Neueste News

Biomedizinische Forschung Masterplan wird bis 2025 fortgeführt

Der Bundesrat will den Masterplan zur Stärkung der biomedizinischen Forschung und Technologie für die Jahre 2020-2025 erneuern und fortsetzen. Der Plan soll an die bestehenden Massnahmen anknüpfen, den Forschungsstandort Schweiz stärken und den Zugang der Schweizer Bevölkerung zu erschwinglichen biomedizinischen Produkten gewährleisten. Ein angepasster Massnahmenkatalog soll bis Mitte des Jahres 2020 vorliegen.

URG-Revision Nationalrat stimmt Neuerungen zu

Der Nationalrat behandelte die Revision des Urheberechtsgesetzes (URG). Die grosse Kammer stimmte verschiedenen Neuerungen zu, welche die Nutzung von wissenschaftlich relevanten Informationen vereinfacht. Künftig sollen wissenschaftliche Methoden des Text- und Data-Minings erlaubt sein. Ausserdem sollen Archive und Bibliotheken in ihren Bestandverzeichnissen künftig die wichtigsten Informationen ihrer Bestände zugänglich machen dürfen. Dank erweiterten Kollektivlizenzen wird zudem die Nutzbarkeit von ganzen Publikationsbeständen vereinfacht.

PH Freiburg Neue Rektorin gewählt

Katharina Mertens Fleury übernimmt die Leitung der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Der Freiburger Staatsrat wählte die neue Rektorin auf Antrag der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport und der Kommission der PH. Die habilitierte Germanistin tritt die Nachfolge von Pascale Marro per 1. Februar 2019 an.

Bundesrat Guy Parmelin ist neuer Vorsteher des WBF

Der Bundesrat übernahm in seiner neuen Zusammensetzung die Verteilung der sieben Departemente. Neu wird Bundesrat Guy Parmelin dem Eidgenössischen Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) vorstehen. Bundesrätin Simonetta Sommaruga übernimmt das Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Die neu gewählte Bundesrätin Viola Amherd steht künftig dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vor und Bundesrätin Karin Keller-Sutter übernimmt das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD). Die Führung der übrigen Departemente bleibt unverändert.

Innovationspark Zürich Vertrag unterzeichnet

Der Bund und der Kanton Zürich unterzeichneten den Rahmenvertrag über die Landabgabe für den Innovationspark Zürich auf dem Areal des Militärflugplatzes Dübendorf. Das Areal bleibt im Besitz des Bundes; der Kanton Zürich übernimmt es im Baurecht und gibt es im Unterbaurecht an den Innovationspark weiter. Der Innovationspark Zürich ist einer von fünf Standorten des Schweizer Innovationsparks.

EHB Neue Gesetzesgrundlage in Vernehmlassung

Das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) soll eine neue gesetzliche Grundlage erhalten. Der Bundesrat hat einen Gesetzesentwurf in die Vernehmlassung geschickt, der Bestimmungen über Aufgaben, Zusammenarbeit, Diplome, Organisation, Finanzierung und anderen Aspekten des EHB enthält. Zudem soll das Hochschulinstitut gemäss neuer Positionierung als Pädagogische Hochschule in «Hochschule» umbenannt werden. Die Vernehmlassung läuft bis am 29. März 2019.

EU-Rahmenabkommen Bundesrat eröffnet Konsultation

Der Bundesrat stellte das Ergebnis der Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union vor. Aufgrund von offenen Punkten in Bezug auf die flankierenden Massnahmen und der Unionsbürgerrichtlinien verzichtet der Bundesrat vorerst auf eine Paraphierung des Abkommens. Stattdessen eröffnet er eine Konsultation zum Entwurf. Der Bundesrat wird im Frühjahr 2019 wieder darüber informieren. Ziel des Abkommens ist es, den bilaterale Weg mit der EU und insbesondere den Zugang zum Binnenmarkt zu konsolidieren.

Voranschlag 2019 Nationalrat kommt Ständerat entgegen

In der parlamentarischen Beratung des Voranschlags 2019 einigten sich die beiden Kammern bei fast allen Differenzen im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI). Der Nationalrat kam dem Ständerat bei Berufsbildung und Weiterbildung entgegen, so dass im BFI-Bereich Aufstockungen der finanziellen Mittel von insgesamt 98,1 Millionen Franken resultieren. Einzig bei den Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung hält der Nationalrat an der Aufstockung um 3 Millionen Franken fest. Der Ständerat hatte diese abgelehnt.

Voranschlag 2019 Auch Ständerat erhöht BFI-Kredite

Der Ständerat erhöhte die Kredite für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) im Voranschlag 2019 um insgesamt 98,1 Millionen Franken. Wie schon der Nationalrat stockte die kleine Kammer die finanziellen Mittel für ETH-Bereich, kantonale Universitäten und Fachhochschulen und SNF auf. Zwischen den beiden Kammern bestehen aber Differenzen: Bei Berufsbildung und Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung will der Ständerat weniger Mittel bereitstellen als der Nationalrat. Im Gegensatz zur Grossen Kammer genehmigte er hingegen eine Aufstockung der finanziellen Mittel zugunsten der Weiterbildung.

Agroscope Entscheid zur Standortfrage

Der Bundesrat traf einen Grundsatzentscheid zur Standortstrategie von Agroscope: Das Kompetenzzentrum für landwirtschaftliche Forschung soll künftig aus einem zentralen Forschungscampus in Posieux (FR) und zwei regionalen Forschungszentren in Changins (VD) und Reckenholz (ZH) sowie dezentralen Versuchsstationen bestehen. Bis Ende des Jahres 2019 wird das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) einen Umsetzungsplan erarbeiten.

Gentechnikrecht Gesetz an neue Entwicklungen anpassen

Seit Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes hat sich die Biotechnologie aufgrund neuer naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und technologischer Innovation stark entwickelt. Der Bundesrat will das geltende Recht an die neuen Entwicklungen anpassen. Dabei soll am Vorsorgeprinzip festgehalten werden: Potentielle Gefährdungen durch gentechnische Verfahren sollen frühzeitig identifiziert und Massnahmen zur Risikoverminderung getroffen werden. Der Bundesrat will im Sommer 2019 über die Eckpunkte zur Anpassung der rechtlichen Grundlagen entscheiden. Ende 2019 soll eine Vernehmlassung erfolgen.

Voranschlag 2019 Nationalrat stärkt die BFI-Finanzierung

Der Nationalrat will im Rahmen des Voranschlags für das Jahr 2019 die finanziellen Mittel für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) insgesamt um rund 114 Millionen Franken erhöhen. Eine Mehrheit der grossen Kammer unterstützte entsprechende Minderheitsanträge der Finanzkommission. Demnach sollen die finanziellen Mittel zugunsten von ETH-Bereich, kantonalen Universitäten und Fachhochschulen, SNF, Berufsbildung, Ausbildungsbeiträgen sowie Forschungsinstitutionen nationaler Bedeutung gegenüber dem Budgetentwurf des Bundesrates aufgestockt werden. Als nächstes wird der Ständerat über den Voranschlag 2019 beraten.

ERC Consolidator Grants 2018 Schweiz belegt Platz vier

Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergab im Jahr 2018 insgesamt 291 Consolidator Grants an herausragende Forschende, die in der Mitter ihrer Karriere stehen. 29 Förderungen gehen in die Schweiz, die damit hinter Grossbritannien, Deutschland und Frankreich Platz vier belegt. Die ETH Zürich erhält zehn Grants, fünf gehen an die Universität Zürich und je vier an die Universität Bern und an die ETH Lausanne. Die Universitäten Basel und Genf konnten je zwei ERC Consolidator Grants gewinnen, je einer geht an die Universität Freiburg und an die Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI).

SNF 51 Eccellenza-Beiträge

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt 51 vielversprechende Nachwuchsforschende, die sich auf dem Weg zu einer unbefristeten Professur befinden, mit Eccellenza-Beiträgen. Die Projekte werden während fünf Jahren mit durchschnittlich 1,6 Millionen Franken finanziert. Die Geförderten sind an acht Schweizer Universitäten und an den beiden ETH tätig; 35% sind Frauen. Mit diesem neuen Förderinstrument erweitert der SNF die Unterstützung von hoch qualifizierten Nachwuchsforschenden.

ETH-Gesetz Teilrevision in Vernehmlassung

Der Bundesrat schickte eine Teilrevision des Bundesgesetzes über die Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH-Gesetz) in die Vernehmlassung. Die gesetzlichen Anpassungen betreffen die Themen Corporate-Governance, Personalrecht, Energieverkauf sowie die Umsetzung von Empfehlungen der Eidgenössischen Finanzkontrolle. Die Vernehmlassung dauert bis am 8. März 2019.

Voranschlag 2019 FK-S beantragt höhere BFI-Kredite

Im Rahmen der Beratung des Voranschlags 2019 beantragt die Finanzkommission des Ständerats (FK-S), verschiedene Kreditpositionen im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) um insgesamt 98,2 Millionen Franken aufzustocken. Die Anträge wurden mit 8 zu 2 Stimmen bei 2 Enthaltungen beziehungsweise mit 9 zu 2 Stimmen bei einer Enthaltung gutgeheissen. Die eidgenössischen Räte werden in der Wintersession über das Bundesbudget für das Jahr 2019 entscheiden.

Politische Bildung Weiter wie bisher

Die Strukturen und Praktiken zur Förderung von politischer Bildung haben sich bewährt. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) über den Stand der politischen Bildung in der Schweiz. Die aktuellen Rahmenbedingungen sollen weiterhin fortbestehen.

Voranschlag 2019 FK-N: keine Korrektur im BFI-Bereich

Die Finanzkommission des Nationalrats (FK-N) hat den Voranschlag des Bundes für das Jahr 2019 vorberaten. Mit 18 zu 7 Stimmen lehnte es die FK-N ab, die finanziellen Mittel im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich) aufzustocken. Eine Minderheit der FK-N beantragt dem Ratsplenum gleichwohl, die Kredite im BFI-Bereich um insgesamt 115 Mio. Franken zu erhöhen.

Aktionsplan Digitalisierung Innosuisse setzt zwei Massnahmen um

Im Rahmen des Aktionsplans zur Förderung der Digitalisierung in den Jahren 2019-2020 setzt Innosuisse zwei Massnahmen um. Das Impulsprogramm «Fertigungstechnologien» soll jährlich mit 12 Millionen Franken Innovationsprojekte im Bereich Industrie 4.0 fördern. Die zweite Massnahme betrifft die Förderung der Digitalisierung in Energie und Mobilität über die Swiss Competence Centers for Energy Research (SCCER) mit jährlich 1,5 Millionen Franken. Die beantragten Zusatzmittel müssen vom Parlament im Rahmen des Budgets 2019 genehmigt werden.

F&E KMU investieren weniger in Innovation

Während zu Beginn der 2000er-Jahre fast jedes vierte Schweizer Unternehmen in Forschung und Entwicklung (F&E) investierte, sind es heute nur noch 13,3%. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Innovationserhebung der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich, die im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) durchgeführt wurde. Insbesondere bei KMU geht die F&E-Tätigkeit seit 2000 kontinuierlich zurück.

BFI-Botschaft 2021-2024 Kantone fordern Einbezug

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) fordert, dass der Bund die Kantone frühzeitig in die Planung der Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) für die Periode 2021-2024 einbezieht. Die Kantone erwarten vom Bund, dass er seinen gesetzlich festgeschriebenen Verpflichtungen bei der Finanzierung im nachobligatorischen Bildungsbereich (Hochschulen, Berufsbildung) nachkommt.

Quantum Flagship Neues Flaggschiff-Projekt der EU

Die Europäische Kommission lancierte mit «Quantum Flagship» ein neues Forschungsflaggschiff im Bereich Quantentechnologie. Während der zehnjährigen Laufzeit sollen rund eine Milliarde Euro investiert werden. Im Rahmen von Horizon 2020 werden in einem ersten Schritt 20 Projekte mit insgesamt 132 Mio. Euro gefördert. Die Schweizer Beteiligung ist stark: Die ETH Zürich ist an sechs Projekten beteiligt, die Universitäten Basel und Genf je an drei, wobei letztere eines leitet. Ein weiteres Projekt wird vom Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique (CSEM) in Neuenburg koordiniert.

URG-Revision  RK-N nimmt Gesetzesentwurf an

Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats (RK-N) stimmte dem Entwurf des revidierten Urheberrechtsgesetzes (URG) mit 21 Stimmen bei einer Enthaltung zu. Die URG-Revision enthält unter anderem Anpassungen zu Gunsten der Forschung und des Bibliothekswesens. Rechte für die Nutzung von wissenschaftlich relevanten Informationen werden erweitert und Schranken gelockert. Das revidierte URG soll es ermöglichen, die Chancen der Digitalisierung besser zu nutzen und eine offene Wissenschaft (Open Science) zu fördern.

Hochschulrat Zusammensetzung der Kantone bleibt gleich

Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) bestätigte die Kantone Aargau, Graubünden, Schwyz und Wallis als Mitglieder des Hochschulrats in der Periode 2019-2022. Diese ergänzen die zehn Universitätskantone mit festem Sitz; der Kanton Basel-Landschaft nimmt als ständiger Gast ohne Stimmrecht teil. Der Hochschulrat ist neben der Plenarversammlung das zweite Gremium der Schweizerischen Hochschulkonferenz und behandelt Geschäfte, welche die Aufgaben der Hochschulträger betreffen.

ETH Zürich Joël Mesot wird Präsident

Auf einstimmige Empfehlung des ETH-Rats wählte der Bundesrat Joël Mesot zum neuen Präsidenten der ETH Zürich. Der Professor für Festkörperphysik wird das Amt per 1. Januar 2019 antreten und die Nachfolge von Lino Guzzella übernehmen, welcher der ETH Zürich seit 2015 als Präsident vorsteht. Joël Mesot ist seit 2008 Direktor des Paul Scherrer Instituts (PSI) und hat eine Doppelprofessur an der ETH Zürich und an der EPFL inne. 

Voranschlag 2019 WBK-N nimmt Stellung

Im Rahmen eines Mitberichtsverfahrens nahm die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) Stellung zum Voranschlag für das Jahr 2019. Die WBK-N beantragt der Finanzkommission (FK-N) mit grosser Mehrheit, den Gesamtbetrag für das kommende Jahr im Bereich Bildung, Forschung und Innovation um etwas mehr als 120 Mio. Franken zu erhöhen. Die zusätzlichen Ressourcen sollen für die Berufsbildung, Beiträge an die kantonalen Universitäten und Fachhochschulen, für den ETH-Bereich sowie für den Schweizerischen Nationalfonds eingesetzt werden.

Global Competitiveness Report 2018 Schweiz fällt vom Podest

Gemäss dem «Global Competitiveness Report 2018» des Word Economic Forums (WEF) büsst die Schweiz an Wettbewerbsfähigkeit ein. Sie belegt nach den USA, Singapur und Deutschland nur noch Rang 4; zuvor führte sie während neun Jahren das Ranking an. Der Sturz vom Podest ist mitunter durch eine neue Methode in der Berechnung zu erklären, welche Anforderungen der vierten industriellen Revolution (digitale Technologien) stärker gewichtet, wo die Schweiz weniger gut abschneidet. In anderen Bereichen, unter anderem in der Bildung, erzielt die Schweiz nach wie vor Spitzenwerte.

GesBG Ausführungsrecht in die Vernehmlassung geschickt

Der Bundesrat hat das Ausführungsrecht zum Bundesgesetz über die Gesundheitsberufe (GesBG) in die Vernehmlassung geschickt. Dieses Gesetz wurde 2016 vom Parlament verabschiedet und regelt die Hochschulausbildung sowie die Berufsausübung für sieben Gesundheitsberufe. Die Vernehmlassung läuft bis zum 25. Januar 2019.

Wissenschaftliche Politikstipendien Öffentliche Diskussion im Bundeshaus

Welche Rolle spielen Think Tanks in der Schweizer Politik und wie üben sie Einfluss aus? Stehen Think Tanks in Konkurrenz zu Organisationen der Wissenschaft, die ebenfalls Wissen für den politischen Prozess zur Verfügung stellen? Um diese Frage dreht sich eine öffentliche Veranstaltung, welche von der Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien am 31. Oktober 2018 im Bundeshaus organisiert wird. Hier geht’s zum detaillierten Programm und zur Anmeldung.

Universität Basel Rektorin Andrea Schenker-Wicki bestätigt

Der Universitätsrat der Universität Basel wählte die amtierende Rektorin Andrea Schenker-Wicki für eine zweite vierjährige Amtszeit. Die Wirtschaftsprofessorin ist seit 2015 Rektorin und wird die Universität demnach auch in den Jahren 2019 bis 2022 leiten.

THE-Ranking 2019 7 Schweizer Hochschulen in Top 200

Das Ranking von Times Higher Education (THE) für das Jahr 2019 klassiert 7 Schweizer Hochschulen untern den besten 200 der Welt. Die ETH Zürich erreicht Platz 11, die ETH Lausanne rangiert auf dem 35. Rang. Die Universität Zürich auf Platz 90 gehört neu zu den Top 100. Es folgen die Universitäten Basel (Rang 103), Bern (110), Genf (135) und Lausanne (176). Die Universität Freiburg ist erneut zwischen 201 und 250 platziert, die Universität St. Gallen klassiert sich zwischen 401 und 500 und die Uni Neuenburg zwischen 501 und 600.

WBF Bundesrat Johann Schneider-Ammann tritt zurück

Bundesrat Johann Schneider-Ammann kündigte seinen Rücktritt per 31. Dezember 2018 an. Der ETH-Ingenieur aus dem Kanton Bern stand während acht Jahren dem eidgenössischen Department für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) vor. Die Wahl für die Nachfolge von Johann Schneider-Ammann wird voraussichtlich in der Wintersession, am 5. Dezember 2018, stattfinden.

Digitalisierung Neues NFP lanciert

Der Bundesrat lancierte das neue Forschungsprogramm (NFP) «Digital Transition». Ziel des NFP ist es, Wissen über die Chancen und Risiken der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft zu erarbeiten. Das Programm wird vom Schweizerischen Nationalfonds durchgeführt und verfügt über ein Budget von insgesamt 30 Mio. Franken für die rund fünfjährige Laufzeit. Bei diesem neuen NFP handelt es sich um eine Massnahme im Rahmen des Aktionsplans Digitalisierung.

Horizon 2020 Schweizer Beteiligung gegenüber FRP 7 zurückgegangen

Die Schweizer Beteiligung an Horizon 2020 ist gegenüber dem 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (FRP 7) insgesamt zurückgegangen. Gemäss einem Bericht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation gingen vom 1. Januar 2014 bis zum 6. März 2018 2,4% der Beteiligungen an Horizon 2020 in die Schweiz; im FRP 7 (2007-2013) waren es 3,2%. Bei den Projektkoordinationen ging der Schweizer Anteil von 3,9% auf 2,6% zurück. 3,5% aller verpflichteten Beiträge in Horizon 2020 gingen in die Schweiz; im FRP 7 lag der Anteil bei 4,3%. Die Schweiz war in den Jahren 2014-2016 nur an Teilen von Horizon 2020 assoziiert. Seit dem 1. Januar 2017 besteht wieder eine Vollassoziierung.

Experimentierartikel Nationalrat stimmt doch zu

Mit 98 zu 92 Stimmen bei 2 Enthaltungen stimmte der Nationalrat vier gleichlautenden Motionen zu, welche wissenschaftliche Studien zum Cannabis-Konsum gesetzlich ermöglichen sollen. Im Betäubungsmittelgesetz soll demnach ein Experimentierartikel verankert werden, der eine regulierte Abgabe von Cannabis für wissenschaftliche Studien regelt. Noch im Juni 2018 lehnte die grosse Kammer einen identischen Vorstoss aus dem Ständerat ab. Der Bundesrat arbeitet bereits an einer entsprechenden Gesetzesänderung für Pilotversuche.

Digitalisierung Bundesrat verabschiedet neue Strategie

Der Bundesrat verabschiedete die Strategie «Digitale Schweiz» für die Jahre 2019 und 2020. Diese soll dazu beitragen, die Chancen der Digitalisierung optimal zu nutzen. Die Strategie ist offen für Zusammenarbeiten mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft. In einem Aktionsplan zur Strategie können bundesexterne Vorhaben wie beispielsweise Forschungsinitiativen aufgenommen werden.