Berufsbildung SBFI genehmigt einen neuen und 42 revidierte Berufe
Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) hat im Jahr 2025 insgesamt 42 revidierte Berufe und einen neuen Beruf genehmigt. 22 der Berufe betreffen die berufliche Grundbildung, 21 Berufe gehören zur höheren Berufsbildung. Der neue Beruf «AI Business Specialist mit eidgenössischem Fachausweis» ist Teil der höheren Berufsbildung und soll insbesondere der steigenden Bedeutung der künstlichen Intelligenz in Unternehmen und Institutionen Rechnung tragen.
Nationale Forschungsschwerpunkte Bundesrat lanciert sechs neue Nationale Forschungsschwerpunkte
Bundespräsident Guy Parmelin, Vorsteher des Eidgenössischen Departements
für Wirtschaft, Bildung und Forschung, hat die Lancierung von sechs neuen
Nationalen Forschungsschwerpunkten beschlossen. Damit stärkt der Bund die
Schweizer Forschung und Innovation in strategisch wichtigen Bereichen wie
Medizin, Quantum und Klima. Konkret betreffen die neuen Schwerpunkte die
Krebsforschung, die Klimaforschung, die Biochemie, die Geowissenschaften, die
Myonenforschung, die Präzisionsmessungen und die Trenntechnologien. In der
ersten Betriebsphase von 2026 bis 2029 werden diese umfangreichen
Forschungsvorhaben mit 98,7 Millionen Franken unterstützt. Zudem steuern die beteiligten
Hochschulen und Forschungsinstitute zusätzliche Mittel mindestens im Umfang der
Bundesmittel bei.
Standortpolitik Gute Rahmenbedingungen für Schweizer Halbleiterindustrie
In Erfüllung eines Postulats von Nationalrat Damien Cottier hat der
Bundesrat den Bericht «Eine schweizerische Halbleiterstrategie (Swiss Chip
Strategy)» verabschiedet. Gemäss Bericht profitiert der Halbleitersektor in der
Schweiz von günstigen Rahmenbedingungen wie einem stabilen politischen Umfeld,
einem breiten Zugang zu Weltmärkten sowie international wettbewerbsfähige
Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Massnahmen zur Förderung von Forschung und
Innovation, wie insbesondere die Teilnahme an den entsprechenden Rahmenprogrammen
der Europäischen Union (EU), die SwissChips-Initiative sowie die Förderung
durch den Schweizerischen Nationalfonds und Innosuisse, seien weitere zentrale
Pfeiler für die Wettbewerbsfähigkeit dieses Sektors in der Schweiz.
Bundesverwaltung Bundesrat will ausserparlamentarische Kommissionen neu ordnen
Der Bundesrat hat zur Neuordnung der ausserparlamentarischen
Kommissionen ein Vernehmlassungsverfahren eröffnet. Die Vorlage sieht vor, neun
ausserparlamentarische Kommissionen aufzulösen, darunter der Schweizerische
Wissenschaftsrat. Des Weiteren sollen die Akkreditierungskommission neugestaltet,
die Mitgliederzahl der Medizinalberufekommission reduziert und neun weitere Kommissionen
zu dreien fusioniert werden. Der Bundesrat hatte bereits im Jahr 2025
beschlossen, sieben ausserparlamentarische Kommissionen aufzulösen und die
Mitgliederzahl von zwei Kommissionen zu reduzieren.
ETH-Bereich Tanja Zimmermann bleibt weitere vier Jahre Direktorin der Empa
Der Bundesrat hat die Professorin Tanja Zimmermann für eine weitere
Amtsperiode von vier Jahren, konkret vom 1. Juni 2026 bis zum 31. Mai 2030, zur
Direktorin der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) gewählt.
In ihrer ersten Amtszeit hatte die Materialwissenschaftlerin vor allem die
Zusammenarbeit mit anderen Institutionen des ETH-Bereichs gefördert sowie zahlreiche
interinstitutionelle Forschungsinitiativen lanciert.
QS-Ranking Europe 2026 ETH und EPFL unter den zehn besten Universitäten Europas
Die ETH Zürich verliert den letztjährigen Spitzenplatz an die
Universität von Oxford und belegt dieses Jahr den zweiten Platz des «QS World
University Ranking: Europe 2026». Zu den zehn besten Universitäten des
Kontinents zählt auch die ETH Lausanne (10). Die Universitäten Zürich (34), Genf
(48) und Lausanne (90) gewinnen einige Plätze, während die Universitäten Basel
(91) und Bern (94) einige Plätze eingebüsst haben.
Bundeshaushalt WBK-N empfiehlt Korrekturen im Entlastungspaket 27
Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat einen Mitbericht zum Entlastungspaket 27 zuhanden der Finanzkommission des Nationalrates (FK-N) verfasst. Betreffend den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich) empfiehlt die WBK-N der FK-N, den Entscheiden des Ständerates zu folgen und die Entlastungsmassnahmen gezielt zu korrigieren. Die kleine Kammer hatte in der Wintersession den Sparbeitrag des BFI-Bereichs für das Jahr 2027 von 445 Millionen auf 236 Millionen Franken und für das Jahr 2028 von 457 Millionen auf 311,5 Millionen Franken reduziert.
Tierversuche WBK-N erarbeitet Gesetzesentwurf für Ersatzmethoden zu Tierversuchen
Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat ihrem Vorentwurf für ein Gesetz zugestimmt, das die Ressourcen und Anreize für Ersatzmethoden zu Tierversuchen («3R-Forschung» für replace, reduce, refine) erhöhen soll. Sie erfüllt damit eine entsprechende parlamentarische Initiative. Die Kommission hat den Gesetzesentwurf in der Gesamtabstimmung mit 13 zu 8 Stimmen bei 2 Enthaltungen angenommen. Sie wird in den nächsten Wochen eine Vernehmlassung dazu eröffnen.
Bundeshaushalt FK-N tritt auf Entlastungspaket 2027 ein
Die Finanzkommission des Nationalrates (FK-N) ist mit 17 zu 8 Stimmen auf das Entlastungspaket 2027 für den Bundeshaushalt (EP27) eingetreten und hat mit der Detailberatung begonnen. Sie hat acht Anträge abgelehnt, die eine Rückweisung an den Bundesrat verlangten. Die Mehrheit der Kommission ist der Ansicht, dass eine nachhaltige Sanierung der Bundesfinanzen nur mit einer Umsetzung des EP27 möglich ist.
Standortpolitik WBK-S will klinische Forschung fördern
Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) hat mit 7 zu 0 Stimmen bei 5 Enthaltungen eine Motion zur Förderung der klinischen Forschung beschlossen. Mit dem Vorstoss wird der Bundesrat beauftragt, Anreize für die Durchführung von klinischen Studien zu schaffen und damit die medizinische Innovation zu fördern sowie die Attraktivität des Forschungsstandorts Schweiz zu erhöhen.
Standortpolitik Bundesrat setzt Arbeitsgruppe «Lifesciences-Standort» ein
Eine Arbeitsgruppe soll prüfen, wie in
der Schweiz bestmögliche Rahmenbedingungen für die Lifesciences und die
pharmazeutische Industrie geschaffen werden können. Bundesrat Guy Parmelin und
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider haben dazu die Gruppe
«Lifesciences-Standort» eingesetzt. Sie soll alle Faktoren untersuchen, die den
Wirtschaftsstandort Schweiz für die beiden Branchen beeinflussen, und bis Ende Jahr
2026 einen Bericht mit konkreten Vorschlägen zur Bewältigung von Herausforderungen
vorlegen.
Bundeshaushalt EP27: Ständerat korrigiert Sparmassnahmen im BFI-Bereich
Der Ständerat hat das vom Bundesrat vorgeschlagene Entlastungspaket 27 für den Bundeshaushalt (EP27) beraten. Im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich) hat er das Entlastungsvolumen im Jahr 2027 von 445 Millionen auf 236 Millionen Franken und im Jahr 2028 von 457 Millionen auf 311,5 Millionen Franken reduziert. Davon profitieren der ETH-Bereich, die kantonalen Universitäten und Fachhochschulen, der Schweizerische Nationalfonds, die Innosuisse sowie die Berufs- und Weiterbildung. Darüber hinaus hat die kleine Kammer die im Rahmen des EP27 vorgeschlagenen Gesetzesänderungen im BFI-Bereich mehrheitlich abgelehnt. Als Nächstes wird sich der Nationalrat mit der Vorlage befassen.
Bilaterale Schweiz-EU Parlament lehnt Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» ab
Nach dem Nationalrat empfiehlt auch der
Ständerat mit 29 zu 9 Stimmen bei 6 Enthaltungen dem Stimmvolk die Ablehnung
der Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!». Ein Ja zur Initiative würde gemäss
der Mehrheit der kleinen Kammer den Wohlstand und die völkerrechtlichen
Verpflichtungen der Schweiz ernsthaft gefährden. Der Ständerat hat auch alle
Vorschläge für Gegenentwürfe zu dieser Volksinitiative abgelehnt.
Ressortforschung Bundesrat will rechtliche Grundlage für bessere Koordination schaffen
Der Bundesrat will
die Koordination der Ressortforschung verbessern. Um die rechtliche
Grundlage dafür zu schaffen, leitet er die Revision der Verordnung zum Bundesgesetz über die Förderung der Forschung
und der Innovation (V-FIFG) ein. Insbesondere soll die Gouvernanz des
Koordinationsausschusses gestärkt werden.
Höhere Berufsbildung Neue Titelzusätze unter Dach und Fach
Mit 168 zu 24 Stimmen bei zwei Enthaltungen hat der Nationalrat eine Änderung des Berufsbildungsgesetzes (BBG) angenommen, welche für Abschlüsse der höheren Berufsbildung die Titelzusätze «Professional Bachelor» und «Professional Master» einführt. Zuvor hatte der Ständerat die Gesetzesrevision bereits angenommen. Ein Minderheitsantrag, der eine weitere Differenzierung beim Titelzusatz «Professional Bachelor» mit Erwähnung der Fachrichtung forderte, hat die grosse Kammer mit 105 zu 85 Stimmen und vier Enthaltungen abgelehnt. Das Geschäft geht in die Schlussabstimmung.
Bilaterale Schweiz-EU Das Paket Schweiz–EU wird mehrheitlich positiv beurteilt
Der Bundesrat hat die Ergebnisse der Vernehmlassung zum Paket Schweiz-EU («Bilaterale III») zur Kenntnis genommen und in einem Zwischenbericht veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass eine klare Mehrheit der Vernehmlassungsteilnehmenden das Vertragspaket unterstützt. In Bezug auf die inländische Umsetzung der Abkommen wurden mehrere Anträge gestellt. Die Botschaft zu den Bilateralen III soll dem Parlament im März 2026 vorgelegt werden.
MINT Praxisintegrierte Bachelorstudiengänge im HFKG verankert
Die Fachhochschulen können künftig praxisintegrierte Bachelorstudiengänge (PiBS) in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) einführen. Nach dem Nationalrat hat nun auch der Ständerat mit 29 zu 12 Stimmen die Verankerung der PiBS im Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) gutgeheissen. Die kleine Kammer nahm einen zusätzlichen Absatz in den Gesetzesentwurf auf mit der Forderung, dass der Bund das neue Angebot nochmals prüfen müsse, sollten sich «bildungspolitisch unerwünschte Effekte» zeigen. Dadurch wurde eine Differenz zum Nationalrat geschaffen, die die grosse Kammer anschliessend mit 100 zu 90 Stimmen beseitigte.
ETH-Bereich Erstmals mehr Frauen als Männer auf Professuren ernannt
Der ETH-Rat hat im Jahr 2025 erstmals mehr Frauen als Männer auf Professuren ernannt. Während der Frauenanteil bei den Neuernennungen in den letzten Jahren bei über 40% lag, wurde nun mit 53,8% der bisherige Höchstwert erreicht. Der Gesamtanteil der Professorinnen an der ETH Zürich und der ETH Lausanne liegt derzeit bei rund 25%.
Bundeshaushalt FK-S will Sparvolumen des Entlastungspakets 27 reduzieren
Die Finanzkommission des Ständerates (FK-S) hat die Detailberatung des
Entlastungspakets 27 (EP27) für den Bundeshaushalt abgeschlossen und den
Entwurf in der Gesamtabstimmung mit 9 zu 4 Stimmen zuhanden des Ständerats
verabschiedet. Im Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Bereich)
beantragt sie eine Reduktion der Sparmassnahmen im ETH-Bereich, bei den
kantonalen Hochschulen und bei Innosuisse. Die FK-S will im Weiteren auf
Gesetzesänderungen bei den projektgebundenen Beiträgen an Hochschulen und bei der
Innovationsförderung verzichten. Insgesamt führen die beantragten Anpassungen in
verschiedensten Bereichen zu einem Gesamtsparvolumen von 1,8 Milliarden Franken
im Jahr 2027 und rund 2,4 Milliarden Franken in den Jahren 2028 und 2029.
Raumfahrt Staatssekretärin Hirayama an ESA-Ministerratstagung
Die Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, Martina
Hirayama, nahm an der Ratstagung auf Ministerebene der Europäischen
Weltraumorganisation ESA teil. Im Zentrum der Diskussionen standen die
strategische Ausrichtung der Organisation und die Finanzierung zentraler
Raumfahrtprogramme für die kommenden Jahre in der Höhe von insgesamt 22,1 Milliarden
Euro. Die Schweiz engagiert sich mit ihrem Beitrag von 771 Millionen Euro in
Programmen in den Bereichen Technologie und Innovation, Planetenabwehr und
Asteroidenbeobachtung, Navigation und Quantentechnologie, Exploration und
wissenschaftliche Instrumente.
Bilaterale Schweiz–EU Schweiz tritt europäischer Metrologiepartnerschaft bei
Die Schweiz tritt dem Programm der europäischen Metrologiepartnerschaft (European Partnership on Metrology, EPM) bei. Möglich wurde dies durch die Unterzeichnung des EU-Programmabkommens am 10. November 2025 und der damit verbundenen Assoziierung der Schweiz ans EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation «Horizon Europe». Gemäss aktuellen Analysen der European Association of National Metrology Institutes (EURAMET) generiert jeder in die Metrologieforschung investierte Franken den vierfachen wirtschaftlichen Mehrwert.
Swiss Photonics Integration Center Fertigungszentrum zur Integration lichtbasierter Mikrochips eröffnet
Das Swiss Photonics Integration Center (Swiss PIC), das von einer Allianz
aus Forschung und Industrie mit Beteiligung des Paul Scherrer Instituts (PSI) getragenen
wird, hat in Villigen (AG) ein Fertigungszentrum zur Integration lichtbasierter
Mikrochips in technologische Anwendungen eröffnet. Das Zentrum soll Unternehmen
dabei unterstützen, lichtbasierte Technologien schneller zur Marktreife zu
bringen. Die Nutzung von Licht zur Übertragung von Informationen (Photonik)
gilt als Schlüsseltechnologie der Zukunft und bildet die Grundlage für optische
Kommunikation, Sensorik, Quantencomputing, autonomes Fahren, künstliche
Intelligenz und virtuelle Realität.
Akademischer Nachwuchs Weniger Studierende mit Auslanderfahrung im Jahr 2024
Im Jahr 2024 hatten 19% der Studierenden an den Schweizer Hochschulen im
Verlauf ihres Studiums bereits einmal einen Studienaufenthalt, ein Praktikum
oder eine andere Art von Auslandaufenthalt absolviert. Im Jahr 2020 betrug
dieser Anteil der Studierenden noch 26%. Im gleichen Zeitraum sank auch der
Anteil der Studierenden, welche eine Auslanderfahrung in Erwägung ziehen, von
60% auf 55%. Neben pandemiebedingten Reisebeschränkungen gehörten auch Schwierigkeiten
bei der Suche nach einer Unterkunft im Gastland zu den Gründen für den Rückgang.
Berufsbildung Bund will Attraktivität der Berufsbildung stärken
Unter der Leitung von Bundesrat Guy Parmelin haben die Spitzen der
Berufsbildung das weitere Vorgehen zur Erhaltung und Stärkung der Attraktivität
der Berufsbildung verabschiedet. Der Bund richtet einen Förderschwerpunkt ein und
stellt für die betriebliche Bildung für die Jahre 2026 bis 2028 3 Millionen
Franken zur Verfügung. Eine Expertengruppe soll zudem untersuchen, wie sich die
Berufsbildung im Hinblick auf gesellschaftliche Erwartungen und Veränderungen
auf dem Arbeitsmarkt künftig bestmöglich positionieren lässt.
Bundes-Exzellenz-Stipendien Bundesrat erhöht Beiträge für ausländische Doktorierende
Der Bundesrat erhöht die monatlichen Stipendienbeiträge für ausländische Doktorierende per 1. Januar 2026 auf 2450 Franken. Er hat die Verordnung über Stipendien für ausländische Studierende und Kunstschaffende entsprechend geändert. Um die Anpassung kostenneutral umzusetzen, reduziert der Bundesrat die Anzahl der zur Verfügung gestellter Stipendien. Ab dem akademischen Jahr 2027/28 werden zudem keine Postdoktorats-Stipendien mehr vergeben.
Höhere Berufsbildung Bundesbeiträge entlasten Absolvierende deutlich
Seit 2018 beteiligt sich der Bund direkt an den Kosten für Vorbereitungskurse für eidgenössische Berufs- und höhere Fachprüfungen. Eine Wirkungsevaluation zeigt nun, dass die Beiträge die finanzielle Belastung der Absolventinnen und Absolventen deutlich reduziert hat. Die Beiträge decken bis zur Hälfte der Kurskosten. Seit 2018 haben rund 60’000 Personen Bundesbeiträge in der Höhe von insgesamt 350 Millionen Franken erhalten.
Voranschlag 2026 FK-N beantragt Mehrausgaben gegenüber dem Bundesratsentwurf
Die Finanzkommission des Nationalrates (FK-N) hat den Voranschlag 2026
mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan 2027–2029 des Bundes beraten. Mit 11
zu 8 Stimmen bei 6 Enthaltungen beantragt sie ihrem Rat ein Bundesbudget, das gegenüber
dem Bundesratsentwurf Mehreinnahmen in der Höhe von 14,8 Millionen Franken und Mehrausgaben
in der Höhe von 248,5 Millionen Franken vorsieht. Die Mehrheit der FK-N lehnt
Kürzungsanträge im Bereich Bildung, Forschung und Innovation ab. Der von der
FK-N beantragte Voranschlag 2026 weist einen strukturellen Überschuss von 138,7
Millionen Franken auf.
BFI-Botschaft 2029-2032 WBK-N beschliesst Postulat zur Stärkung des Wirtschafts- und Technologiestandorts
Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat einstimmig das Postulat «BFI-Botschaft: Berücksichtigung der neuen Herausforderungen im internationalen Wettbewerb um Wissenschaft und Technologie» beschlossen. Es ersucht den Bundesrat im Hinblick auf die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2029–2032 (BFI-Botschaft), in einem Bericht aufzuzeigen, wie die wissenschaftlichen und technologischen Herausforderungen in den Bereichen Wissenserwerb und Wissensnutzung in der Schweiz sowie Förderung des Schweizer Know-hows auf internationaler Ebene besser berücksichtigt werden können.
Horizon Europe WBK-N spricht sich für Nachtragskredit aus
Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) begrüsst das Ziel der vollständigen Wiederassoziierung der Schweiz an die EU-Programme für Forschung und Innovation. Sie spricht sich mit 17 zu 6 Stimmen bei einer Enthaltung für den Nachtragskredit zur Deckung des entsprechenden Pflichtbeitrags der Schweiz für das Jahr 2025 aus. Die Kommissionsmehrheit ist der Ansicht, dass eine vollständige Assoziierung den Übergangslösungen vorzuziehen ist. Eine Minderheit bevorzugt die aktuellen Lösungen und hat Bedenken bezüglich der Einhaltung der Schuldenbremse.