Neueste News

GesBG Ausführungsrecht in die Vernehmlassung geschickt

Der Bundesrat hat das Ausführungsrecht zum Bundesgesetz über die Gesundheitsberufe (GesBG) in die Vernehmlassung geschickt. Dieses Gesetz wurde 2016 vom Parlament verabschiedet und regelt die Hochschulausbildungen und Ausübung für sieben Gesundheitsberufe. Die Vernehmlassung läuft bis zum 25. Januar 2019.

Wissenschaftliche Politikstipendien Öffentliche Diskussion im Bundeshaus

Welche Rolle spielen Think Tanks in der Schweizer Politik und wie üben sie Einfluss aus? Stehen Think Tanks in Konkurrenz zu Organisationen der Wissenschaft, die ebenfalls Wissen für den politischen Prozess zur Verfügung stellen? Um diese Frage dreht sich eine öffentliche Veranstaltung, welche von der Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien am 31. Oktober 2018 im Bundeshaus organisiert wird. Hier geht’s zum detaillierten Programm und zur Anmeldung.

Universität Basel Rektorin Andrea Schenker-Wicki bestätigt

Der Universitätsrat der Universität Basel wählte die amtierende Rektorin Andrea Schenker-Wicki für eine zweite vierjährige Amtszeit. Die Wirtschaftsprofessorin ist seit 2015 Rektorin und wird die Universität demnach auch in den Jahren 2019 bis 2022 leiten.

THE-Ranking 2019 7 Schweizer Hochschulen in Top 200

Das Ranking von Times Higher Education (THE) für das Jahr 2019 klassiert 7 Schweizer Hochschulen untern den besten 200 der Welt. Die ETH Zürich erreicht Platz 11, die ETH Lausanne rangiert auf dem 35. Rang. Die Universität Zürich auf Platz 90 gehört neu zu den Top 100. Es folgen die Universitäten Basel (Rang 103), Bern (110), Genf (135) und Lausanne (176). Die Universität Freiburg ist erneut zwischen 201 und 250 platziert, die Universität St. Gallen klassiert sich zwischen 401 und 500 und die Uni Neuenburg zwischen 501 und 600.

WBF Bundesrat Johann Schneider-Ammann tritt zurück

Bundesrat Johann Schneider-Ammann kündigte seinen Rücktritt per 31. Dezember 2018 an. Der ETH-Ingenieur aus dem Kanton Bern stand während acht Jahren dem eidgenössischen Department für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) vor. Die Wahl für die Nachfolge von Johann Schneider-Ammann wird voraussichtlich in der Wintersession, am 5. Dezember 2018, stattfinden.

Digitalisierung Neues NFP lanciert

Der Bundesrat lancierte das neue Forschungsprogramm (NFP) «Digital Transition». Ziel des NFP ist es, Wissen über die Chancen und Risiken der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft zu erarbeiten. Das Programm wird vom Schweizerischen Nationalfonds durchgeführt und verfügt über ein Budget von insgesamt 30 Mio. Franken für die rund fünfjährige Laufzeit. Bei diesem neuen NFP handelt es sich um eine Massnahme im Rahmen des Aktionsplans Digitalisierung.

Horizon 2020 Schweizer Beteiligung gegenüber FRP 7 zurückgegangen

Die Schweizer Beteiligung an Horizon 2020 ist gegenüber dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (FRP 7) insgesamt zurückgegangen. Gemäss einem Bericht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation gingen vom 1. Januar 2014 bis zum 6. März 2018 2,4% der Beteiligungen an Horizon 2020 in die Schweiz; im FRP 7 (2007-2013) waren es 3,2%. Bei den Projektkoordinationen ging der Schweizer Anteil von 3,9% auf 2,6% zurück. 3,5% aller verpflichteten Beiträge in Horizon 2020 gingen in die Schweiz; im FRP 7 lag der Anteil bei 4,3%. Die Schweiz war in den Jahren 2014-2016 nur an Teilen von Horizon 2020 assoziiert. Seit dem 1. Januar 2017 besteht wieder eine Vollassoziierung.

Experimentierartikel Nationalrat stimmt doch zu

Mit 98 zu 92 Stimmen bei 2 Enthaltungen stimmte der Nationalrat vier gleichlautenden Motionen zu, welche wissenschaftliche Studien zum Cannabis-Konsum gesetzlich ermöglichen sollen. Im Betäubungsmittelgesetz soll demnach ein Experimentierartikel verankert werden, der eine regulierte Abgabe von Cannabis für wissenschaftliche Studien regelt. Noch im Juni 2018 lehnte die grosse Kammer einen identischen Vorstoss aus dem Ständerat ab. Der Bundesrat arbeitet bereits an einer entsprechenden Gesetzesänderung für Pilotversuche.

Digitalisierung Bundesrat verabschiedet neue Strategie

Der Bundesrat verabschiedete die Strategie «Digitale Schweiz» für die Jahre 2019 und 2020. Diese soll dazu beitragen, die Chancen der Digitalisierung optimal zu nutzen. Die Strategie ist offen für Zusammenarbeiten mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. In einem Aktionsplan zur Strategie können bundesexterne Vorhaben wie beispielsweise Forschungsinitiativen aufgenommen werden.

Open Access SNF unterstützt europäischen Plan

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt den «Plan S» der Europäischen Kommission, wonach europäische und nationale Forschungsförderer ab dem Jahr 2020 alle Forschenden verpflichten sollen, ihre Publikationen zu 100% direkt Open Access zu veröffentlichen. Der SNF verfolgt das gleiche Ziel, kann aber den Plan zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht unterzeichnen, weil seine aktuelle Open-Access-Strategie auch frei zugängliche Zweitpublikationen nach einer ersten Veröffentlichung in kostenpflichtigen Zeitschriften zulässt.

Voranschlag 2019 Kürzungen im BFI-Bereich

Der Bundesrat budgetiert im Voranschlag für das Jahr 2019 einen Überschuss von 1,3 Milliarden Franken. Gleichzeitig sieht er bei den Hochschulen und Forschungsinstitutionen Kürzungen der finanziellen Mittel vor: Im Vergleich zu den Finanzierungsbeschlüssen des Parlaments in der BFI-Botschaft 2017-2020 sowie den damit einhergehenden inhaltlichen Planungen sollen die finanziellen Mittel für den ETH-Bereich, die kantonalen Universitäten und Fachhochschulen, den Schweizerischen Nationalfonds, die Innosuisse und die Akademien der Wissenschaften Schweiz insgesamt um rund 128 Millionen Franken geringer ausfallen. National- und Ständerat werden in der Wintersession 2018 über den Voranschlag 2019 entscheiden.

Shanghai-Ranking 2018 Acht Schweizer Unis unter den Top 500

Im Shanghai-Ranking für das Jahr 2018 sind acht Schweizer Hochschulen unter den 500 besten der Welt aufgeführt. Wie schon im Vorjahr rangieren fünf Schweizer Universitäten unter den Top 100: die ETH Zürich auf Platz 19, die Universitäten Zürich (54) und Genf (59), die ETH Lausanne (81) sowie die Universität Basel (96). Die beiden Universitäten Bern und Lausanne sind auf den Plätzen zwischen 101 und 150 klassiert; die Universität Freiburg zwischen den Rängen 301 und 400. 

Open Access Schweiz weltweite Spitzenreiterin

Gemäss einer Studie der Europäischen Kommission ist die Schweiz in Sachen Open Access (OA) weltweit führend. 39% der Forschungsarbeiten aus den Jahren 2009 bis 2016 wurden frei zugänglich publiziert. Weltweit betrug der durchschnittliche Anteil OA-Publikationen knapp 30%. Das Ziel der nationalen OA-Strategie in der Schweiz ist es, bis im Jahr 2024 sämtliche öffentlich finanzierten Publikationen frei zugänglich zu machen; der Schweizerische Nationalfonds hat das Ziel, schon im Jahr 2020 100% der von ihm geförderten Publikationen OA zugänglich zu machen.

ERC Starting Grants 19 von 403 Förderungen in die Schweiz

Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergab im Jahr 2018 insgesamt 403 Starting Grants an herausragende junge Forschende. Davon gehen 19 Förderungen an Forschende in der Schweiz. Die ETH Zürich erhält vier Starting Grants. Je drei gehen an die ETH Lausanne sowie an die Universitäten Zürich und Freiburg. Zwei Förderungen gehen an die Universität Lausanne; je eine an die Universitäten Lugano und Basel, an das CERN sowie an die Fondazione per l'Istituto di Ricerca in Biomedicina. Damit belegt die Schweiz Platz sechs – hinter Deutschland (76 Grants), Grossbritannien (67), den Niederlanden (46), Frankreich (37) und Israel (22). 

Evaluation Wirkung von NFP untersucht

Eine Evaluation von drei Nationalen Forschungsprogrammen (NFP) kommt zum Schluss, dass deren wissenschaftliche Ergebnisse in Bezug auf Qualität und Umfang beachtlich sind. Die Wirkung über die Wissenschaft hinaus könnte hingegen noch vergrössert werden. Die Autoren der Studie formulierten zu diesem Zweck verschiedene Empfehlungen. NFP haben die Aufgabe, einen Beitrag zur Lösung von aktuellen Problemen zu leisten.