Neueste News (Archiv)

Staatssekretariat für Bildung und Forschung Währungsverluste: Ausgleich an Forschende bezahlt

Forschende, die Währungsverluste in EU-Forschungsprogrammen erlitten hatten, haben aus dem Massnahmenpaket gegen die Frankenstärke Ausgleichszahlungen erhalten. Von den 43 Millionen Franken gehen 30 Millionen an Wissenschaftler im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm, 10 Millionen an Institutionen mit Projekten der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und 3 Millionen an Institutionen, die ihre Arbeiten aus anderen internationalen Quellen finanzieren.

Bundesamt für Statistik Langsamer Anstieg des weiblichen Universitätspersonals

Gemäss dem Bundesamt für Statistik wächst der Frauenanteil am Universitätspersonal langsam. Von 2001 bis 2010 betrug das Wachstum des Frauenanteils nur 4 Prozent. 2010 belief er sich  auf 42 Prozent. Das gesamte Beschäftigungsvolumen an den universitären Hochschulen wuchs 2010 gegenüber 2009 ebenfalls um 4 Prozent und erreichte rund 36’000 Vollzeitäquivalente.

ETH Zürich Lino Guzzella als ETH-Rektor vorgeschlagen

Lino Guzzella, Professor für Thermotronik, könnte Ende Juli 2012 Rektor der ETH Zürich werden. Die Professorenschaft hat ihn mit grosser Mehrheit für das Amt des Rektors vorgeschlagen. Den Entscheid trifft der ETH-Rat Anfang 2012.

Parlament Neue Zusammensetzung der Kommissionen

Die Mitglieder der parlamentarischen Kommissionen für die Legislaturperiode 2012-2015 sind bekannt. In der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) des Nationalrats sitzen acht neu gewählte Parlamentarier (total 25). In der WBK des Ständerats ist ein Mitglied neu gewählt. In der WBK-N halten die SVP (7) und die SP (6) die meisten Sitze. In der WBK-S hat die CVP mit vier von neun Sitzen das grösste Gewicht.

Kommission für Technologie und Innovation KTI schöpft 100-Millionen-Kredit gegen Frankenstärke aus

Bei der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gingen bis Mitte Dezember 2011 über tausend Gesuche für die Mittel aus dem Massnahmenpaket gegen den starken Franken ein. Bis Mitte Dezember hat sie Gesuche für 99 Millionen Franken bewilligt. Der 100-Millionen-Kredit, der bis Ende 2011 vergeben sein musste, wird daher vollständig ausgeschöpft werden.

Bundesrat Alain Berset übernimmt Innendepartement

Bundesrat Alain Berset (SP) wird das Innendepartement von Didier Burkhalter (FDP. Die Liberalen) übernehmen. Burkhalter wechselt ins Departement für auswärtige Angelegenheiten. Johann Schneider-Ammann (FDP. Die Liberalen) bleibt Chef des Wirtschaftsdepartements, das ab 2013 auch für Hochschulen und Forschung zuständig sein wird.

Universität Neuenburg Medizinstudium an Uni Neuenburg möglich

An der Universität Neuenburg können die Studierenden bald ein Humanmedizinstudium absolvieren. Die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) und der Schweizerische Akkreditierungsrat haben den Studiengang der Universität Neuenburg akkreditiert.

Parlament Budget 2012: BFI-Bereich erhält 6,7 Milliarden

Der Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) wird 2012 Mittel in der Höhe von 6,68 Milliarden Franken erhalten. Dies hat das Parlament im Voranschlag 2012 beschlossen. Die BFI-Mittel wachsen im Vergleich zu 2011 um 5,6 Prozent.

Ethikkommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich Freisetzung von Genpflanzen bei zumutbaren Risiken

Die Ethikkommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) erachtet die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen als zulässig, wenn die damit verbundenen Risiken zumutbar sind. Zurzeit verbietet ein Moratorium die Freisetzung von Genpflanzen. Wird es nicht verlängert, wird die Freisetzung ab November 2013 wieder möglich.

Bundesrat Neuer WSL-Direktor heisst Konrad Steffen

Der Bundesrat hat Prof. Konrad Steffen zum Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) gewählt. Der 59-jährige Naturwissenschaftler tritt sein Amt und damit die Nachfolge von Prof. James Kirchner spätestens am 1. Juli 2012 an.

ETH Zurich Roche unterstützt ETH-Professur

Die ETH Zürich, die Universität Zürich und das Zürcher Universitätsspital werden die personalisierte Medizin intensiver erforschen. Dazu entstehen eine neue Professur sowie ein Forschungsprogramm für Postdoktoranden. Der Pharmakonzern Roche unterstützt das Vorhaben mit insgesamt 4,5 Millionen Franken.

Ständerat Frankenstärke: Gelder sollen auch 2012 ausbezahlt werden können

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) und der ETH-Bereich können die Mittel aus dem Massnahmenpaket gegen die Frankenstärke, die sie bis Ende 2011 nicht ausgeschöpft haben, wohl auf 2012 übertragen. Der Ständerat hat einer entsprechenden Motion (11.4039) zugestimmt. Der Nationalrat wird die Motion noch behandeln.

Parlament BFI-Botschaft 2012: Berufsbildung erhält 100 Millionen mehr

Die Berufsbildung wird 2012 über Bundesmittel in der Höhe von 846 Millionen Franken verfügen. Dies sind 100 Millionen mehr, als der Bundesrat in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2012 (BFI-Botschaft) vorgesehen hatte. Dies hat nach dem Nationalrat auch der Ständerat beschlossen.

Parlament Nuklearforschung weiterhin gewährleistet

In der Schweiz kann trotz des Ausstiegs aus der Kernenergie weiter Nuklearforschung betrieben werden. Dies hat das Parlament mit der Annahme einer entsprechenden Motion (11.3564) von alt-Ständerätin Erika Forster (FDP. Die Liberalen) beschlossen.

Bundesrat Jahresziele: Ruf des Hochschulsystems stärken

Der Bundesrat will 2012 ein breites und durchlässiges Bildungsangebot garantieren, die internationale Vernetzung der Schweizer Forschung stärken und den Ruf des Hochschulsystems festigen. Dies hat er in seinen Jahreszielen 2012 festgelegt.

ETH-Rat ETHs treffen Sparmassnahmen

Um die Qualität der Lehre zu garantieren, werden die beiden ETH wohl Kürzungen in anderen Bereichen vornehmen müssen. Dies gibt der ETH-Rat nach seiner Sitzung von Anfang Dezember 2011 bekannt und fordert mehr Bundesmittel, um die steigenden Studierendenzahlen zu bewältigen. In welchen Bereichen gekürzt wird, diskutiert der ETH-Rat 2012.

Schweizerische Universitätskonferenz Christoph Eymann wird SUK-Präsident

Der Erziehungsdirektor des Kantons Basel-Stadt, Christoph Eymann, wird die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) in der Amtsperiode 2012/2013 präsidieren. Er folgt auf Bernhard Pulver, Erziehungsdirektor des Kantons Bern.

Koordinationsstelle für Bildungsforschung Soziale Herkunft bestimmt Wahl des Hochschultyps

Wie eine Studie der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung zeigt, hängt die Wahl des Hochschultyps bei Gymnasiasten von ihrer sozialen Herkunft ab. Gymnasiasten mit akademisch gebildeten Vätern studieren eher an einer Universität als an einer Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule. Die Entscheidung hänge aber von weiteren Faktoren wie der Motivation oder den persönlichen Fähigkeiten ab, so die Studie.

Rektorenkonferenz der Fachhochschulen KFH will Doktorat an Fachhochschulen

Die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen (KFH) möchte Doktoratsprogramme für talentierte Fachhochschulabgänger einführen. Die Programme sollen in einem ersten Schritt auf Kooperationen mit in- und ausländischen Universitäten beruhen. Mittelfristig strebt die KFH fachhochschulspezifische Angebote an.

Bundesamt für Statistik Mobilität etabliert sich

Wie das Bologa-Barometer 2011 des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt, werden Übertritte von Studierenden, zum Beispiel zwischen zwei Hochschultypen oder Studienstufen, immer üblicher. Die internationale Mobilität befindet sich auf einem ähnlichen Niveau wie 2009.

Europäische Kommission Horizon 2020: Wettbewerbsfähigkeit Europas steigern

Das 8. Forschungsrahmenprogramm der EU, Horizon 2020, wird neben der Grundlageforschung vor allem die Aspekte Wettbewerbsfähigkeit, Technologie und Innovation in Europa fördern. Das Budget beläuft sich auf rund 87 Milliarden Euro für 2014 bis 2020. Das ist ein Anstieg um 45 Prozent gegenüber dem Budget des laufenden 7. Forschungsrahmenprogramms.

Koordinationsstelle für Bildungsforschung Universitätsranking aufgrund Arbeitsmarkterfolgs von Absolventen

Die Schweizerische Koordinationsstelle für Bildungsforschung stellt eine Methode vor, mit der Universitäten in Bezug auf die Arbeitsmarktfähigkeit ihrer Absolventen beurteilt werden könnten. Die Methode errechnet für jedes Fachgebiet die Abweichung vom gesamtschweizerischen Arbeitsmarkterfolg.

Kommission für Technologie und Innovation Frankenstärke: KTI-Kredit bereits überbucht

Bei der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gingen bis am 28. November 2011 rund 600 Gesuche für die Gelder aus dem Massnahmenpaket gegen den starken Franken ein. Es werden Mittel von über 350 Millionen Franken beantragt, was den 100-Millionen-Kredit bei weitem übersteigt. Die KTI rechnet deshalb damit, dass der Kredit vollständig ausgeschöpft werden kann.

Volkswirtschaftsdepartement Verlängerung der Fachhochschul- Mastervereinbarung

Die Fachhochschul-Mastervereinbarung wird bis zum Inkrafttreten des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG) 2014 verlängert. Darauf haben sich das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement und die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) geeinigt. Die Mastervereinbarung definiert die Anforderungen an die Masterstudiengänge an den Fachhochschulen.

Bundesamt für Energie Zukunft der Energieforschung konkretisiert

Der Bundesrat hat das Konzept zur Energieforschung des Bundes 2013-2016 in die Konsultation geschickt. Das Konzept enthält Vorschläge, wie sich die durch den Atomausstieg entstehende Stromlücke schliessen lässt und welchen Beitrag die Energieforschung an die Lösung dieses Problems leisten kann. Die Konsultation dauert bis Ende Februar 2012.

Schweizerischer Nationalfonds Forschungsgesetz: Anliegen des SNF berücksichtigt

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) begrüsst die Totalrevision des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes (FIFG), die der Bundesrat am 9. November 2011 zur Beratung an das Parlament überwiesen hat. Die meisten Anliegen des SNF seien berücksichtigt worden. Die Regulierungsdichte sei aber nach wie vor recht hoch, so der SNF.

Bundesrat Joël Mesot als Direktor des PSI bestätigt

Der Bundesrat hat Prof. Joël Mesot als Direktor des Paul Scherrer Instituts (PSI) für weitere vier Jahre wiedergewählt. Mesots zweite Amtszeit beginnt am 1. August 2012.

Bundesrat ETH-Ratsmitglieder wiedergewählt


Der Bundesrat hat die Mitglieder des ETH-Rats für fünf Jahre wiedergewählt. Ausserdem hat er drei neue Ratsmitglieder ernannt. Die Amtszeit von Präsident Fritz Schiesser wurde um ein Jahr verlängert. Damit dauert die Amtsperiode des gesamten ETH-Rats von 2012 bis 2016.

Erziehungsdirektorenkonferenz Keine Kürzungen bei Bildung wegen Armee

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat an ihrer Jahresversammlung Ende Oktober 2011 vom Bund verlangt, bei der Bildung wegen der höheren Rüstungsausgaben keine Kürzungen vorzunehmen. Wegen des Parlamentsentscheids, vorzeitig neue Kampfjets anzuschaffen, drohen dem Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) Mittelkürzungen.

Erziehungsdirektorenkonferenz EDK: Keine Kürzungen bei Bildung wegen Armee

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) hat an ihrer Jahresversammlung Ende Oktober 2011 vom Bund verlangt, bei der Bildung wegen der höheren Rüstungsausgaben keine Kürzungen vorzunehmen. Wegen des Parlamentsentscheids, vorzeitig neue Kampfjets anzuschaffen, drohen dem Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) Mittelkürzungen.

European University Association Automonie von Schweizer Unis kann verbessert werden

Die Schweizer Universitäten verfügen über eine solide Autonomie bei Personal, Finanzen und im akademischen Bereich. Hingegen besteht Verbesserungspotential was die organisatorische Autonomie angeht. Dies stellt ein Bericht der European University Association (EUA) zur Autonomie europäischer Universitäten fest, der zum zweiten Mal veröffentlicht wurde.

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie Weiterbildungsgesetz in der Vernehmlassung

Der Bundesrat hat das Weiterbildungsgesetz in die Vernehmlassung geschickt. Dieses optimiert die Rahmenbedingungen für die hauptsächlich privat organisierte Weiterbildung. So setzt es Leitplanken für rund fünfzig Bundesgesetze, die Bestimmungen zur Weiterbildung enthalten, sowie für die kantonale Gesetzgebung. Die Vernehmlassung dauert bis Mitte April 2012. 

Staatssekretariat für Bildung und Forschung Neue Gesetzesgrundlage für Forschungsförderung

Der Bundesrat hat das total revidierte Forschungs- und Innovationsförderungsgesetz (FIFG) verabschiedet und zur Beratung an das Parlament überwiesen. Das FIFG klärt die Rahmenbedingungen der Forschungsförderung und definiert die Aufgaben des Bundes in diesem Gebiet.

Schweizerischer Wissenschafts- und Technologierat Astrid Epiney wird neue Präsidentin

Der Bundesrat hat Prof. Astrid Epiney zur Präsidentin des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats (SWTR) gewählt. Die 56-jährige Rechtswissenschaftlerin tritt ihr Amt am 1. Januar 2012 an.

Universität Neuenburg Martine Rahier bleibt Rektorin der Uni Neuenburg

Die Rektorin der Universität Neuenburg, Prof. Martine Rahier, bleibt bis 2016 im Amt. Dies hat der Neuenburger Bildungsdirektor Philippe Gnaegi am Dies academicus der Universität angekündigt. Rahiers zweite Amtszeit beginnt im August 2012.

Bundesamt für Statistik Mehr Hochschulabsolventen im Jahr 2020

In der Schweiz werden laut Bundesamt für Statistik (BFS) 2020 rund 7 Prozent mehr Personen über einen Hochschulabschluss verfügen als heute. Den Anstieg erklärt das BFS unter anderem mit der steigenden Abschlussquote an den Hochschulen und der Einwanderung hochqualifizierter Migranten.

Bundesamt für Statistik Anstieg der Stipendien im Jahr 2010

Die Lernenden und Studierenden in der Schweiz profitierten 2010 von kantonalen Stipendien und Darlehen in der Höhe von rund 330 Millionen Franken. Der Bund subventionierte diese Ausgaben mit rund 24 Millionen. Nachdem die Ausbildungsbeiträge seit 1990 laufend abgenommen haben, war 2010 erstmals wieder ein Anstieg zu verzeichnen.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung Zusammenarbeit in Gebirgsforschung

Die Schweiz und Österreich werden in der Gebirgsforschung künftig stärker zusammenarbeiten. Bundesrat Didier Burkhalter und der österreichische Minister für Wissenschaft und Forschung, Karlheinz Töchterle, haben ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.

Kommission für Technologie und Innovation Frankenstärke: Grosse Nachfrage nach KTI-Mitteln

Bei der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) gingen in der ersten Antragswoche achtzig Gesuche von Firmen ein, die sich um Gelder aus dem Massnahmenpaket gegen den starken Franken bewerben. Bis Mitte Dezember 2011 rechnet die KTI mit bis zu vierhundert zusätzlichen Gesuchen. Wegen des Andrangs werden die Kommissionsmitglieder von zusätzlich fünfzig Innovationsmentoren unterstützt.

Schweizerischer Nationalfonds Forschungsförderung in neuen EU-Staaten

Im Rahmen des EU-Erweiterungsbeitrags haben die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zwei Forschungsprogramme mit Rumänien und Bulgarien gestartet. Insgesamt werden 14 Millionen Franken für schweizerisch-rumänische und schweizerisch-bulgarische Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung Beteiligung an Biodatenbank Elixir

Schweizer Forschende werden biologische Informationen in einigen Jahren aus der internationalen Datenbank Elixir beziehen können. Mauro Dell’Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, wird eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnen. Das EU-Projekt Elixir soll die weltweit grössten biologischen Datenbanken vernetzen.

Schweizerischer Nationalfonds Overhead soll 20 Prozent betragen

Gemäss einem Bericht des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) zur Einführungsphase des Overheads hat sich das Umsetzungsmodell bewährt. Der SNF will den Overhead mittelfristig von aktuell 15 auf 20 Prozent erhöhen. Zudem sollen auch die Nationalen Forschungsschwerpunkte overheadberechtigt sein. Mit dem Overhead gewährt der SNF Beiträge an die indirekten Kosten von Forschungsprojekten.

Kommission für Technologie und Innovation Zusätzliche 100 Millionen für innovative Firmen

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) kann bis Ende 2011 die Innovation in Schweizer Firmen mit zusätzlichen 100 Millionen Franken unterstützen. Die Mittelerhöhung hat das Parlament wegen des starken Frankens beschlossen. Mit der Anpassung der Verordnung zum Forschungsförderungsgesetz kann die KTI die Mittel nun einsetzen.

Wissenschafts- und Technologierat Deutlich mehr Mittel für Bildung und Forschung

Der Schweizerische Wissenschafts- und Technologierat (SWTR) empfiehlt dem Bundesrat, die Mittel für Bildung, Forschung und Innovation von 2013 bis 2016 um jährlich zehn Prozent zu erhöhen. Der SWTR sieht zudem drei Prioritäten: Ein stärkeres gemeinsames Engagement von Bund und Kantonen für das Bildungssystem, die Vernetzung von Bildungs- und Forschungsinstitutionen sowie die Nachwuchsförderung.

Kommission für Technologie und Innovation Vizepräsidentin der KTI gewählt

Der Bundesrat hat Myriam Meyer zur Vizepräsidentin der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) ernannt. Myriam Meyer wird ausserdem Förderbereichspräsidentin im Bereich Wissens- und Technologietransfer. Die Maschineningenieurin war unter anderem in der Aviatik, der Pharma- und der Maschinenindustrie tätig.

Times Higher Education THES-Ranking: Schweizer Unis sind hervorragend

Im Hochschulranking des Magazins Times Higher Education (THES-Ranking) 2011-2012 klassieren sich sieben Schweizer Universitäten unter den besten zweihundert Hochschulen der Welt. Am besten schneidet die ETH Zürich auf Platz 15 ab. Danach folgen die ETH Lausanne (46.) und die Universitäten Zürich (61.), Basel (111.), Bern (112.), Lausanne (116.) und Genf (130.).

Parlament BFI-Botschaft 2012: Uneinigkeit über Berufsbildungsmittel

Der National- und der Ständerat sind sich weiterhin uneins, wie viel Geld die Berufsbildung in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2012 (BFI-Botschaft, 10.109) erhalten soll. Das Parlament wird in der Wintersession 2011 entscheiden, ob sie wie vom Nationalrat beschlossen 846 Millionen Franken bekommt oder 794 Millionen, wie es der Ständerat will.

Parlament Hochschulförderungsgesetz kann umgesetzt werden

Die Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen der Schweiz werden künftig über das gleiche Gesetz gesteuert: Der National- und der Ständerat haben die letzten Differenzen im Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) ausgeräumt und den Weg zur Umsetzung frei gemacht. In Kraft treten dürfte das HFKG frühestens 2014.

Schweizerischer Nationalfonds Nationalfonds: Alle Mitglieder des Forschungsrats wiedergewählt

Anfang September 2011 hat der Ausschuss des Stiftungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) alle Mitglieder des Nationalen Forschungsrats im Amt bestätigt. Zusätzlich wurden zehn neue Mitglieder in den Forschungsrat gewählt. Die Amtszeit der Forschungsräte dauert von 2012 bis 2015.

Bundesamt für Statistik Ungleicher Zugang zur Mobilität während des Studiums

Wie ein Bericht des Bundesamts für Statistik zeigt, absolvieren erwerbstätige und ältere Studierende seltener einen Auslandaufenthalt als andere. Auch die zusätzlichen Kosten eines Auslandaufenthalts wirken hinderlich. Einen Einfluss hat zudem das Elternhaus: Wenn die Eltern keinen Hochschulabschluss besitzen, studieren die Kinder seltener im Ausland.

Parlament Annäherung beim Hochschulförderungsgesetz

Die Universitäten, ETHs, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen der Schweiz dürften bald ein gemeinsames Förderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG, 09.057) erhalten: Der National- und der Ständerat sich bei dessen Beratung in wichtigen Punkten einig geworden. Die letzten Differenzen werden die Räte in der Wintersession 2011 bereinigen.

Bundeskanzlei Parlamentswahlen 2011: Kandidatenrekord für Nationalrat

An den Parlamentswahlen vom 23. Oktober 2011 kämpfen 3458 Personen um einen der zweihundert Sitze im Nationalrat. Dies ist ein Kandidatenrekord und entspricht einem Zuwachs von über zehn Prozent gegenüber den Wahlen von 2007.

Parlament Frankenstärke: 212 Millionen für Forschung und Innovation

Die Universitäten, die Fachhochschulen, der ETH-Bereich, der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) erhalten 212 Millionen Franken aus dem Massnahmenpaket gegen die Frankenstärke (11.048). Damit können sie Technologietransferprojekte vorantreiben und einen Teil der Kursverluste aus internationalen Forschungsprogrammen ausgleichen.

ETH-Rat Fritz Schiesser bis Ende 2015 Präsident des ETH-Rats

Der Bundesrat hat Fritz Schiesser als Präsident des ETH-Rats wiedergewählt. Seine zweite Amtsperiode beginnt am 1. Januar 2012 und dauert bis Ende 2015. Fritz Schiesser ist seit Anfang 2008 Präsident des ETH-Rats.

Volkswirtschaftsdepartement / Innendepartement Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung

Das Eidgenössische Volkswirtschaftdepartment (EVD) wird ab 1. Januar 2013 Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) heissen. Mit der Namensänderung trägt der Bundesrat dem Umstand Rechnung, dass Hochschulbildung und Forschung 2013 vom Innendepartement ins EVD übergehen. Die Leitung der Verwaltungsreorganisation hat der Bundesrat dem ehemaligen Generalsekretär des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Hans Werder, übertragen.

Parlament Forschung am Menschen wird einheitlich geregelt

Das Parlament hat die Differenzen im Humanforschungsgesetz ausgeräumt und damit den Weg frei gemacht für einheitliche Regeln zum Schutz der Würde des Menschen in Forschungsprojekten. Sie treten nach Ablauf der Referendumsfrist Anfang 2012 in Kraft.

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Bildungssysteme: OECD stellt Staatenvergleich an

Gemäss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) absolvieren rund dreissig Prozent der Schweizer Bevölkerung im Lauf ihres Lebens eine Hochschulausbildung. Damit liegt die Schweiz auf dem viertletzten Platz der OECD-Länder. Die Studiengebühren in der Schweiz seien die tiefsten aller OECD-Staaten, die Studierenden erhielten aber auch am seltensten Unterstützung von der öffentlichen Hand. Weitere Indikatoren zum Bildungssystem finden sich im OECD-Bericht «Bildung auf einen Blick 2011».

Europäischer Forschungsrat Zweiundzwanzig europäische Starting Grants gehen an die Schweiz

Von den 2011 verliehenen 480 Förderungen für Nachwuchsforschende, den so genannten Starting Grants, vergibt der Europäische Forschungsrat (ERC) zweiundzwanzig an Forschende in der Schweiz. Damit belegt die Schweiz den siebten Platz im europäischen Vergleich. Die ETH Lausanne (EPFL) erhält sechs Grants, die ETH Zürich fünf, die Universität Bern drei und die Universitäten Zürich und Genf je zwei. An die Universitäten Basel und Lausanne sowie an die Novartis Forschungsstiftung geht je ein Starting Grant.

Volkswirtschaftsdepartement Massnahmen gegen Fachkräftemangel

Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement hat den Bericht «Fachkräfte in der Schweiz» verabschiedet. Er listet über vierzig bildungspolitische und arbeitsmarktliche Massnahmen auf, die den Fachkräftemangel in der Schweiz beheben sollen.

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie Beteiligung an europäischer Joint Technology-Initiative ENIAC

Die Schweiz soll sich an der Joint Technology-Initiative ENIAC der EU beteiligen. Dies schreibt der Bundesrat in einem Bericht. ENIAC betrifft die Informationstechnologien im Bereich der Nanoelektronik und soll die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie in diesem Gebiet stärken. Der Bundesrat will die Beteiligung der Schweiz 2014 in die Wege leiten, wenn die Programmausrichtung von ENIAC bekannt ist.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung Mauro Dell’Ambrogio trifft Bildungsminister von Mexiko und Kolumbien

Mauro Dell’Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, besucht mit Vertretern von Schweizer Bildungs- und Forschungsinstitutionen bis am 14. September 2011 Mexiko und Kolumbien. Die Delegation trifft die Bildungsminister der beiden Länder sowie Vertreter führender Hochschulen. Die Reise soll den Weg zu einer intensiveren Zusammenarbeit in Bildung und Forschung mit Mexiko und Kolumbien ebnen.

Bundesrat Budget 2012: Bildung und Forschung erhalten 6,7 Milliarden

Der Voranschlag 2012 sieht für den Bereich Bildung, Forschung und Innovation (BFI) Mittel in der Höhe von 6,68 Milliarden Franken vor. Dies sind 5,6 Prozent mehr als im Budget 2011. Damit verzeichnet der BFI-Bereich das zweithöchste Mittelwachstum der Aufgabengebiete des Bundes.

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Prof. Jean-Marc Piveteau neuer Rektor der ZHAW

Prof. Jean-Marc Piveteau hat das Amt des Rektors der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) übernommen. Er tritt die Nachfolge von Prof. Werner Inderbitzin an, der die Hochschule seit 2007 geleitet hatte.

Bundesrat Massnahmen gegen Frankenstärke: 212 Millionen für Forschung

Im Rahmen des Massnahmenpakets gegen die Frankenstärke will der Bundesrat 212,5 Millionen Franken in die Forschung investieren. Begünstigt werden die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) mit 100 Millionen Franken, Teilnehmer internationaler Forschungsprogramme mit 43 Millionen, die beiden ETH und der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mit insgesamt 25 Millionen sowie die Forschungsinfrastrukturen des ETH-Bereichs mit 44,5 Millionen. Das Parlament behandelt das Massnahmenpaket in der Herbstsession 2011.

Shanghai-Ranking Shanghai-Ranking 2011: Vier Schweizer Universitäten in Top 100

Beim Hochschulranking der Shanghai Jiao Tong University 2011 (Shanghai-Ranking) klassieren sich erstmals vier Schweizer Universitäten unter den besten hundert. Die ETH Zürich liegt als beste kontinentaleuropäische Hochschule auf dem 23. Rang. Dahinter folgen die Universitäten Zürich (56.), Genf (73.) und Basel (89.). In den Top 200 liegen auch die ETH Lausanne und die Universität Bern.

Europäische Kommission EU stellt sieben Milliarden für Forschung zur Verfügung

Die EU-Kommission wird für die kommende und letzte Ausschreibungsserie im 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7) rund sieben Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Dies ist das grösste je gesprochene Förderpaket in FP7. Die EU will damit die Innovation ankurbeln und kurzfristig zirka 174’000 Arbeitsplätze schaffen. Die Schweiz ist über die Bilateralen Verträge I an FP7 assoziiert.

Schweizerischer Nationalfonds Dieter Imboden tritt als Präsident des Forschungsrats zurück

Nach achtjähriger Tätigkeit als Präsident des Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) tritt Dieter Imboden Ende 2012 von seinem Amt zurück. Der SNF hat die Stelle ausgeschrieben.

Schweizerischer Nationalfonds Nationalfonds födert anwendungsorientierte Grundlagenforschung

Forschende können beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) neu Gesuche für die anwendungsorientierte Grundlagenforschung einreichen. Diese nimmt ihre Fragestellungen aus der Praxis und zielt sowohl auf den Erkenntnisgewinn als auch auf die Anwendung. Mit der Einführung dieser Forschungskategorie ermöglicht der SNF nicht zuletzt den Fachhochschulen einen adäquaten Zugang zu seiner Projektförderung.

Schweizerischer Nationalfonds Fünf bis sechs neue Nationale Forschungsschwerpunkte

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) schreibt eine vierte Serie Nationaler Forschungsschwerpunkte (NFS) aus. Es bestehen keine thematischen Vorgaben. Die Eingabefrist endet am 16. Januar 2012. Die Forschungsarbeiten sollten Anfang 2014 beginnen. Mit dem zur Verfügung stehenden Budget können fünf bis sechs Forschungsschwerpunkte finanziert werden.

ETH-Rat ETH-Rat fordert Mittelwachstum von sechs Prozent für 2013-2016

Der ETH-Rat hat die in seiner Strategischen Planung formulierte Forderung eines jährlichen Mittelwachstums von sechs Prozent in der Periode 2013-2016 bekräftigt. Ein solches Mittelwachstum sei nötig, um die Qualität in Lehre und Forschung aufrecht zu erhalten – trotz steigender Studierendenzahlen, Grossforschungsprojekten und der erfolgreichen Projekteingaben des ETH-Bereichs bei den FET-Flaggschiff-Programmen der EU (Future and Emerging Technologies).

Bundesrat Nächste Nationale Forschungsprogramme zu Energieforschung

Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) hat die Ausschreibung zur nächsten Serie Nationaler Forschungsprogramme (NFP) am 8. Juli 2011 eröffnet. Die NFP-Serie wird der Energieforschung gewidmet sein. Dies hatte der Bundesrat bereits im Juni 2011 entschieden. Die Ausschreibung dauert bis am 21. September 2011. Der Bundesrat wird im Frühling 2012 über die neuen NFP entscheiden.

Bundesrat Schweiz beteiligt sich an europäischer Spallations-Neutronenquelle

Der Bundesrat wird die Absichtserklärung zum Bau und Betrieb der europäischen Spallations-Neutronenquelle (ESS) unterzeichnen. Damit wird die Schweiz aktiv an dieser Forschungsinfrastruktur teilnehmen können. Die Baukosten für die Anlage dürften sich auf etwa 1,4 Milliarden Euro belaufen. Die Höhe des Schweizer Beitrages ist noch nicht bekannt. Mit der ESS baut Europa die weltweit leistungsfähigste Neutronenquelle.

Kommission für Technologie und Innovation KTI lanciert Innovationsvoucher

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) hat den Innovationsvoucher lanciert. Damit können die an einem KTI-Projekt beteiligten Unternehmen den Forschungspartner selbst aussuchen. Dies soll die Zeit zwischen Forschung und Marktreife verkürzen und den Unternehmen Wettbewerbsvorteile verschaffen. Die ersten zehn Innovationsvoucher im Wert von 350'000 Franken vergibt die KTI noch 2011. Der Voucher ist eine Massnahme des Bundes zur Abfederung der Frankenstärke.

Bundesamt für Statistik Über 41'000 Hochschulabschlüsse im Jahr 2010

An den universitären Hochschulen und Fachhochschulen haben 2010 rund 41'100 Personen ein Diplom, einen Bachelor, Master oder ein Doktorat erlangt. Im Jahr 2009 waren es noch rund 37'800. Insbesondere die Masterabschlüsse an den Fachhochschulen verzeichneten einen starken Anstieg: Während 2009 noch 498 Personen einen Fachhochschul-Master erlangten, waren es 2010 über 2'000. Dies zeigen Zahlen des Bundesamtes für Statistik.

Bundesrat Fachhochschultitel Bachelor und Master haben sich bewährt

Der Bundesrat will die mit der Bologna-Reform eingeführten Fachhochschultitel Bachelor und Master beibehalten. Neben diesen Titeln sollen die Fachhochschulabsolventen weiterhin gängige Bezeichnungen wie Ingenieur oder Architekt verwenden dürfen. Der Bundesrat sieht keinen Bedarf für eine gesetzliche Regelung bei den Fachhochschultiteln. Dies geht aus dem Bericht «Titelverordnung für Fachhochschulen» hervor. Er erfüllt das Postulat 05.3716 der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats.

Bundesrat Bundesrat beantragt 100 Millionen für Bauten des ETH-Bereichs

Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament im Rahmen des Bauprogramms des ETH-Bereichs für 2012 einen Verpflichtungskreditantrag von 100 Millionen Franken. Das grösste Projekt im Bauprogramm 2012 ist mit rund 21,5 Millionen Franken die Neugestaltung des Campus der ETH Lausanne (EPFL).

Bundesrat Legislaturplanung: Spitzenposition in Bildung und Forschung erhalten

In der Legislaturperiode 2011-2015 ist es ein Ziel des Bundesrats, den Spitzenplatz der Schweiz in Bildung, Forschung und Innovation zu verteidigen. Dazu will er etwa die Qualität des Schweizer Hochschulsystems erhalten oder Investitionen in strategisch wichtige Forschungsinfrastrukturen tätigen. Insgesamt hat der Bundesrat sechs Ziele definiert, an denen sich die Botschaft über die Legislaturplanung 2011-2015 orientieren wird.

Bundesrat Bildung, Forschung und Innovation ab 2013 im EVD vereint

Der Bundesrat wird die Bereiche Bildung, Forschung und Innovation, die bisher auf das Departement des Innern (EDI) und das Volkswirtschaftsdepartement (EVD) verteilt waren, im EVD vereinen. Dazu werden das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) und der ETH-Bereich ins EVD transferiert. Die Departementsreform tritt am 1. Januar 2013 in Kraft.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung Mauro Dell’Ambrogio trifft französische Forschungsministerin

Mauro Dell’Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, ist in Paris mit der französischen Hochschul- und Forschungsministerin Valérie Pécresse zusammen getroffen. Die beiden erörterten wissenschaftspolitische Fragen sowie die Zusammenarbeit Frankreichs und der Schweiz in Forschung und Innovation. Die Schweizer Delegation bestand aus Vertretern der Bundesverwaltung, des ETH-Rats, den Rektorenkonferenzen der Schweizer Universitäten und Fachhochschulen, des Schweizerischen Nationalfonds sowie der Kommission für Technologie und Innovation.

Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats WBK-S will für Berufsbildung Mittelerhöhung von 49 und nicht 100 Millionen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) lehnt es ab, der Berufsbildung in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation im Jahr 2012 (BFI-Botschaft, 10.109) eine Mittelerhöhung von 100 Millionen Franken zu gewähren, wie es der Nationalrat will. Sie hält am Entscheid des Ständerats fest, die Mittel der Berufsbildung um rund 49 Millionen Franken zu erhöhen. Sie ist ausserdem dagegen, den Weiterbildungsverbänden 0,9 Millionen Franken der Berufsbildungsmittel zuzusprechen.

Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats Hochschulförderungsgesetz: Einige Differenzen bleiben

Bei der Differenzbereinigung im Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG, 09.057) hält die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) an einigen Differenzen zum Nationalrat fest. Unterschiede bestehen etwa bei den Zulassungsbedingungen zu den Hochschulen. Die WBK-S lehnt es ausserdem ab, dass die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden als Kriterium für die Akkreditierung der Hochschulen dienen soll.

Bundesrat WSL-Direktor James Kirchner für verkürzte Amtszeit bestätigt

Der Bundesrat hat Prof. James Kirchner als Direktor der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) für eine verkürzte Amtsdauer wiedergewählt. Die neue Amtsperiode beginnt am 1. August 2011 und dauert bis zum Amtsantritt eines neuen Direktors oder einer neuen Direktorin. James Kirchner hatte im Dezember 2010 seinen Rücktritt erklärt.

Bundesrat Frankenstärke: KTI mit zusätzlichen Massnahmen für Unternehmen

Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) kann Unternehmen ab sofort den Barbeitrag an Forschungsprojekte erlassen. Ausserdem wird sie das neue Instrument der Kostengutsprache einführen, das Unternehmen die Suche nach Forschungsinstitutionen erleichtert. Die beiden Neuerungen sind Bestandteil des Massnahmenpakets des Bundes zur Abfederung der Frankenstärke.

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie Schweiz übernimmt 2014 Vorsitz von Eureka-Initiative

Die Schweiz wird von Juni 2014 bis Juli 2015 zum zweiten Mal die EU-Forschungsinitiative Eureka präsidieren. Während dieses Jahres will sie sich vor allem für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen KMU engagieren. Eureka ist eine Initiative für grenzüberschreitende Kooperationsprojekte in der industriellen Forschung und Entwicklung.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung Schweiz stärkt Forschungszusammenarbeit mit Südafrika

Bundesrat Didier Burkhalter und die südafrikanische Ministerin für Wissenschaft und Technologie, Naledi Grace Mandisa Pandor, haben in Bern eine Erklärung unterzeichnet, die die wissenschaftliche Zusammenarbeit der beiden Länder stärkt. Während ihres Aufenthalts in der Schweiz besuchte Naledi Pandor unter anderem die ETH Lausanne (EPFL), die Universität Basel und das CERN.

Eidgenössisches Departement des Innern Bundesrat Burkhalter trifft Spitzenvertreter der Schweizer Forschung

Bundesrat Didier Burkhalter hat über zwanzig Persönlichkeiten aus der Forschung zu einem Mittagessen getroffen. Am Anlass wurden unter anderem wissenschaftspolitische Fragen diskutiert.

Eurostudents Schweizer Hochschulsystem ist sozial integrierend

Eine Studie der Plattform Eurostudent.eu kommt zum Schluss, dass das Schweizer Hochschulsystem Personen mit bildungsfernem Hintergrund im Vergleich mit anderen europäischen Ländern gut integriert. Die Schweiz sei zudem eines der wenigen Länder, in denen es zirka gleich viele weibliche wie männliche Studierende gebe. In der Schweiz seien mit 73 Prozent zudem überdurchschnittlich viele Studierende erwerbstätig.

Nationalrat Hochschulförderungsgesetz nimmt die Hürde im Nationalrat

Nach einer intensiven Debatte hat der Nationalrat das Hochschulförderungs- und –koordinationsgesetz (HFKG, 09.057) angenommen. Besonders intensiv diskutiert wurde etwa die Zusammensetzung der hochschulpolitischen Organe, insbesondere die Frage, in welcher Form die Wirtschaft in diesen Organen vertreten sein soll. Das HFKG geht in der Herbstsession 2011 zurück in den Ständerat.

Ständerat Ständerat nimmt Humanforschungsgesetz an

Der Ständerat hat das Humanforschungsgesetz (09.079) in der Gesamtabstimmung angenommen. Unter anderem hat er entschieden, dass die Kantone Ombudsstellen einrichten sollen, die sich um Beschwerden von an Forschungsprojekten beteiligten Personen kümmern. Das Geschäft geht zur Differenzbereinigung in den Nationalrat zurück. Das Humanforschungsgesetz schützt die Würde des Menschen in der Forschung.

Bundesamt für Statistik Markanter Anstieg der Studierendenzahlen bis mindestens 2014

Im Herbst 2011 dürfte die Zahl der Studierenden an den Schweizer Hochschulen um 6'000 bis 8'000 auf rund 212'500 bis 214’500 Studierende ansteigen. Dies entspricht einem Wachstum von 3 bis 4 Prozent. Gemäss neuen Szenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) wird dieses jährliche Wachstum bis mindestens 2014 anhalten.

Nationalrat Zusätzlich 100 Millionen Franken für Berufsbildung im Jahr 2012

Der Nationalrat hat bei der Beratung der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation im Jahr 2012 (BFI-Botschaft, 10.109) beschlossen, die Bundesmittel für die Berufsbildung und die Fachhochschulen um 100 respektive 14 Millionen Franken zu erhöhen. Der Ständerat wird sich in der Herbstsession 2011 zur Erhöhung für die Berufsbildung noch äussern. Er war ursprünglich für eine Aufstockung um lediglich 50 Millionen Franken.

Universität Basel Donation von 15 Millionen Franken für Universitätsspital Basel

Mit 15 Millionen Franken fördert die Eckenstein-Geigy-Stiftung die Entwicklung von Medikamenten für Kinder am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB). Mit dem Geld wird für die Dauer von vorerst zehn Jahren eine Forschungsprofessur für pädiatrische Pharmakologie eingerichtet.

Schweizerischer Nationalfonds Rekordhohe Vergabe von Fördermitteln im Jahr 2010

Im Jahr 2010 hat der Schweizerische Nationalfonds (SNF) Fördermittel in der Höhe von 726 Millionen Franken vergeben. Dies ist ein Rekord und entspricht einem Wachstum von 2,7 Prozent gegenüber 2009. Mit den Fördermitteln hat der SNF fast 3'100 Forschungsprojekte unterstützt. 24 Prozent der Gelder entfielen auf die Sozial- und Geisteswissenschaften, 34 Prozent auf die Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften und 42 Prozent auf die Medizin.

Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren Bund und Kantone bestimmen gemeinsame bildungspolitische Ziele

Der Bund und die Kantone haben in der Erklärung 2011 erstmals gemeinsame politische Ziele für sämtliche Bildungsstufen festgelegt. Auf Tertiärstufe wollen sie den wissenschaftlichen Nachwuchs besser fördern und die Abschlüsse der höheren Berufsbildung international vergleichbar machen.

Akademie der medizinischen Wissenschaften Neuer Präsident für die Akademie der medizinischen Wissenschaften

Der Senat der Schweizerischen Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat Prof. Peter Meier-Abt, Vizerektor der Universität Basel, zum Präsidenten der SAMW gewählt. Meier-Abt wird das Amt am 1. Juli 2011 von Prof. Peter Suter übernehmen, der die SAMW während sieben Jahren präsidierte.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung Enge wissenschaftliche Zusammenarbeit der Schweiz und Südkoreas

Mauro Dell’Ambrogio, Staatssekretär für Bildung und Forschung, und der südkoreanische Erste Vizeminister für Bildung, Wissenschaft und Technologie, Dong-Geun Seol, haben an einem Treffen in der Schweiz über die Zusammenarbeit Südkoreas und der Schweiz in Bildung und Forschung diskutiert. Unter anderem wurde beschlossen, im Herbst 2011 eine dritte gemeinsame Ausschreibung für Forschungsprojekte in Bereichen wie Energie, Umwelt oder Life Sciences zu lancieren.

ETH-Rat ETH-Rat: «Zusätzliche Bundesmittel für FET Flagships nötig»

Der ETH-Rat fordert den Bund auf, für die Umsetzung der drei Schweizer FET Flaggschiff-Projekte (Future and Emerging Technologies Flagships) der EU zusätzliche Mittel einzuplanen, da die EU nur einen Teil der Finanzierung übernehme. Die Zusatzfinanzierung dürfe allerdings nicht zulasten des Grundauftrages des ETH-Bereichs in Lehre, Forschung und Wissenstransfer gehen, so der ETH-Rat.

Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats BFI-Botschaft 2012: Zusätzliche Mittelerhöhung für Berufsbildung

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) beschloss bei der Beratung der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation im Jahr 2012 (BFI-Botschaft), die Mittel für die Berufsbildung noch einmal zu erhöhen und bei 757 Millionen Franken festzulegen. Der Ständerat hatte den Zahlungsrahmen bereits in der Frühlingssession 2011 um 49 Millionen auf 711 Millionen Franken angehoben. Bei den Betriebsbeiträgen an die Fachhochschulen beschloss die WBK-N ebenfalls eine Mittelerhöhung und zwar um 14 Millionen auf 439 Millionen Franken. Der Nationalrat berät die BFI-Botschaft 2012 am 7. Juni 2011.

Schweizerischer Nationalfonds Nationalfonds empfiehlt weitere Unterstützung von Nano-Tera.ch

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) empfiehlt dem Bund, das Grossforschungsprojekt Nano-Tera.ch für weitere vier Jahre zu unterstützen. Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) und die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) haben bereits die Absicht geäussert, das Projekt weiterhin zu fördern. Von 2008 bis 2011 hatte der Bund 60 Millionen Franken in Nano-Tera.ch investiert. Die Initiative soll eingebettete Systeme weiterentwickeln, das sind kleinste Kommunikationssysteme.

Bundesamt für Statistik Hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung im Ausland

Im Jahr 2008 wendeten die im Ausland ansässigen Schweizer Unternehmen 15,8 Milliarden Franken für Forschung und Entwicklung (F&E) auf. Die in der Schweiz angesiedelten Firmen gaben für F&E hingegen nur 12 Milliarden Franken aus. Gemäss dem Bundesamt für Statistik investiert die Schweiz damit im Vergleich zu ihren wichtigsten Handelspartnern aussergewöhnlich viel Geld in F&E im Ausland.

ETH Zürich ETH Zürich und IBM eröffnen Nanotechnologiezentrum

Die ETH Zürich und IBM haben in Rüschlikon ein gemeinsames Nanotechnologie-Forschungszentrum eröffnet. Die Kosten für das Zentrum belaufen sich auf insgesamt 90 Millionen Franken. Die Baukosten von 60 Millionen Franken trägt IBM, die Investitionen in die Forschungsinfrastrukturen von 30 Millionen Franken übernehmen die ETH Zürich und IBM je zur Hälfte. Eine Kooperation zwischen einer Hochschule und der Industrie ist in diesem Umfang bisher einzigartig.

Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten Antonio Loprieno als Präsident der CRUS wiedergewählt

Die Plenarversammlung der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) hat Prof. Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, einstimmig als Präsident wiedergewählt. Seine zweite Amtszeit dauert bis 2014. Die Vizepräsidenten der CRUS sind Prof. Dominique Arlettaz, Rektor der Universität Lausanne, und Prof. Ralph Eichler, Präsident der ETH Zürich.

Schweizerischer Nationalfonds Nationalfonds empfiehlt weitere Unterstützung von SystemsX.ch

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) empfiehlt dem Bund, die Forschungsinitiative SystemsX.ch zur Erforschung der Systembiologie in den kommenden vier Jahren im gleichen finanziellen Umfang zu unterstützen wie bisher. Von 2008 bis 2011 hat der Bund 100 Millionen Franken in SystemsX.ch investiert. Gemäss SNF hat die Initiative die gesteckten Ziele, die Etablierung der Systembiologie in der Schweiz, eine hohe Qualität der Forschung sowie Nachwuchsförderung, erreicht.

Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats Humanforschungsgesetz an Ständerat überwiesen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat das Humanforschungsgesetz (09.079) an den Ständerat überwiesen. Sie hat unter anderem entschieden, dass die Kantone Ombudsstellen einrichten sollen, die für Reklamationen von an Forschungsprojekten teilnehmenden Personen zuständig sind. Der Ständerat wird das Humanforschungsgesetz in der Sommersession 2011 behandeln.

Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats Beratung des Hochschulförderungsgesetzes abgeschlossen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat die Beratung des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG, 09.057) abgeschlossen. Unter anderem entschied die WBK-N, dass je zwei Vertreter der Arbeitnehmer- und der Arbeitgeberorganisationen an den Sitzungen der Hochschulkonferenz teilnehmen sollen. Einige Kommissionsmitglieder zeigten sich nach der Beratung enttäuscht, weil der Gesetzesentwurf die Autonomie der Hochschulen und den Wettbewerb unter ihnen nicht genügend fördere. Der Nationalrat behandelt das HFKG in der Sommersession 2011.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung Grundzüge des nächsten EU-Forschungsrahmenprogramms bekannt

Der Gemischte Ausschuss Forschung mit Vertretern der Schweiz und der EU hat in Brüssel diskutiert, wie die Schweiz nahtlos an die nächste Generation der EU-Forschungsprogramme assoziiert werden kann. Diese folgt auf das 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7), das 2013 endet. Die neuen Forschungsprogramme nennen sich Common Strategic Framework (CSF) und werden sich aus drei Elementen zusammensetzen: Den bisherigen EU-Forschungsrahmenprogrammen, Bestandteilen des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) sowie aus dem EU-Institut für Innovation und Technologie (EIT).

Bundesrat Patrick Aebischer als Präsident der ETH Lausanne bestätigt

Der Bundesrat hat auf Antrag des ETH-Rats Prof. Patrick Aebischer als Präsident der ETH Lausanne (EPFL) wiedergewählt. Das vierte Mandat Aebischers beginnt am 1. März 2012 und endet am 29. Februar 2016.

Europäische Kommission Fünf Projekte mit Schweizer Beteiligung in Finale für FET Flagships

Die EU-Kommission hat sechs der 26 eingereichten Projekte zur finalen Phase des Wettbewerbs um die «Future and Emerging Technologies Flagships» (FET Flagships) zugelassen. Drei Projekte werden von der ETH Lausanne (EPFL), der ETH Zürich oder von beiden zusammen geleitet. Insgesamt sind Schweizer Institutionen an fünf Projekten beteiligt. Die ausgewählten Projekte können ihre Eingaben nun mit EU-Mitteln detailliert ausarbeiten. Mit den FET Flagships wird die EU ab 2013 zwei Projekte mit bis zu einer Milliarde Euro während zehn Jahren fördern.

Bundesamt für Statistik Geringe Arbeitslosenrate fünf Jahre nach Hochschulabschluss

Fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss sind in der Schweiz deutlich weniger Absolventinnen und Absolventen arbeitslos als ein Jahr nach dem Studium. Fünf Jahre nach dem Abschluss sind rund 2,3 Prozent der Abgänger einer universitären Hochschule und 1,2 Prozent der Absolventen einer Fachhochschule erwerbslos. Ein Jahr nach dem Studium sind es noch 5,8 Prozent der Universitäts- und 3,9 Prozent der Fachhochschulabgänger. Dies zeigen die Hochschulabsolventenstudien 2009 des Bundesamts für Statistik (BFS).

ETH-Rat ETH-Bereich präsentiert Energieforschung an Jahresmedienkonferenz

Der ETH-Rat hat an seiner Jahresmedienkonferenz Energieforschungsprojekte des ETH-Bereichs in Gebieten wie tiefe Geothermie, Solarenergie oder Energieeffizienz vorgestellt. Der ETH-Rat zog ausserdem eine positive Bilanz des Jahres 2010. Der ETH-Bereich habe in internationalen Rankings und Wettbewerben hervorragend abgeschnitten. Sorgen bereitet dem ETH-Rat das sinkende Betreuungsverhältnis aufgrund der steigenden Studierendenzahlen.

Universität Lausanne Unterstützung aus den USA für Biochemie-Departement der UNIL

Das US-amerikanische Gesundheitsministerium bewilligt 1,8 Millionen Dollar für das Vaccine Formulation Laboratory des Departements für Biochemie der Universität Lausanne. Damit soll das Labor Impfstoffe gegen die Vogelgrippe testen, produzieren und Entwicklungsländern zugänglich machen.

Eidgenössisches Departement des Innern Schweiz stärkt wissenschaftliche Beziehungen zu China

Um die wissenschaftlichen Beziehungen mit China zu stärken, besucht Bundesrat Didier Burkhalter vom 21. bis 27. April 2011 China. Begleitet wird er unter anderen von den Präsidenten der beiden ETHs, Ralph Eichler und Patrick Aebischer. Auf dem Programm stehen Treffen mit dem chinesischen Minister für Wissenschaft und Technologie sowie dem Bildungs- und Gesundheitsminister.

Universität Basel Uni Basel und Friedrich Miescher Institut arbeiten stärker zusammen

Die Universität Basel und das Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (FMI) in Basel verstärken ihre bisherige Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung. Das FMI erhält den Status eines mit der Universität Basel assoziierten Instituts. Durch die Zusammenarbeit baut die Universität Basel ihre Kompetenzen in den Life Sciences weiter aus.

Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren Sozialverträgliche Erhöhung der Studiengebühren möglich

Wie eine von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) in Auftrag gegebene Studie zeigt, ist eine markante Erhöhung der Studiengebühren sozialverträglich, wenn gleichzeitig das Stipendienwesen ausgebaut wird. Weil die Kantone aber unterschiedlich von den Mehrkosten betroffen wären und auch nicht im gleichen Masse von den Gebührenerhöhungen profitieren würden, bräuchte es grundsätzliche Anpassungen des Gebühren- und Stipendiensystems.

Akademie der technischen Wissenschaften Neuer Präsident für die Akademie der technischen Wissenschaften

Prof. Ulrich W. Suter hat am 7. April 2011 das Präsidium der Schweizerischen Akademie der technischen Wissenschaften (SATW) übernommen. Der Chemieprofessor folgt auf Prof. René Dändliker, der das Präsidium der SATW seit 2005 innehatte.

Bundesrat Bildung als Mittel zur Erreichung strategischer Ziele

Der Bundesrat hat den Bericht des Perspektivstabs der Bundesverwaltung «Perspektiven 2025: Lage- und Umfeldanalyse sowie Herausforderungen für die Bundespolitik» zur Kenntnis genommen. Der Bericht beschreibt zwölf für die Schweiz zentrale strategische Herausforderungen. Dazu zählen die internationale Wettbewerbsfähigkeit oder kulturelle Spannungen. Der Bericht rät, diesen Herausforderungen unter anderem durch eine stärkere Gewichtung der Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik zu begegnen.

Schweizerischer Nationalfonds SNF zieht positive Bilanz von Technologietransferprojekten

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) zieht nach der Evaluation von 28 Technologietransfer-Projekten eine positive Bilanz. Zusammen mit Industriepartnern haben die Forschenden unter anderem 26 Prototypen entwickelt und zehn Patente eingereicht. Die 28 Projekte konnten durchgeführt werden, weil das Parlament dem SNF 2009 im Rahmen der Konjunkturstabilisierungsmassnahmen zusätzliche Mittel von 10 Millionen Franken zugesprochen hatte.

Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats WBK-N fordert mehr Autonomie für Fachhochschulen im HFKG

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat die Detailberatung des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG, 09.057) fortgesetzt. Unter anderem sprach sie sich dafür aus, dass die Fachhochschulen neben Studierende mit einer Maturität auch Personen mit einer gleichwertigen Vorbildung sowie einjähriger Berufserfahrung zulassen können. Ausserdem strich sie einen Artikel, der vorsah, dass der Hochschulrat Grundsätze über das Angebot von Studienprogrammen an den Fachhochschulen erlassen kann.

Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten Schweiz fördert 66 Nachwuchsforschende aus Osteuropa

Das Programm für den wissenschaftlichen Austausch zwischen der Schweiz und den neuen EU-Mitgliedstaaten (Sciex-NMSch) fördert bei der dritten Ausschreibung 66 Nachwuchsforschende aus Osteuropa mit 5,6 Millionen Franken. Mit dem Stipendium können sie einen Forschungsaufenthalt an einer Schweizer Hochschule absolvieren. Die Initiative ist Teil des Schweizer EU-Erweiterungsbeitrags.

Akademien der Wissenschaften Schweiz Akademien nehmen Stellung zu EU-Grünbuch über Forschung

Die Akademien der Wissenschaften haben eine Stellungnahme zum Grünbuch der EU zur Finanzierung von Forschung und Innovation publiziert. Sie betonen darin unter anderem die Bedeutung der Grundlagenforschung, der Innovationsförderung, des Einbezugs von KMU, der Nachwuchsförderung sowie des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen.

Bundesrat Bundesrat nimmt Roadmap für Forschungsinfrastrukturen zur Kenntnis

Der Bundesrat hat die Schweizer Roadmap für Forschungsinfrastrukturen zur Kenntnis genommen. Das vom Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) erarbeitete Dokument bezeichnet die internationalen Forschungsinfrastrukturen, an denen sich die Schweiz im Interesse der Wissenschaft beteiligen sollte. Das Eidgenössische Departement des Innern wird die Roadmap analysieren und im Rahmen der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaft) 2013-2016 Anträge zur Beteiligung der Schweiz stellen.

Bundesrat Zwei neue Nationale Forschungsprogramme zu Raumplanung und Ernährung

Der Bundesrat hat den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) mit der Durchführung von zwei neuen Nationalen Forschungsprogrammen (NFP) beauftragt. Die beiden NFP «Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden: Neue Herausforderungen» und «Gesunde Ernährung und nachhaltige Lebensmittelproduktion» verfügen über ein Budget von insgesamt 30 Millionen Franken und laufen über fünf Jahre.

Europäischer Forschungsrat Neue Förderinitiative für Forschende mit ERC Grant

Der Europäische Forschungsrat (ERC) lanciert mit «Proof of Concept» eine neue Innovationsförderinitiative, die Forschenden helfen soll, ihre Resultate dem Markt zugänglich zu machen. «Proof of Concept» steht Forschenden mit einem ERC Starting oder Advanced Grant offen. Weil die Schweiz an das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU (FP7) assoziiert ist, können auch Forschende in der Schweiz von der Initiative profitieren.

Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats Detailberatung des Humanforschungsgesetzes in WBK-S

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat das Humanforschungsgesetz (09.079) beraten. Die Kommissionsmitglieder diskutierten unter anderem, ob das Gesetz auch für Patienten in Heilversuchen gelten soll, lehnten dies aber ab. Darüber hinaus entschied die WBK-S, es brauche auf kantonaler Ebene Ombudsstellen für die Teilnehmenden von Forschungsprojekten. Die Gesamtabstimmung findet am 9. Mai 2011 statt. Der Ständerat sollte das Humanforschungsgesetz in der Sommersession 2011 behandeln.

Schweizerischer Nationalfonds Sinkende Erfolgsquote beim Schweizerischen Nationalfonds

Im Jahr 2010 gingen beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) Gesuche für Fördermittel in der Höhe von 1,1 Milliarden Franken ein. Damit wurden 15 Prozent mehr Mittel nachgefragt als 2009. Weil die Nachfrage stärker stieg, als die Bundesbeiträge (9 Prozent), konnte der SNF nur 42 Prozent der eingereichen Projekte bewilligen. 2009 betrug die Bewilligungsquote noch 45 Prozent. Da sich die Qualität der Gesuche nicht verändert hat, war der SNF gezwungen, vermehrt auch hoch eingestufte Projekte abzulehnen.

Metrobasel Schweizer Universitäten von Mittelmässigkeit bedroht

Laut einer Studie von Metrobasel (Metropolitanregion Basel) droht den Schweizer Universitäten der Abstieg in die Mittelmässigkeit. Die Studie schlägt deshalb sieben Massnahmen vor, die den Universitäten jedes Jahr zusätzlich
1,2 Milliarden Franken in die Kassen spülen sollen. Unter anderem soll das jährliche Wachstum der Bundesmittel mindestens 6 Prozent betragen und die Vergabe der Grundbeiträge soll sich nach leistungsorientierten Kriterien richten. Ausserdem empfiehlt die Studie den Universitäten, deutlich mehr private Mittel einzuwerben und die Studiengebühren auf 5000 Franken pro Jahr zu erhöhen.

Bundesamt für Energie Energieforschungskommission legt Prioritäten für Energieforschung fest

Die Eidgenössische Energieforschungskommission (CORE) hat das Energieforschungskonzept des Bundes für die Jahre 2013-2016 konkretisiert. Die Energieforschung der öffentlichen Hand soll sich in der kommenden Periode auf vier strategische Themen konzentrieren: Zukünftiges Wohnen und Arbeiten, Mobilität, Energiesysteme der Zukunft und Prozesse der Zukunft.

Ständerat BFI-Botschaft 2012: Mehr Mittel für Berufsbildung und Fachhochschulen

Der Ständerat hat bei der Beratung der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation
(BFI-Botschaft, 10.109) im Jahr 2012 zusätzliche 49 Millionen Franken für die Berufsbildung und 14 Millionen Franken für die Fachhochschulen beschlossen. Damit kann der Bund seinen gesetzlichen Anteil an den Berufsbildungskosten (25 Prozent) und den Investitions- und Betriebskosten der Fachhochschulen (30 Prozent) zu einem Grossteil leisten. Das Geschäft geht an den Nationalrat.

Ständerat Mehrwertsteuer-Einheitssatz ist noch nicht vom Tisch

Der Ständerat ist bei der Beratung des Teils B der Revision der Mehrwertsteuer (08.053) dem Nationalrat nicht gefolgt. Dieser hatte den Gesetzesentwurf in der Wintersession 2010 an den Bundesrat zurückgewiesen. Der Ständerat war der Meinung, dass das Parlament die Vorlage behandeln und anpassen könne. Das Geschäft geht zurück in den Nationalrat. Neben einem Einheitssteuersatz von 6,2 Prozent sieht der Teil B der Mehrwertsteuerreform vor, die meisten Steuerausnahmen, darunter auch die Bildung, abzuschaffen. Dies würde bei den Hochschulen zu jährlichen Mehrkosten von 230 Millionen Franken führen.

Nationalrat Humanforschungsgesetz nimmt erste Hürde im Nationalrat

Der Nationalrat hat das Humanforschungsgesetz (09.079) in der Gesamtabstimmung angenommen. Er entschied unter anderem, die Forschungsfreiheit im Gesetz nicht zu erwähnen. Umstritten war, ob es zulässig ist, Versuchspersonen unvollständig über ihre Teilnahme an einem Forschungsprojekt aufzuklären. Der Nationalrat war der Meinung, dass eine partielle Aufklärung in bestimmten Fällen vertretbar ist. Für Diskussionen sorgte auch die Entlöhnung von Versuchspersonen. Der Nationalrat erachtete es als zulässig, Versuchsperson zu bezahlen, wenn sie vom Forschungsprojekt keinen Nutzen haben. Das Humanforschungsgesetz geht an den Ständerat.

Nationalrat Einheitliche Regeln zum Gebrauch des Titels Psychologe

Der Nationalrat ist bei der Beratung des Psychologieberufegesetzes (09.075) dem Bundesrat und den Vorschlägen des erstberatenden Ständerats gefolgt. Wird das fakultative Referendum nicht ergriffen, kann der Bundesrat das Gesetz in Kraft setzen. Das Psychologieberufegesetz regelt den Gebrauch des Titels Psychologe und Psychologin.

Schweizerische Universitätskonferenz SUK empfiehlt erneut Zugangsbeschränkungen zum Medizinstudium

Die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) empfiehlt den Universitäten Basel, Bern, Freiburg und Zürich, den Zugang zum Human-, Veterinär- und Zahnmedizinstudium auch im Studienjahr 2011/2012 zu beschränken. Sie begründet diesen Entscheid mit den Aufnahmekapazitäten. Die Anmeldungen würden diese um 350 Prozent (Humanmedizin), 172 Prozent (Veterinärmedizin) respektive 128 Prozent (Zahnmedizin) überschreiten.

ETH-Rat Mittelverteilung im ETH-Bereich im Jahr 2012

Der ETH-Rat hat die Mittelverteilung an die Institutionen des ETH-Bereichs für das Jahr 2012 vorgenommen. Von den in der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation 2012 (BFI-Botschaft) vorgesehenen 2,2 Milliarden Franken wird die ETH Zürich rund 1 Milliarde erhalten. An die ETH Lausanne (EPFL) gehen 515 Millionen. Die Forschungsinstitutionen Empa, Eawag, WSL und Paul Scherrer Institut (PSI) erhalten je rund 440 Millionen.
160 Millionen sind für strategische Projekte und den ETH-Rat vorgesehen.

Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten Stellungnahme der CRUS zum Masterplan Cleantech

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) hat zum Masterplan Cleantech des Bundesrates Stellung genommen. Die CRUS begrüsst die Entwicklung sauberer Energien in der Schweiz grundsätzlich. Der Masterplan berücksichtige jedoch die Bedeutung der Grundlagenforschung für den Wissenstransfer und die Innovation in diesem Bereich zu wenig.

Schweizerischer Nationalfonds SNF schliesst Strukturreform ab

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat im Dezember 2010 das Reformprogramm SNF Futuro formell abgeschlossen. Im Rahmen dieses Programms hat der SNF seine Organisation und Prozesse dem steigenden Gesuchseingang angepasst. Zudem kann er den wissenschaftlichen Nachwuchs nun noch besser fördern und die internationale Zusammenarbeit verbessern. Mit der Reform hat der SNF ausserdem seine Evaluationsprozesse harmonisiert. Eine umfassende Leistungsevaluation wird der SNF 2012 durchführen.

Bundesrat 20 Millionen mehr für KTI in den Jahren 2011 und 2012

Der Bundesrat hat entschieden, der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) in den Jahren 2011 und 2012 zusätzliche Mittel von 10 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung zu stellen. Damit will der Bundesrat den durch den starken Franken verursachten Innovationsrückgang in exportorientierten Unternehmen abfedern. Als Pilotprojekt wird die KTI zudem einen Gutschein (Voucher) für KMU einführen, der diesen den Start von Forschungsprojekten mit Hochschulen erleichtert.

Eidgenössisches Finanzdepartement BFI-Bereich erhält 2015 zusätzlich 50 Millionen Franken

Dank des Überschusses von 3,6 Milliarden Franken in der Bundesrechnung 2010 hat der Bundesrat das Prioritätenprofil der Aufgabengebiete korrigiert und den Bereichen Bildung und Forschung sowie Verkehr für das Jahr 2015 zusätzliche Mittel von 50 Millionen Franken zugeteilt. Im Jahr 2016 könnten die beiden Bereiche zusätzlich je 100 Millionen Franken erhalten.

Hochschule Luzern Rektorin der Hochschule Luzern tritt Ende 2011 zurück

Prof. Sabine Jaggy, Rektorin der Hochschule Luzern, tritt Ende 2011 nach zehnjähriger Tätigkeit an der Hochschule Luzern von ihrem Amt als Rektorin zurück. Eine Nachfolge ist noch nicht gefunden. Die Neubesetzung der Stelle ist Sache des Fachhochschulrates.

Akademien der Wissenschaften Schweiz Stellungnahme zum Masterplan Cleantech

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) ihre Stellungnahme zum Masterplan Cleantech unterbreitet. Sie betonen darin, die Finanzierung der Massnahmen des Masterplans dürfe nicht zu Kürzungen in den anderen Bereichen des Budgets Bildung, Forschung, und Innovation (BFI) führen. Ausserdem empfehlen sie, keine neuen administrativen Instanzen zu schaffen, sondern die bestehenden zu stärken. Dadurch soll die Freiheit in Lehre und Forschung gewahrt bleiben. Die Konsultation zum Masterplan Cleantech wurde Ende Februar 2011 geschlossen.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung Empfehlungen für das 8. Forschungsrahmenprogramm der EU

Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) hat der EU-Kommission seine Empfehlungen für das
8. Forschungsrahmenprogramm der EU (FP8) unterbreitet. Das SBF spricht sich für einen ähnlichen Kostenrahmen wie für FP7 aus. Zudem will es den Europäischen Forschungsrat (ERC) und damit die Grundlagenforschung stärken, die Finanzierungsschemen harmonisieren sowie eine bessere Durchlässigkeit zwischen den öffentlichen Forschungsinstitutionen erreichen.

Schweizerischer Nationalfonds Teure Freilandversuche mit gentechnisch verändertem Weizen

Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen sind teuer. Für jeden Franken, der für die Forschung an den Freisetzungsstandorten Reckenholz und Pully ausgegeben wurde, flossen zusätzlich 1,26 Franken in Schutz- und Biosicherheitsmassnahmen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Nationalen Forschungsprogramms «Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen» (NFP 59).

Schweizerischer Nationalfonds Start von zwei Nationalen Forschungsschwerpunkten

Im Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) «Robotik – Intelligente Roboter für eine verbesserte Lebensqualität» sind die Forschungsarbeiten gestartet. Der Hauptsitz des NFS Robotics liegt an der ETH Lausanne (EPFL). Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) wird die Projekte in den ersten vier Jahren mit rund 20 Millionen Franken unterstützen. Auch im NFS «LIVES – Überwindung der Verletzbarkeit im Verlauf des Lebens» haben die Arbeiten begonnen. Er verfügt über ein Budget von 14,5 Millionen Franken über vier Jahre.

Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats WBK-N beginnt Beratung des Hochschulförderungsgesetzes

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat mit der Beratung des Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG, 09.057) begonnen. Unter anderem hat sie die französische Bezeichnung des Gesetzes abgeändert. Umstritten war zudem die Frage, ob die Plenarversammlung der Hochschulkonferenz mit ihren 27 Mitgliedern handlungsfähig sei. Ausserdem hat die WBK-N einen Antrag angenommen, der indirekt die Schaffung eines Bildungsdepartementes fordert.

Akademien der Wissenschaften Schweiz Empfehlungen für die wissenschaftliche Politikberatung

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben Empfehlungen für die wissenschaftliche Politikberatung publiziert. Die Empfehlungen sollen dazu beitragen, eine qualitativ hochstehende Beratung der Politik zu sichern.

Universität Zürich Andreas Fischer als Rektor der Universität Zürich wiedergewählt

Der Universitätsrat der Universität Zürich hat Prof. Andreas Fischer als Rektor wiedergewählt. Das neue Mandat beginnt am 1. August 2012. Andreas Fischer leitet die Universität Zürich seit 2008.

Pro Inno Europe Schweiz erneut Europameisterin der Innovation

Die Schweiz liegt beim European Innovation Scoreboard (EIS) 2010 zum dritten Mal in Folge auf dem Spitzenplatz. Sie wies ein überdurchschnittliches Wachstum der Innovationsleistung von über 4 Prozent aus. Das Wachstum anderer Länder der EIS-Spitzengruppe wie Schweden, Dänemark oder Finnland beträgt zwischen 2 und 3 Prozent. Unter dem Durchschnitt liegt die Schweiz allerdings bei den Investitionen der öffentlichen Hand in Forschung und Entwicklung.

Bundesamt für Statistik Mehr Personal an den universitären Hochschulen 2009

Im Jahr 2009 betrug das Beschäftigungsvolumen an den universitären Hochschulen rund 34'700 Vollzeitäquivalente (VZÄ). Gegenüber 2008 entspricht dies einer Zunahme von 6 Prozent. Die beiden ETHs sowie die Universitäten Zürich, Genf und Bern sind mit insgesamt 74 Prozent der VZÄ die wichtigsten Arbeitgeber. Diese und andere Zahlen gehen aus dem Bericht «Personal der universitären Hochschulen 2009» des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Bundesamt für Statistik Ausgaben der öffentlichen Hand für Hochschulen im Jahr 2008

Bund und Kantone haben im Jahr 2008 rund 6,8 Milliarden Franken für die kantonalen Universitäten und die Fachhochschulen aufgewendet. Der Anteil der Trägerkantone an diesen Ausgaben beläuft sich auf 82,6 Prozent oder 5,6 Milliarden Franken. Die Aufwendungen des Bundes von 1,16 Milliarden Franken entsprechen 17 Prozent der Gesamtausgaben. Dies geht aus Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.

Schweizerischer Nationalfonds Start des NFP 60 «Gleichstellung der Geschlechter»

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat das Nationale Forschungsprogramm 60 (NFP 60) «Gleichstellung der Geschlechter» gestartet. Es soll die Wirkung der bisher unternommenen politischen Gleichstellungsmassnahmen beurteilen. Das NFP 60 umfasst 21 Projekte, die von 2010 bis 2013 laufen. Das Budget beläuft sich auf 8 Millionen Franken.

Schweizerischer Nationalfonds Platz vier für die Schweiz bei den ERC Advanced Grants 2010

Von den 266 Advanced Grants, die der Europäische Forschungsrat (ERC) im Jahr 2010 verliehen hat, gingen 21 an Schweizer Forschungsinstitutionen. Damit liegt die Schweiz hinter Grossbritannien, Deutschland und Frankreich auf dem vierten Platz im Länderranking. Insgesamt hat der ERC letztes Jahr Advanced Grants im Wert von 590 Millionen Euro vergeben. Er hat dafür über 2'000 Gesuche erhalten.

ETH-Rat Zulassungsbeschränkungen: ETH-Rat beantragt Änderung des ETH-Gesetzes

Der ETH-Rat hat dem Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) eine Änderung des ETH-Gesetzes beantragt. Sie soll den ETH-Rat befugen, die Zulassung externer Bewerber für höhere Semester des Bachelorstudiums oder die Masterstufe einzuschränken, wenn Kapazitätsengpässe bestehen.

Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur Mehr Mittel für Berufsbildung und Fachhochschulen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) ist auf die Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI-Botschaft) im Jahr 2012 eingetreten. Sie hat unter anderem beschlossen, die Zahlungsrahmen für die Berufsbildung und die Fachhochschulen zu erhöhen. Die Kürzungen des Konsolidierungsprogramms 2012/13 (KOP) hat die WBK-S nicht rückgängig gemacht, da diese im Rahmen der Debatte über das Budget 2012 korrigiert werden könnten. Der Ständerat wir die BFI-Botschaft 2012 in der Frühlingssession 2011 beraten.

Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur Zweite Lesung des Humanforschungsgesetzes abgeschlossen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat die zweite Lesung des Bundesgesetzes über die Forschung am Menschen (Humanforschungsgesetz, 09.079) beendet und es in der Gesamtabstimmung angenommen. Der Nationalrat wird das Humanforschungsgesetz in der Frühlingssession 2011 behandeln.

Staatspolitische Kommission Subkommission zur Beratung der Regierungsreform

Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates (SPK-N) ist auf die Zusatzbotschaft zur Regierungsreform (01.080) eingetreten. Sie erachtet die vom Bundesrat vorgeschlagenen Massnahmen jedoch als ungenügend und hat deshalb beschlossen, eine Subkommission einzusetzen. Die Regierungsreform sieht unter anderem vor, die Amtsdauer des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin auf zwei Jahre zu verlängern sowie zusätzliche Staatssekretäre einzusetzen. Mit der Frage nach einem einzigen Departement für Bildung und Forschung wird sich der Bundesrat zu einem späteren Zeitpunkt beschäftigen. 

Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur WBK-N beendet Beratung des Psychologieberufegesetzes

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N) hat die Beratung des Psychologieberufegesetzes abgeschlossen. Das Gesetz regelt den Gebrauch des Titels «Psychologe» und «Psychologin». Eine Minderheit der WBK-N sprach sich in der Beratung dafür aus, Personen mit einem Abschluss in Sozial- und Geisteswissenschaften zur Weiterbildung in Psychotherapie zuzulassen. Der Nationalrat wird das Geschäft in der Frühlingssession 2011 behandeln.

Finanzdepartement Konsolidierungsprogramm 2012/2013 wird nur teilweise umgesetzt

Der Bundesrat wird aufgrund eines unerwarteten Überschusses von 3 Milliarden Franken in der Rechnung 2010 das Konsolidierungsprogramm 2012/2013 (KOP) zumindest im Jahr 2012 nur teilweise umsetzen. Auf die Aufgabenüberprüfung wird er vielleicht ganz verzichten. Die restlichen Massnahmen sollen laut Bundesrat wie geplant umgesetzt werden, um «Mittel für Herausforderungen wie Verkehr oder Bildung» bereitstellen zu können.

Akademien der Wissenschaften Schweiz Heinz Gutscher ist neuer Präsident der Akademien der Wissenschaften

Prof. Heinz Gutscher hat per 1. Januar 2011 das Präsidium der Akademien der Wissenschaften Schweiz übernommen. Er folgt auf Prof. Peter Suter, der die Akademien von 2009 bis 2010 präsidierte. Heinz Gutscher bleibt auch in seiner neuen Funktion Präsident der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW).

Schweizerischer Nationalfonds Nationaler Forschungsschwerpunkt zu Quantenwissenschaft gestartet

Der Nationale Forschungsschwerpunkt (NFS) «QSIT – Quantenwissenschaften und -technologie» ist am
1. Januar 2011 gestartet. Er hat zum Ziel, Anwendungen im Bereich der Quanteninformatik zu entwickeln und neue Paradigmen in der physikalischen Grundlagenforschung zu untersuchen. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fördert das Projekt mit insgesamt 17 Millionen Franken.

Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement KTI hat Aktivität in neuer Rechtsform aufgenommen

Die Förderagentur für Innovation (KTI) arbeitet seit dem 1. Januar 2011 in ihrer neuen Rechtsform als verwaltungsunabhängige Behördenkommission. Die KTI ist das Organ des Bundes zur Förderung der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung. Sie wurde mit der Teilrevision des Forschungsgesetzes im Jahr 2009 verwaltungsunabhängig.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung Schweizer Studien am zweithäufigsten zitiert

Studien aus der Schweiz wurden zwischen 2005 und 2009 weltweit am zweithäufigsten zitiert. Nur Studien aus den USA wurden häufiger zitiert. Damit gehören Schweizer Forschungsarbeiten zu den anerkanntesten der Welt, wie eine Untersuchung des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF) zeigt. Auch bei den Kooperationen mit dem Ausland und der Anzahl wissenschaftlicher Artikel zählt die Schweiz zu den wettbewerbsfähigsten Wissenschaftsstandorten.