Neueste News

swissuniversities Bergamaschi als Präsident Kammer FH wiedergewählt

Die Mitglieder der Kammer Fachhochschulen (FH) von swissuniversities haben ihren Präsidenten Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), wiedergewählt. Franco Gervasoni, Direktor der Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI), wurde in seiner Funktion als Vize-Präsident der Kammer FH bestätigt. Beide wurden für die Amtsperiode 2018-2020 wiedergewählt. 

Global Innovation Index 2017 Schweiz führt Klassement erneut an

Im siebten Jahr in Folge steht die Schweiz an der Spitze des Global Innovation Index. Gefolgt wird sie im Jahr 2017 von Schweden und den Niederlanden. Der Global Innovation Index misst die Innovationsleistung von weltweit über 120 Ländern und wird von der Cornell University, der Wirtschaftshochschule INSEAD und der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) veröffentlicht. 

Zuwanderung Verordnung zur Umsetzung Art. 121a

Der Bundesrat entschied über die Umsetzung des neuen Verfassungsartikels 121a über die Zuwanderung auf Verordnungsstufe. Demnach soll die Meldepflicht für offenen Arbeitsstellen schweizweit in Berufsarten eingeführt werden, in denen eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von fünf Prozent erreicht oder überschritten wird. Der Bundesrat kann diesen Wert jährlich neu bestimmen. Diese gesetzliche Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ist mit der Personenfreizügigkeit vereinbar.

Digitalisierung Beirat gegründet

Der Bundesrat gründete den Beirat Digitale Transformation. Das Gremium, das von den Eidgenössischen Departementen WBF und UVEK ins Leben gerufen wird, soll an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft operieren. Der Beirat wird wichtige Fragen der Digitalisierung behandeln, beispielsweise die Gewinnung von Talenten, die Schaffung von Clustern, Infrastruktur- und Datenfragen, Cyber Security oder Regulierungspolitik. Lino Guzzella (ETHZ), Martin Vetterli (EPFL) und André Kudelski (Innosuisse) vertreten im Beirat Wissenschaft, Bildung und Innovation.

QS-Ranking ETH Zürich in Top 10

Das QS World University Ranking publizierte die Rangierung der weltweit besten Hochschulen für das Jahr 2018. Mit Platz 10 bleibt die ETH Zürich in den Top 10. Die ETH Lausanne verbessert sich von Rang 14 auf Rang 12. Ebenfalls unter den besten 100 befinden sich die Universitäten Zürich (73) und Genf (98). Zu den besten 200 Hochschulen der Welt gehören die Universitäten Lausanne (146), Basel (149) und Bern (167). Die Universität St. Gallen belegt Platz 372, die Universität Freiburg rangiert im Sektor 501-550.  

Gentechnikgesetz Keine Freisetzung von GVO in der Forschung

Der Ständerat entschied mit 21 zu 20 Stimmen, das Verbot für die Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) mit Antibiotika-Resistenzgenen in der Forschung beizubehalten. Er schloss sich mit diesem Entscheid dem Nationalrat an. Damit ist die letzte zwischen den Räten verbliebene Differenz im Gentechnikgesetz bereinigt.

SNF Leistungsvereinbarung unterzeichnet

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) unterzeichneten die Leistungsvereinbarung für die Jahre 2017-2020. Der Bund unterstützt den SNF in der vierjährigen Periode insgesamt mit 4,1 Milliarden Franken. Neben der Weiterführung bestehender Schwerpunkte der Forschungsförderung enthält die Vereinbarung neue Elemente wie das Programm «Bridge», welches der SNF gemeinsam mit der Kommission für Technologie und Innovation durchführt, sowie eine Fördermassnahme für Assistenzprofessuren mit Tenure Track.

Forschung und Entwicklung Anstieg der F+E-Aufwendungen

Im Jahr 2015 gab die Schweiz 22,1 Milliarden Franken für Forschung und Entwicklung (F+E) aus. Der Vergleich mit dem Jahr 2012 zeigt, dass die F+E-Aufwendungen anstiegen (+10,5%), besonders im Bereich der Grundlagenforschung (+44%). Rund 70% der F+E-Aktivitäten wurden von Unternehmen in der Schweiz finanziert, 27% von den Hochschulen. Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichte diese Zahlen in einem aktuellen Bericht.

ETH-Rat Einschneidende Kürzungen im 2018

Der ETH-Rat entschied über die Finanz- und Investitionsplanung für das Jahr 2018. Dabei muss er die Sparvorgaben des Bundes für die kommenden Jahre umsetzen. Die vom Bundesrat beschlossene Teuerungskorrektur im Umfang von 3% sowie weitere gezielte Kürzungen haben zur Folge, dass dem ETH-Bereich im Jahr 2018 voraussichtlich weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen werden als im laufenden Jahr 2017.

SNF 2016: rund 3'200 Forschungsvorhaben gefördert

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützte im Jahr 2016 rund 3’200 Forschungsvorhaben mit einem Betrag von insgesamt 937 Millionen Franken. Davon gingen 200 Millionen Franken an exzellente Nachwuchsforschende in der Schweiz. Der SNF unterstützte insgesamt 14'000 Forschenden an Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen sowie im ETH-Bereich. Mehr als 2’000 internationale Kooperationen sind in diesem Rahmen vorgesehen.

Gentechnikgesetz WBK-S unterstützt Freisetzungsversuche

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) befasste sich mit der letzten verbliebenen Differenz bei der Änderung des Gentechnikgesetzes. Mit 6 zu 4 Stimmen beantragt sie ihrem Rat, das Verbot von wissenschaftlichen Freisetzungsversuchen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO), welche gentechnisch eingebrachte Resistenzgene enthalten, aufzuheben. Der Nationalrat hält seinerseits am Verbot fest. Der Ständerat wird sich während der Sommersession im Juni mit dieser Frage befassen.

SATW Willy R. Gehrer ist neuer Präsident

Anlässlich ihrer Versammlung wählten die Mitglieder der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) Willy R. Gehrer zum neuen Präsidenten. Er trat per 9. Mai die Nachfolge von Ulrich W. Suter an, der die Akademie während sechs Jahren führte. Zuletzt war Willy R. Gehrer als CEO für die Bereiche Energy und Transportation Systems von Siemens Schweiz tätig. Von 2009 bis 2013 präsidierte er Electrosuisse.

SBFI Schweiz und Japan verstärken Zusammenarbeit

Die Schweiz und Japan verstärken ihre Zusammenarbeit im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI). Die beiden Länder unterzeichneten eine Absichtserklärung für eine vereinfachte direkte Zusammenarbeit ihrer Forschungsförderungsagenturen. Für Schweizer Forschende ist Japan der Hauptpartner in Asien: Zwischen 2011 und 2016 finanzierte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) 215 Projekte, die gemeinsam von japanischen und schweizerischen Forschenden geführt wurden, mit rund 101 Millionen Franken.

Finanzhaushaltgesetz Nationalrat will neue Sparprioritäten

Mit 99 zu 84 Stimmen nahm der Nationalrat eine Motion seiner Finanzkommission an, die vom Bundesrat prioritäre Sparmassnahmen verlangt. Sparmassnahmen sollen primär jene Aufgabenbereiche treffen, die während der letzten fünf Legislaturperioden das stärkste Ausgabenwachstum aufwiesen, wie zum Beispiel der Bereich Bildung, Forschung und Innovation. Als nächtes wird die Finanzkommission des Ständerats über die Motion befinden.

Bundesausgaben Nur tatsächliche Teuerung ausgleichen

Mit 133 zu 55 Stimmen stimmte der Nationalrat einer Motion zu, die verlangt, dass für sämtliche Bundesausgaben die Teuerung nur dann ausgeglichen werden kann, wenn tatsächlich eine Teuerung anfällt. Bisher legt das Parlament die Kompensation der Teuerung aufgrund von Prognosen vorgängig fest, wodurch es jüngst zu Mehrausgaben kam. Der Ständerat hatte diese Motion bereits angenommen.

Gentechnikgesetz Freisetzung von GVO in Forschung umstritten

Die Differenzenbereinigung zum Gentechnikgesetz kommt in die Schlussphase. Umstritten bleiben die Bestimmungen zur Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in der Forschung. Im Gegensatz zu Bundesrat und Ständerat will der Nationalrat die Freisetzung von Organismen mit gentechnisch eingebrachten Resistenzgenen mit 132 gegen 56 Stimmen verbieten. Die Mehrheit der grossen Kammer ist der Meinung, dass das Risiko besteht, dass GVO in die Umwelt gelangen könnten. Die Minderheit bekräftigte, dass ein Verbot für den Forschungsstandort Schweiz ein Nachteil wäre. Der Nationalrat gab in zwei anderen Punkten nach. Nun wird der Ständerat diese letzte Differenz behandeln.

Erasmus+ Bundesrat setzt Übergangslösung fort

Der Bundesrat will die Schweizer Lösung für eine indirekte Beteiligung am europäischen Bildungsprogramm Erasmus+ in den Jahren 2018-2020 fortführen. Er beantragt dem Parlament dafür einen Gesamtkredit von 114,5 Millionen Franken. Seit der Sistierung der Verhandlungen zur Vollassoziierung der Schweiz am Programm Erasmus+ im Februar 2014 sichert eine Übergangslösung die internationale Bildungsmobilität der Schweizer Studierenden. Diese läuft bis Ende 2017. Der Bundesrat will die Möglichkeit einer Assoziierung an das Nachfolgeprogramm von Erasmus+ ab 2021 prüfen.

Rasa-Initiative Bundesrat verzichtet auf Gegenentwurf

Der Bundesrat überwies seine Botschaft zur Volksinitiative «Raus aus der Sackgasse» (Rasa-Initiative) an das Parlament. Er verzichtet darauf, einen direkten Gegenvorschlag zur Initiative vorzulegen. Grund dafür sind die negativen Rückmeldungen auf die beiden direkten Gegenentwürfe, welche der Bundesrat anfangs Februar 2017 in die Vernehmlassung geschickt hatte. Die Regierung lehnt die Rasa-Initiative ab, da sie eine Streichung des Verfassungsartikels 121a über die Zuwanderung nicht als zielführend erachtet.

swissuniversities Elf Kooperationen zwischen Hochschulen

Die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen swissuniversities bewilligte elf Kooperationsprojekte im Bereich der Doktoratsausbildung, wie der Dachverband FH Schweiz berichtet. Acht dieser Projekte betreffen Zusammenarbeiten zwischen universitären Hochschulen (UH) und Fachhochschulen; die drei anderen erfolgen zwischen UH und Pädagogischen Hochschulen. Dafür werden projektgebundene Beiträge im Umfang von 3,7 Millionen Franken gesprochen. swissuniversities lancierte bereits eine zweite Ausschreibung; Eingabefrist ist Ende Oktober 2017.

ERC Advanced Grants 25 Förderungen für die Schweiz

Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergab 2016 insgesamt 231 Advanced Grants mit einem Gesamtvolumen von 540 Millionen Euro. 25 der prestigeträchtigen Förderungen gehen an erfahrene Forschende in der Schweiz, 8 davon an die ETH Zürich. Die Universität Zürich erhält fünf Advanced Grants und das Friedrich Miescher Institute drei. Die ETH Lausanne und die Universität Bern erhalten je zwei Grants. Die Universitäten Freiburg, Genf und Lausanne sowie die Universität der italienischen Schweiz und das Institut de hautes études internationales et du développement (IHEID) erhalten je eine Förderung.

Bundesrat Strategische Ziele für den ETH-Bereich

Der Bundesrat legte die strategischen Ziele für den ETH-Bereich für die Periode 2017-2020 fest. Diese sind auf das Budget von insgesamt 10,4 Milliarden Franken für den Bereich abgestimmt. Die strategischen Ziele ersetzen die Leistungsaufträge, mit denen der Bundesrat den ETH-Bereich bisher gesteuert hatte.

Schweizerischer Innovationspark 150 Millionen Franken für Bürgschaften frei

Der Bundesrat gab 150 Millionen Franken frei, mit denen der Schweizerische Innovationspark in Form von Bürgschaften unterstützt werden kann. Es handelt sich dabei um die erste von drei geplanten Bürgschafts-Tranchen. Insgesamt sind zu diesem Zweck 350 Millionen Franken vorgesehen. Die Bürgschaften dienen der Einrichtung von Forschungsinfrastrukturen und technologischen Plattformen.