Neueste News

Innosuisse Annalise Eggimann wird Direktorin

Der Bundesrat genehmigte auf Antrag des Verwaltungsrates von Innosuisse die Wahl von Annalise Eggimann als Direktorin von Innosuisse. Sie übernimmt die Führung der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung per 1. April 2017. Annalise Eggimann ist aktuell Geschäftsführerin der Kommission für Technologie und Innovation (KTI). Sie wird im Übergangsjahr 2017 beide Ämter parallel ausführen.

swissuniversities Hochschulen fordern die Assoziierung an Erasmus+

Die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen swissuniversities veröffentlichte ein Plädoyer für die Assoziierung der Schweiz ans europäische Bildungsprogramm Erasmus+. In der Stellungnahme unterstreicht swissuniversities die Bedeutung der Mobilität für die Schweizer Hochschulen, sowie die Einschränkungen der bestehenden Übergangslösung. Die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen sprach sich für die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der Europäischen Kommission aus. Die Schweiz soll sich möglichst bald an Erasmus+ assoziieren können, spätestens im nächsten Rahmenprogramm für die allgemeine und berufliche Bildung.

Times Higher Education UNINE unter den besten kleinen Unis

Times Higher Education (THE) veröffentlichte ein Ranking der zwanzig besten kleinen Universitäten der Welt für das Jahr 2017. Diese Rangliste umfasst nur die Universitäten, die weniger als 5'000 Studierende haben. Die Universität Neuenburg (UNINE) kommt auf den 18. Rang. 2016 war die UNINE auf dem 11. Platz. Der erste Platz entfiel wie letztes Jahr auf das California Institute of Technology (Caltech).

Europäisches Patentamt Mehr Patente aus der Schweiz

Im Jahr 2016 wurden beim Europäischen Patentamt (EPA) insgesamt 7'300 Patente aus der Schweiz angemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 2,5 Prozent gegenüber 2015. Kein anderes Land reichte pro Einwohner so viele Patente ein wie die Schweiz. Mit der ETH Zürich, der ETH Lausanne und der Universität Zürich befinden sich drei Hochschulen unter den Top-20 Schweizer Patentanmeldern.

SNF 42 neue Förderungsprofessuren

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) vergab 42 Förderungsprofessuren an Nachwuchsforschende. Davon gehen 13 an die Universität Zürich, gefolgt von Basel mit sieben. Die Universität Bern gewinnt fünf, Genf und die ETH Zürich vier; je drei Förderungen gehen nach Freiburg und Lausanne. Luzern, Neuenburg und die ETH Lausanne erhalten je einer Förderungsprofessur. Der SNF unterstützt diese Professuren während vier Jahren mit durchschnittlich 1,48 Millionen Franken. Hoch qualifizierte junge Forschende können so mit einem eigenen Team ein Forschungsprojekt lancieren.

Gentechnikgesetz Moratorium wird um 4 Jahre verlängert

Mit 39 Stimmen gegen 2 und 2 Enthaltungen entschied der Ständerat, das Gentech-Moratorium um weitere 4 Jahre bis 2021 zu verlängern. Die kleine Kammer folgt damit dem Nationalrat. Der Ständerat lehnte ausserdem einen Antrag ab, der darauf abzielten, das Anbauverbot von GVO um 8 Jahre zu verlängern; ebenso sprach er sich gegen ein Konzept für eine Koexistenz von Kulturen mit und ohne GVO aus. Der Ständerat weicht aber in anderen Punkten von den Entscheiden des Nationalrats ab. Infolgedessen wird die grosse Kammer die Vorlage erneut beraten.

SNF Ein NFP zur Gesundheitsversorgung

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) lancierte das Nationale Forschungsprogramm «Gesundheitsversorgung» (NFP 74). Dieses neue NFP wird einerseits Lösungen suchen, um medizinische Überversorgung und Mängel im Gesundheitswesen zu verringern. Andererseits entwickelt das Forschungsprogramm effektivere und günstigere Modelle der Gesundheitsversorgung, insbesondere für Personen mit chronischen Erkrankungen. Das NFP 74 verfügt über ein Budget von 20 Millionen Franken. Bisher genehmigte der SNF 29 Forschungsprojekte.

Rechnung 2016 Neue Sparmassnahmen angekündigt

Der Bundeshaushalt schloss im Jahr 2016 mit einem Überschuss von 800 Millionen Franken. Gleichwohl erwartet der Bundesrat für die kommenden Jahre strukturelle Defizite. Aus diesem Grund kündigte er neue Sparmassnahmen für die Jahre 2018-2021 im Umfang von rund einer Milliarde Franken pro Jahr an. Vorgesehen ist eine Teuerungskorrektur in schwach gebundenen Bereichen von rund 500 Millionen pro Jahr. Davon sind auch Bildung und Forschung betroffen. Weiter sind jährliche Kürzungen von 150 Millionen Franken in der Verwaltung sowie gezielte Kürzungen im Umfang von 300-350 Millionen geplant.

SNF Neues NFP zu Fürsorgemassnahmen

Der Bundesrat lanciert ein neues Nationales Forschungsprogramm (NPF) zum Thema «Fürsorge und Zwang – Geschichte, Gegenwart, Zukunft». Das NPF soll die Merkmale, Mechanismen und sozialen Konsequenzen der schweizerischen Fürsorge- und Zwangsmassnahmen analysieren. Die Resultate dienen der Entwicklung des gesetzlichen, organisatorischen und finanziellen Rahmens in diesem Bereich. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) führt das fünf Jahre dauernde Programm mit einem Budget von 18 Millionen Franken durch.

Empa Direktor Gian-Luca Bona wiedergewählt

Der Bundesrat hat auf Antrag des ETH-Rats den Direktor der eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), Gian-Luca Bona, für weitere vier Jahre wiedergewählt. Gian-Luca Bona, der die Institution seit 2009 führt, tritt seine dritte Amtszeit an.

SNF Big Data: NFP 75 lanciert

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) lanciert das neue Nationale Forschungsprogramm «Big Data» (NFP 75). Mit dem Programm sollen neue Methoden der Datenanalyse sowie Lösungsvorschläge für ethische und juristische Fragen erarbeitet werden, die sich im Zusammenhang mit Big Data stellen. 36 bewilligte Forschungsprojekte erhalten ein Budget von 25 Millionen Franken. Das NFP 75 wird im Jahr 2022 abgeschlossen.

WBK-N Kantone sollen über Zusammensetzung des Hochschulrats bestimmen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) beantragt, einer parlamentarischen Initiative für eine angepasste Zusammensetzung des Hochschulrats keine Folge zu geben. Mit der Initiative soll neu im Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) festgeschrieben werden, dass im Hochschulrat alle Regierungen der massgeblichen Hochschulträger vertreten sind. Die Mehrheit der WBK-N möchte es aber weiterhin den Kantonen überlassen, via Hochschulkonkordat ihre 14-köpfige Vertretung im Hochschulrat zu bestimmen. Eine Minderheit beantragt, der Initiative Folge zu leisten.

swissuniversities Strategie für die PH verabschiedet

Die Kammer der Pädagogischen Hochschulen (PH) von swissuniversities hat ihre Strategie für die Jahre 2017-2020 verabschiedet. Diese Strategie umfasst zehn Ziele und definiert die Leitlinien und Prioritäten der Kammer PH für die nächsten vier Jahre. Die strategischen Ziele beziehen sich auf den gesellschaftlichen Auftrag, die Professionsentwicklung und die Institutionsentwicklung der Pädagogischen Hochschulen. Sie dienen als roter Faden, um die Positionierung der PH im schweizerischen Hochschulsystem zu stärken.

ETH Swiss Data Science Center eröffnet

Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Lausanne und Zürich haben gemeinsam ein nationales Zentrum für Datenwissenschaften eröffnet. Das Swiss Data Science Center (SDSC) ermöglicht Innovationen in den Bereichen Datenwissenschaften und Informatik. Gleichzeitig fördert es die multidisziplinäre Forschung und die offene Wissenschaft. Die Datenwissenschaft ist ein strategischer Forschungsbereich des ETH-Rats in den Jahren 2017-2020.

Austausch und Mobilität Movetia hat Betrieb aufgenommen

Bund und Kantone schufen eine neue nationale Agentur für die Förderung von Austausch und Mobilität. Sie trägt den Namen Movetia und soll mit Programmen, Projekten und Partnerschaften dem Austausch und der Mobilität in der Bildung neue Impulse verliehen. Die neue Agentur übernimmt unter anderem verschiedene laufende Programme von der «ch Stiftung». Movetia nahm den Betrieb per 1. Januar 2017 auf.

Open Access Nationale Strategie verabschiedet

Die Plenarversammlung der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen swissuniversities hat eine nationale Open-Access-Strategie verabschiedet. Die nationale Strategie verfolgt das Ziel, bis im Jahr 2024 alle öffentlich finanzierten wissenschaftlichen Publikationen frei zugänglich zu machen. Die Strategie wurde im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) gemeinsam von swissuniversities und dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) erarbeitet. In ihrer Februarsitzung befasst sich die Schweizerische Hochschulkonferenz (SHK) damit.

Rasa-Initiative Vernehmlassung für Gegenvorschlag eröffnet

Der Bundesrat eröffnete die Vernehmlassung zu zwei Varianten für einen direkten Gegenvorschlag zur Rasa-Initiative («Raus aus der Sackgasse»). Die erste Version soll im Verfassungsartikel 121a verankern, dass bei der Steuerung der Zuwanderung völkerrechtliche Verträge von grosser Tragweite für die Stellung der Schweiz in Europa berücksichtigt werden müssen. Die zweite Variante sieht vor, die Übergangsbestimmungen zu streichen, ohne Artikel 121a inhaltlich zu verändern. Das Vernehmlassungsverfahren läuft bis am 1. März 2017.

THE-Ranking ETH sind am internationalsten

Times Higher Education publizierte das Ranking der weltweit internationalsten Universitäten im Jahr 2017. Die ETH Zürich steht an der Spitze der diesjährigen Klassierung, gefolgt von der ETH Lausanne auf dem zweiten Rang. Auch die Universität Zürich gehört zu den 20 internationalsten Hochschulen der Welt und belegt Platz 15.

KTI 60 Millionen für innovative KMU

Im Jahr 2016 unterstützte die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) exportorientierte KMU im Rahmen der Sondermassnahmen gegen den starken Franken. Dabei bewilligte sie 161 Innovationsprojekte mit insgesamt 60,3 Millionen Franken.

Gentechnikgesetz WBK-S für vierjähriges Moratorium

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) beriet den Änderungsentwurf des Gentechnikgesetzes. Mit 5 zu 5 Stimmen und dem Stichentscheid der Präsidentin empfiehlt die Kommission ihrem Rat eine Verlängerung des Moratoriums für den Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) um weitere vier Jahre bis 2021. Den Vorschlag für eine Koexistenz von Kulturen mit und ohne GVO lehnte die WBK-S ab. Der Ständerat wird in der Frühjahrssession über diese Fragen entscheiden.

Forschung und Entwicklung Unternehmen investierten 15,7 Milliarden im 2015

Im Jahr 2015 investierten die Privatunternehmen in der Schweiz 15,7 Milliarden Franken in ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (Intramuros-F+E) und beschäftigten dazu 57'000 Personen. Seit 2012 stieg das Ausgabenvolumen um 10 Prozent an. Das sind Ergebnisse einer Erhebung, die das Bundesamt für Statistik gemeinsam mit economiesuisse durchführte. Die Schweiz gehört damit im internationalen Vergleich zu den Ländern mit den aktivsten Unternehmen in F+E.