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Akademischer Nachwuchs Steigende Erwerbslosigkeit bei Hochschulabsolventen

Zwischen 2023 und 2025 nahm die Erwerbslosenquote der Absolventinnen und Absolventen universitärer Hochschulen (UH) und Fachhochschulen (FH) ein Jahr nach ihrem Abschluss zu. Dies folgt aus der Hochschulabsolventenbefragung des Bundesamtes für Statistik (BFS). Bei den Personen mit einem UH-Master erhöhte sie sich von 3,9% auf 6,4%, bei jenen mit einem FH-Bachelor von 3,4% auf 4,9%. Bei den Absolventinnen und Absolventen der pädagogischen Hochschulen (PH) blieb die Erwerbslosenquote mit 0,7% auf tiefem Niveau.

Voranschlag 2027 mit IAFP 2028-2030 Bundesrat verabschiedet Botschaft zum Voranschlag 2027

Der Bundesrat hat die Botschaft zum Voranschlag 2027 mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan (IAFP) 2028–2030 verabschiedet. Er budgetiert für 2027 ein Finanzierungsdefizit von 105 Millionen Franken. Die Ausgaben für Bildung und Forschung nehmen gegenüber dem Vorjahr um rund 80 Millionen Franken zu, was einer Steigerung von 0,9 Prozent entspricht. Insgesamt will der Bundesrat im Jahr 2027 9,08 Milliarden Franken in den Bereich Bildung und Forschung investieren.

Bundeshaushalt Erste Hochrechnung 2026 mit Finanzierungsüberschuss

Der Bund rechnet für das laufende Jahr mit einem Finanzierungsüberschuss von knapp 800 Millionen Franken. Dies gemäss der ersten Hochrechnung für den Bundeshaushalt 2026. Ursprünglich war ein Defizit von gut 700 Millionen Milliarden Franken budgetiert. Gemäss der Eidgenössischen Finanzverwaltung EFV erklärt sich die Verbesserung gegenüber dem Voranschlag 2026 insbesondere mit deutlich höheren Gewinnsteuereinnahmen.

Standpunkt

Forschung und Innovation für mehr Sicherheit

Andrea Gmür-Schönenberger
Ständerätin, Vorstandsmitglied Politikteam FUTURE

Vor bald einem Jahr hiess der Bundesrat seine Rüstungspolitische Strategie gut, die einen Ausbau der Investitionen in sicherheitsrelevante Forschung und Innovation vorsieht. Bis 2030 soll das VBS den Anteil des Armee-Budgets für Forschung und Entwicklung auf 2% erhöhen. Um das in der Schweiz vorhandene technologische Potenzial für die Armee besser auszuschöpfen, ist die Zusammenarbeit mit den Schweizer Hochschulen, Startups und KMU zu verstärken. Ganz konkret soll das VBS bis Ende 2028 eine neue Kooperation mit dem ETH-Bereich entwickeln, um Synergien in der Forschung und Innovation im zivilen, militärischen und Dual-Use-Bereich besser zu nutzen.

Im März unterstützte der Ständerat eine Motion, die ein Programm zur Förderung der Innovation im Sicherheitsbereich fordert. Ab Mai starten neue gemeinsame Forschungsprojekte von VBS und ETH-Bereich. Im Juli lancieren Innosuisse und armasuisse eine Projektausschreibung zu Dual-Use-Technologien. Das beweist, dass die aktuelle geopolitische Lage kein langes Abwarten zulässt.
 
Der Bundesrat muss diese Entwicklung bei der Erarbeitung der BFI-Botschaft für die Jahre 2029-2032 berücksichtigen. Zum einen gilt es, den Bereich Sicherheit und Verteidigung in die inhaltlichen Ziele zu integrieren; zum anderen müssen die Hochschulen und Organisationen der Forschungs- und Innovationsförderung mit den notwendigen Finanzmittel alimentiert werden. Das ist eine Investition in die Sicherheit unseres Landes und stärkt zudem unsere technologische Eigenständigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.