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WBK-N Innosuisse: Projekte von Unternehmen direkt fördern

Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung Innosuisse soll Projekte von Unternehmen direkt fördern können. Eine Parlamentarische Initiative mit diesem Anliegen wurde von der Mehrheit der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) mit 15 zu 7 Stimmen bei 3 Enthaltungen angenommen. Aktuell können Förderbeiträge nur an Hochschulforschungsstätten ausbezahlt werden, die von Unternehmen beauftragt wurden. 

Nobelpreis Physik Zwei Schweizer Forscher ausgezeichnet

Der Nobelpreis für Physik 2019 geht zur Hälfte an die beiden Schweizer Astronomen Michel Mayor und Didier Queloz; die andere Hälfte wurde dem Kosmologen James Peebles aus Kanada/USA verliehen. Die drei Forscher erhielten den Physik-Nobelpreis für ihre Verdienste zum Verständnis des Universums. Die beiden Schweizer sind an der Universität Genf tätig und entdeckten 1995 den ersten Planeten ausserhalb des Sonnensystems, der um einen sonnenähnlichen Stern kreist. 

BFI-Bereich FK-S lehnt zusätzliche Wirkungsmessung ab

Mit 12 zu 0 Stimmen beantragt die Finanzkommission des Ständerates (FK-S) ihrem Rat, eine Motion ihrer Schwesterkommission für die Einführung einer zusätzlichen Wirkungsmessung der eingesetzten finanziellen Mittel im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) abzulehnen. Die Mitglieder der FK-S sind der Ansicht, dass die zahlreichen bestehenden Instrumente zur Evaluation ausreichen. In der Herbstsession hatte der Nationalrat der Motion zugestimmt.

Forschung und Innovation Zusammenarbeit mit Vietnam verstärken

Im Rahmen eines Arbeitstreffens unterzeichneten die Schweiz und Vietnam eine gemeinsame Erklärung, in der sie festhalten, die Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Innovation zu verstärken. Die aufstrebende Volkswirtschaft Vietnam investiert zunehmend in die Infrastruktur von Hochschulen und ist daher für Schweizer Forschungseinrichtungen zunehmend von Interesse für bilaterale Forschungsvorhaben.

Begrenzungsinitiative  Klares Nein im Nationalrat

Die grosse Parlamentskammer empfiehlt die Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung» (Begrenzungsinitiative) mit 123 zu 63 Stimmen bei 3 Enthaltungen zur Ablehnung. Das Volksbegehren verlangt die Kündigung des Abkommens über die Personenfreizügigkeit (FZA) mit der Europäischen Union. Da das FZA mit anderen Verträgen der Bilateralen I verknüpft ist, würde eine Annahme der Initiative den bilateralen Weg der Schweiz und der EU grundsätzlich in Frage stellen. Als nächstes wird sich der Ständerat mit der Begrenzungsinitiative befassen. Die Stimmbevölkerung wird im Jahr 2020 darüber entscheiden.

Tierversuche Nationalrat ist gegen ein Verbot

Der Nationalrat sprach sich gegen ein Verbot von schwerbelastenden Tierversuchen aus. Er lehnte eine entsprechende Parlamentarische Initiative mit 114 zu 60 Stimmen ab und folgte damit der Empfehlung der Mehrheit seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N). Diese zeigte sich mit dem aktuellen Rechtsrahmen und den restriktiven Kriterien für die Bewilligung von Tierversuchen zufrieden.

Digitalisierung Ständerat gegen Impulsprogramme

Oppositionslos lehnte der Ständerat zwei Motionen der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) ab, die Digitalisierungs-Impulsprogramme in der Bildung und in der Forschung verlangten. Die Ständeratskommission empfahl die Motionen zur Ablehnung, weil die Herausforderungen der Digitalisierung bereits einen Schwerpunkt der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in den Jahren 2021-2024 darstellen werden.

Teilrevision FIFG Flexiblere Innovationsförderung

Die Innovationsförderung in der Schweiz soll flexibler werden. Zu diesem Zweck eröffnete der Bundesrat die Vernehmlassung für eine Teilrevision des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG). Vorgesehen ist, dass die Innosuisse ab 2021 mehr Spielraum hat, indem die Beiträge des Bundes und der an Innovationsprojekten beteiligten Unternehmen flexibler bemessen werden. Auch Jungunternehmen sollen stärker gefördert werden. Die Vernehmlassung läuft bis am 20. Dezember 2019.

Universität Zürich Gabriele Siegert wird Rektorin ad interim

Der Universitätsrat der Universität Zürich (UZH) wählte Gabriele Siegert zur Rektorin ad interim. Die Professorin für Publizistikwissenschaft ist Prorektorin Lehre und Studium und wird ihr neues Amt per 1. Februar 2020 übernehmen. Der amtierende Rektor, Michael Hengartner, tritt per 31. Januar 2020 zurück. Er wird das Präsidium des ETH-Rates übernehmen. Der Universitätsrat bereitet derzeit das Findungsverfahren zur Suche der ordentlichen Nachfolge vor.

swissuniversities Hochschulen lehnen Begrenzungsinitiative ab

Die Rektorenkonferenz der Schweizerischen Hochschulen swissuniversities lehnt die Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung» (Begrenzungsinitiative) ab. Die Initiative fordert die Kündigung des Abkommens über die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union und stellt damit die bilateralen Verträge I grundlegend in Frage. Zu den Bilateralen I zählt auch das Abkommen über die Forschungszusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU. Damit gefährdet die Begrenzungsinitiative grundlegende Rahmenbedingungen für den Erfolg von Bildung, Forschung und Innovation in der Schweiz.

THE-Ranking 2020 Elf Schweizer Unis aufgeführt

In der Rangliste der weltweit besten Hochschulen 2020 von Times Higher Education (THE) sind elf Schweizer Universitäten aufgeführt. Die ETH Zürich belegt den 13. Rang und die EPFL ist auf Platz 38 aufgeführt. Es folgen die Universitäten Zürich (90), Basel (98), Bern (113), Genf (144) und Lausanne (198). Die Universitäten Freiburg und der italienischen Schweiz rangieren auf den Plätzen 301-350. Die Universität St. Gallen wurde in der Spanne 401-500 klassiert; die Universität Neuenburg liegt im Bereich 501-600.

BFI-Botschaft 2021-2024 Wachstum von 2,1 bis 2,5 Prozent

Der Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung, Bundesrat Guy Parmelin, informierte über Eckwerte der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) 2021-2024. Demnach will der Bundesrat den BFI-Bereich weiterhin prioritär behandeln. Er legte ein durchschnittliches jährliches Wachstum der finanziellen Mittel von 2,1 bis 2,5 Prozent fest. Das Wachstum hängt unter anderem vom Finanzbedarf für die allfällige Teilnahme der Schweiz an den Forschungsprogrammen der EU ab. Die BFI-Botschaft 2021-2024 soll im ersten Quartal 2020 an das Parlament überwiesen werden.

ETH-Rat Michael Hengartner übernimmt Präsidium

Der Bundesrat wählte Michael Hengartner zum neuen Präsidenten des ETH-Rates. Der 53-jährige Professor für Molekularbiologie ist seit 2014 Rektor der Universität Zürich und präsidiert seit 2016 die Rektorenkonferenz der Schweizer Hochschulen swissuniversities. Sein Vorgänger, Fritz Schiesser, trat Ende April 2019 in den Ruhestand; seither amtet die Vizepräsidentin Beth Krasna ad interim als Präsidentin des ETH-Rates. Michael Hengartner wird sein neues Amt am 1. Februar 2020 antreten.

Digitale Fertigungstechnologien Innosuisse bewilligt weitere Projekte

In einer zweiten Ausschreibung bewilligte die Innosuisse weitere 17 innovative Projekte im Rahmen des Impulsprogramms für digitale Fertigungstechnologien. Das Impulsprogramm soll einen Beitrag zur Transition der Industrie ins digitale Zeitalter leisten und verfügt über einen Förderrahmen von insgesamt 6 Millionen Franken. In einer ersten Ausschreibung wurden bereits 27 Projekte bewilligt.

ERC Starting Grants 31 EU-Förderungen für die Schweiz

31 von insgesamt 408 Starting Grants des Europäischen Forschungsrates (ERC) gehen im Jahr 2019 in die Schweiz. 15 der prestigeträchtigen Förderungen für Nachwuchswissenschaftler gehen an die ETH Zürich. Die EPFL erhält drei ERC Starting Grants; je zwei gehen an die Universitäten Bern, Genf, Lausanne und Zürich. Die Universitäten Basel, Freiburg und die Univrsità della Svizzera italiana sowie das Schweizerische Tropen und Public Health-Institut und das Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique erhalten je eine Förderung der EU. 

Bildungsraum Schweiz Zwei neue Ziele verankert

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung sowie die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren erweiterten ihre gemeinsamen bildungspolitischen Ziele. Neu sind auch die aktive Mitgestaltung der digitalen Transformation sowie die Förderung von Sprachaustausch und Mobilität verankert. Alle übrigen Ziele wurden bestätigt.

PRIMA SNF fördert 19 Forscherinnen

Mit dem Förderinstrument «PRIMA» unterstützt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) in der jüngsten Ausschreibung 19 Forscherinnen auf ihrem Weg zur Professur. Mit PRIMA fördert der SNF hervorragende Wissenschaftlerinnen, die ein hohes Potenzial aufweisen. Die 19 ausgewählten Forscherinnen erhalten im Schnitt 1,3 Millionen Franken und können während fünf Jahren ein Projekt mit einem eigenen Team leiten.

Voranschlag 2020 Erneut Kürzungen im BFI-Bereich

Der Bundesrat publizierte den detaillierten Entwurf des Voranschlags für das Jahr 2020. Er budgetiert einen Überschuss von 0,6 Milliarden Franken. Im dritten Jahr in Folge sollen dabei die finanziellen Mittel für die Hochschulen und die Organisationen der Forschungs- und Innovationsförderung den vom Parlament beschlossenen Finanzrahmen der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) 2017-2020 nicht ausschöpfen. National- und Ständerat werden in der Wintersession über den Voranschlag 2020 entscheiden.

Begrenzungsinitiative SPK-N empfiehlt Ablehnung

Die Staatspolitische Kommission des Nationalrats (SPK-N) empfiehlt die Ablehnung der «Initiative für eine massvolle Zuwanderung» (Begrenzungsinitiative), welche die Kündigung der Personenfreizügigkeit verlangt. Der Entscheid fiel mit 16 zu 8 Stimmen. Die Gegner der Initiative befürchten, dass eine Annahme der Initiative die bilateralen Verträge mit der Europäischen Union gefährden würde. Das Plenum des Nationalrats wird sich in der Herbstsession mit der Vorlage befassen.

Shanghai-Ranking 2019 Fünf Schweizer Unis in Top 100

Im Shanghai-Ranking 2019 sind zehn Schweizer Hochschulen klassiert. Wie schon im Vorjahr belegt die ETH Zürich den 19. Rang. Unter den Top 100 sind zudem die Universitäten Genf (58) und Zürich (61), die ETH Lausanne (78) und die Universität Basel (87) aufgeführt. Die Universität Bern wird zwischen 101-150 klassiert; die Universität Lausanne zwischen 151-200 und die Universität Freiburg zwischen 401-500. Zu den 1000 besten Hochschulen zählen zudem die Universität der italienischen Schweiz (501-600) und die Universität Neuenburg (901-1000).

Kohäsionsmilliarde APK-N vertagt Entscheide

Mit 17 zu 8 Stimmen entschied die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK-N), die Beschlussfassung zu den verbleibenden Differenzen beim zweiten Schweizer Beitrag zur Verminderung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in der EU (Kohäsionsmilliarde) auf das vierte Quartal 2019 zu verschieben. Bis dahin verlangt die Kommission zusätzliche Abklärungen von Bundesrat und Verwaltung. Unter anderem will die APK-N offene Fragen im Bereich der Bildungsförderung klären, bevor allenfalls eine erneute Assoziierung der Schweiz am Erasmus-Programm beantragt wird.

Global Innovation Index 2019 Die Schweiz bleibt an der Spitze

Die Schweiz führt im Jahr 2019 erneut den Global Innovation Index an. In der Rangliste der innovativsten Länder folgen Schweden auf Platz zwei, die USA (3), die Niederlande (4) und Grossbritannien (5). Der Global Innovation Index 2019 basiert auf 80 Indikatoren und umfasst insgesamt 129 Volkswirtschaften.