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Voranschlag 2018 Nationalrat reduziert Kürzungen im ETH-Bereich

Der Nationalrat sprach sich in seiner zweiten Beratung des Voranschlags 2018 mit 110 zu 80 Stimmen dafür aus, die Sparmassnahmen im ETH-Bereich um 52,9 Mio. Franken zu reduzieren. Mit diesem Entscheid stimmte die grosse Kammer dem Entscheid des Ständerates zu. Es verbleibt eine Differenz im Bereich der höheren Berufsbildung: Die vom Nationalrat geforderte Aufstockung der Pauschalbeiträge um 25,6 Mio. Franken lehnte der Ständerat bisher ab. Er wird sich erneut damit befassen.

Medizinstudium Kein Praktikum als Eignungstest

Der Ständerat lehnte eine Motion ab, welche ein obligatorisches Praktikum als Eignungsnachweis für die Zulassung zum Studium der Humanmedizin forderte. Der Vorstoss beantragte, die praktischen Fähigkeiten als Ersatz oder in Ergänzung zum angewandten Test der intellektuellen Fähigkeiten als Eignungskriterium einzuführen. In der Sommersession hatte der Nationalrat dem Vorstoss zugestimmt. Mit dem Entscheid der kleinen Kammer ist der Antrag nun erledigt.

Voranschlag 2018 Ständerat hält an Entscheiden fest

Einen Tag nach der Beratung des Voranschlags 2018 durch den Nationalrat beugte sich der Ständerat über die bestehenden Differenzen zwischen den Budgetentwürfen. Im Bereich Bildung, Forschung und Innovation hielt die kleine Kammer an ihren Entscheiden fest: Mit 33 zu 9 Stimmen unterstützte der Ständerat die Reduzierung der Sparmassnahmen im ETH-Bereich um 52,9 Mio. Franken erneut. Hingegen fand sich bei den Kantonsvertretenden keine Mehrheit für die vom Nationalrat beschlossene Aufstockung der Pauschalbeiträge für die höhere Berufsbildung um 25,6 Mio. Franken.