Neueste News

Shanghai-Ranking 2022 Vier Schweizer Unis in den Top 100

Im Shanghai-Ranking 2022 sind neun Schweizer Hochschulen klassiert. Die ETH Zürich belegt den 20. Rang. Unter den Top 100 befinden sich zudem die Universitäten Zürich (59), Genf (62) und Basel (83), welche gegenüber dem Vorjahr als einzige Schweizer Institution Plätze gut gemacht hat. Die ETH Lausanne sowie die Universitäten Bern und Lausanne klassieren sich in den Rängen 101-150; die Universitäten der italienischen Schweiz und Freiburg sind in der Spanne 501-600 platziert.

Erasmus+ Vier Schweizer Beteiligungen

Schweizer Hochschulen können erstmals im Rahmen der Initiative «Europäische Hochschulen» von Erasmus+ mitwirken. Vier Projekte mit Schweizer Beteiligung (der Universitäten Zürich, Lausanne, Genf und Basel) waren in der Ausschreibung 2022 erfolgreich. Innerhalb dieser Hochschulallianzen können die Schweizer Universitäten ihre Beziehungen mit europäischen Partnerinstitutionen in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation stärken und aufbauen. 

MINT Bericht über den Frauenanteil verlangt

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) reichte mit 16 zu 7 Stimmen ein Postulat ein, mit dem sie einen Bericht über den Frauenanteil in MINT-Berufen verlangt. Damit leistet die Kommission der Petition «‹Halbe-Halbe› in MINT-Berufen: Den Frauenanteil steigern» der Frauensession 2021 Folge.

Digitalisierung WBK-N ist gegen Anschubfinanzierung

Die nationalrätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) empfiehlt ihrem Rat mit 11 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen die Ablehnung einer Motion für die Anschubfinanzierung von digitalen Leuchtturmprojekten von öffentlichem Interesse. Entgegen dem Ständerat, der die Motion in der Frühjahrssession 2022 angenommen hatte, erachtet sie das Anliegen nicht als sinnvoll. 

Pflegepersonal Ausbildungsoffensive rasch umsetzen

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) hiess die Botschaft des Bundesrates zur Umsetzung einer Ausbildungsoffensive im Pflegebereich einstimmig gut. Dieser erste Teil der vom Stimmvolk angenommenen Pflegeinitiative soll rasch umgesetzt werden. Der Ständerat wird die Vorlage voraussichtlich in der Herbstsession 2022 beraten. 

Horizon Europe Kommission fordert Transparenz

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) reichte mit 17 zu 7 Stimmen eine Motion ein, mit welcher die Transparenz bezüglich der verwendeten und nicht verwendeten Mittel des Horizon-Europe-Kredits gewährleistet werden soll. Ein fortlaufend zu aktualisierendes Dashboard soll der aufgrund der Schweizer Nicht-Assoziierung am EU-Programm veränderten Finanzierungslogik Rechnung tragen.

Eawag Martin Ackermann wird Direktor

Der Bundesrat wählte Martin Ackermann zum neuen Direktor des Wasserforschungsinstituts des ETH-Bereichs (Eawag). Ackermann ist derzeit Gruppenleiter an der Eawag und Professor für die Ökologie Mikrobieller Systeme an der ETH Zürich. Er übernimmt das Amt am 1. Januar 2023 von Janet Hering, die das Pensionsalter erreicht.

Voranschlag 2023 Eckwerte festgelegt

Der Bundesrat legte die Eckwerte zum Voranschlag 2023 mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan 2024-2026 fest. Im Jahr 2023 kann die Schuldenbremse noch eingehalten werden. Ab 2024 sind die Unsicherheiten gross. Mit einer Assoziierung an das EU-Programm «Horizon Europe» wird frühestens per Mitte 2023 gerechnet. Deshalb wird für 2023 lediglich die Hälfte des mutmasslichen Pflichtbeitrags an die EU budgetiert. Für Übergangsmassnahmen sind 325 Millionen Franken vorgesehen.

Horizon Europe Offener Brief der Westschweizer Hochschulkantone

Die sieben Trägerkantone der Fachhochschulen der Westschweiz bitten den Bundesrat in einem offenen Brief, eine Lösung zu finden, damit die Schweiz am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation «Horizon Europe» teilnehmen kann. Die zuständigen kantonalen Politikerinnen und Politiker streichen darin die Wichtigkeit des Programms hervor sowie die bereits spürbaren negativen Konsequenzen der Nicht-Assoziierung und betonen, dass die Zeit drängt.

F&E Bundesaufwendungen im 2021 zurückgegangen

Rund 2,2 Milliarden Franken wendete der Bund im Jahr 2021 für die Umsetzung und Unterstützung von Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) auf. Dies entspricht einer Abnahme von 16% verglichen mit dem Jahr 2019. Dieser Rückgang ist hauptsächlich mit der Nicht-Assoziierung der Schweiz am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation «Horizon Europe» zu erklären, weswegen der Pflichtbeitrag an die EU nicht ausbezahlt wurde.

Horizon Europe Offener Brief von «Stick to Science»

Die schweizerischen und britischen Initiantinnen und Initianten der Kampagne «Stick to Science» adressierten einen Offenen Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen. Darin fordern sie – im Namen der über 5600 Unterzeichnenden – die EU-Kommission zum Handeln auf, damit die Schweiz und das Vereinigte Königreich am EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation «Horizon Europe» assoziiert werden können.

Start-ups Technologietransfer verbessern

Ein im Auftrag des Bundesrates erstellter Prüfbericht des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) zeigt Verbesserungspotenzial im Bereich Wissens- und Technologietransfer für Start-ups auf. Mögliche Massnahmen könnten die Regelung des Geistigen Eigentums an Hochschulen, die Unterstützung dieser in Sachen Patentierungen sowie von unternehmerischen Initiativen an Hochschulen betreffen.

Biomedizinische Forschung Masterplan für 2022-2026

Der Bundesrat erneuerte den Masterplan zur Stärkung der biomedizinischen Forschung und Technologie für die Jahre 2022-2026. Dieser umfasst sechzehn Massnahmen rund um die drei Schwerpunkte Forschungsstandort Schweiz, Markteinführung innovativer Arzneimittel und Digitalisierung der Forschungs- und Gesundheitssektoren. 

Start-ups Richtungsentscheid für Innovationsfonds

Der Bundesrat traf einen Richtungsentscheid zugunsten eines branchenneutralen Schweizer Innovationsfonds. Damit soll der Standort Schweiz für Start-ups weiter gestärkt werden, indem diese insbesondere während der Wachstumsphase und in den Bereichen Dekarbonisierung und Digitalisierung unterstützt werden. Konkrete Eckwerte sollen bis anfangs 2023 erarbeitet werden. 

Wissenschaftliche Politikberatung Corona-Krisenmanagement ausgewertet

Der Bundesrat nahm dreizehn Empfehlungen des Berichts der Bundeskanzlei zur Auswertung des Krisenmanagements in der zweiten Phase der Covid-19-Pandemie an. Der Schwerpunkt liegt auf der künftigen Organisation des Krisenmanagements in der Bundesverwaltung, der Koordination im föderalen System und der Institutionalisierung der wissenschaftlichen Politikberatung. Für letzteres sollen dem Bundesrat mehrere Varianten vorgelegt werden.

Horizon Europe Umfrage belegt negative Folgen

Eine Umfrage des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) belegt die negativen Konsequenzen der Nicht-Assoziierung der Schweiz am EU-Programm Horizon Europe. Im Februar 2022 wurden Forschende, Unternehmen und Institutionen in der Schweiz nach ihrer Einschätzung befragt. Die knapp 900 Teilnehmenden bekundeten mehrheitlich eine Verschlechterung ihrer Situation im Vergleich zum Zeitraum des Vorgängerprogramms, an welches die Schweiz assoziiert war.

Horizon Europe Unterstützung aus der WBK-S

Die ständerätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-S) unterstützt den Bundesrat in seinen Bestrebungen, die Verhandlungen mit der EU in Sachen Horizon Europe zu deblockieren. Den Vorschlag des Nationalrats, die Assoziierung mittels zusätzlichem Kohäsionsbeitrag zu erwirken, lehnt die Kommission jedoch ab. Sie wird sich gegenüber der vorberatenden Aussenpolitischen Kommission (APK-S) entsprechend äussern.

Internationale Zusammenarbeit WBK-S will Beitritt zu sechs ERIC

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) unterstützt einstimmig den Beitritt der Schweiz zu sechs europäischen Forschungsinfrastrukturnetzwerken, genannt «European Research Infrastructure Consortium» (ERIC). Zudem will sie das Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und Innovation (FIFG) dahingehend ändern, dass in Zukunft der Bundesrat über den Beitritt zu solchen ERIC entscheiden kann.

Datenwissenschaften Ein Bericht genügt der WBK-S nicht

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) prüfte eine Motion ihrer Schwesterkommission für einen Bericht über die verantwortungsvolle Erhebung und Nutzung von Gesundheitsdaten und deren Mehrwert für die Forschung. Um in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen, erachtet die WBK-S griffigere Massnahmen als notwendig. Sie empfiehlt die Motion deshalb oppositionslos zur Ablehnung.

Horizon Europe Städte sind besorgt

Der Schweizerische Städteverband zeigt sich besorgt über die Nicht-Assoziierung der Schweiz am EU-Rahmenprogramm Horizon Europe und deren Konsequenzen. Er warnt vor einem Attraktivitätsverlust des Schweizer Forschungs-, Innovations- und Wirtschaftsstandorts und fordert vom Bundesrat, der EU ein Angebot zu machen, um rasch eine vollständige Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe zu ermöglichen.

Europapolitik Sondierungen mit der EU intensivieren

Der Bundesrat entschied nach seiner europapolitischen Klausur, dass er die Sondierungen mit der EU intensivieren will. Zudem nahm er Kenntnis vom Schlussbericht über den Abbau von Regelungsunterschieden zwischen dem schweizerischen Recht und dem Recht der EU.

Europapolitik Appell der Wirtschaft

Die beiden Schweizer Dachverbände Schweizerischer Arbeitgeberverband (SAV) und economiesuisse richten zusammen mit dem europäischen Wirtschaftsdachverband BusinessEurope einen Appell an den Bundesrat und die EU-Kommission. Darin fordern sie die rasche Festlegung des weiteren Vorgehens zur Regelung der institutionellen Fragen in der Europapolitik.

Horizon Europe Assoziierung mittels Kohäsionsbeitrag

Mit 92 zu 92 Stimmen bei 6 Enthaltungen und Stichentscheid der Präsidentin nahm der Nationalrat die Motion seiner Aussenpolitischen Kommission (APK-N) an, die eine umgehende Assoziierung der Schweiz am EU-Programm Horizon Europe fordert. Im Gegenzug soll der Bundesrat der EU einmalig einen zusätzlichen Kohäsionsbeitrag anbieten. In einem nächsten Schritt wird der Ständerat das Anliegen prüfen. 

BSLB Beratungsangebot national stärken

Der Nationalrat stimmte einer Motion seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) mit 129 zu 48 Stimmen zu und will somit den Bund beauftragen, die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (BSLB) auf nationaler Ebene zu stärken. Das Geschäft geht an den Ständerat.

Akademischer Nachwuchs Nationalrat will Situationsanalyse

Die grosse Kammer hiess ein Postulat ihrer Kommission für Wissenschaft, Bildung, und Kultur (WBK-N) mit 105 zu 73 Stimmen bei 3 Enthaltungen gut und beauftragt den Bundesrat, in einem Bericht die Situation des akademischen Nachwuchses im sogenannten Mittelbau der Schweizer Hochschulen zu analysieren. Insbesondere Fragen bezüglich Prekarität, Gleichstellung und stabiler Stellen für Forschende nach dem Doktorat, sollen in diesem Bericht beleuchtet werden.

Horizon Europe Klares Ja zur Förderung von F&I

Der Nationalrat nahm die Motion seiner Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK-N) für ein Programm zur Förderung von Forschung und Innovation mit 164 zu 7 Stimmen bei einer Enthaltung klar an. Angesichts der gegenwärtigen Schweizer Nicht-Assoziierung an Horizon Europe, soll ein Programm die Exzellenz und Attraktivität der Schweiz in diesen Bereichen bewahren. Als Nächstes wird sich der Ständerat mit der Motion befassen.

QS-Ranking 2023 Schweizer Unis fallen zurück

Im QS World University Ranking 2023 fallen fast alle Schweizer Hochschulen um einige Plätze zurück. Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) verliert einen Rang (9), bleibt aber die beste Hochschule Kontinentaleuropas. Die ETH Lausanne (EPFL) büsst zwei Plätze ein (16), die Universitäten Zürich (83), Genf (125), Bern (120) und Basel (136) rangieren noch unter den Top 200, die Universität Lausanne (203) verpasst diese Marke knapp.

Europapolitik EVP will gute Beziehungen CH–EU

Die Europäische Volkspartei (EVP) verabschiedete eine Resolution, in der sie für eine gute und stabile Beziehung zwischen der Schweiz und der EU plädiert. Darin betont sie ausserdem das grosse Interesse beider Parteien an einer Assoziierung der Schweiz an den EU-Programmen Horizon Europe und Erasmus+.

Pflegepersonal Umsetzung der Ausbildungsoffensive

Der Bundesrat überwies dem Parlament die Botschaft zur Umsetzung einer Ausbildungsoffensive im Pflegebereich. Damit trägt er einem ersten Teil der sogenannten Pflegeinitiative Rechnung, der das Stimmvolk im November 2021 zustimmte. Er schlägt vor, die Ausbildung von Pflegefachpersonen während acht Jahren mit bis zu einer Milliarde Franken durch Bund und Kantone zu fördern. Das Parlament soll das Geschäft möglichst bald beraten.