Neueste News (Archiv)

SNF Zwei neue Mitglieder im Forschungsrat des Nationalfonds

Der Ausschuss des Stiftungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) hat zwei neue Mitglieder in den Nationalen Forschungsrat gewählt. In der Abteilung IV Orientierte Forschung ist Fabrizio Butera, Professor der Sozialpsychologie und -soziologie an der Universität Lausanne, zum Nachfolger von René Levy gewählt worden. Im Bereich Urbanistik, Raumplanung, Humangeographie wurde Kay W. Axhausen, Professor am Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme der ETH Zürich, als Forschungsrat ernannt. Butera und Axhausen haben ihr Amt am 1. Januar 2009 angetreten.

EDI Pascal Couchepin unterzeichnet Stipendienabkommen mit Chile

Bundespräsident Pascal Couchepin hat während einem dreitägigen Staatsbesuch in Chile ein Abkommen über die Vergabe von Stipendien unterzeichnet. Chile ist für die Schweiz eines der Schwerpunktländer bei der Förderung der Forschungszusammenarbeit. Die Schweiz betrachtet Chile als ein Land mit grossem Entwicklungspotential in Wissenschaft und Technologie.

BFS Schweizer Hochschulen legen beim Personal zu

Im Jahr 2007 waren rund 31'500 Personen in Vollzeit bei einer Schweizer Hochschule beschäftigt. Dies entspricht einer Zunahme von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am meisten Angestellte zählt der Fachbereich Exakte und Naturwissenschaften. Der Frauenanteil betrug 2007 rund 41 Prozent, dies ist eine Steigerung von fünf Prozent seit 1998. Mehr als ein Drittel des Personals ist ausländischer Herkunft. Am stärksten vertreten sind Deutschland (44 Prozent), Frankreich (15 Prozent) und Italien (12 Prozent). Dies geht aus der Publikation « Personal der universitären Hochschulen 2007» des Bundesamts für Statistik hervor.

Nationalrat Neues eidgenössisches Patentgericht soll geschaffen werden

Der Nationalrat hat sich wie der Ständerat für die Schaffung eines eidgenössischen Patentgerichts ausgesprochen. Zudem soll die Berufsbezeichnung Patentanwalt besser geschützt sein. Anders als die kleine Kammer will der Nationalrat, dass Bachelorabsolventen lediglich vier anstatt sechs Jahre Berufserfahrung nachweisen müssen, um sich Patentanwalt nennen zu dürfen. Das Geschäft geht zurück an den Ständerat.

Nationalrat Nationalrat will Parallelimporte erlauben

Patentgeschützte Güter sollen künftig am offiziellen Vertriebskanal vorbei in die Schweiz importiert werden dürfen. Der Nationalrat schwenkte mit diesem Entscheid zur Änderung des Patentgesetzes (08.010) auf die Linie des Ständerats ein. Die Öffnung gilt allerdings nicht für Drittstaaten wie China oder die USA. Pharmaprodukte sollen von der Änderung ausgenommen sein.

Ständerat Ständerat nimmt ETH Schlussbericht 2004–2007 an

Der Ständerat hat den Schlussbericht des ETH-Rats über die Periode des Leistungsauftrags 2004-2007 (08.070) einstimmig angenommen. In der Diskussion wurde betont, dass die ETH zu den besten Hochschulen der Welt gehören und dass man stolz auf sie sein könne. Dennoch gebe es Verbesserungspotential beispielsweise bei Wissenstransfer, Praxisausrichtung oder Frauenanteil in den Institutionen.

Ständerat Forschung am Menschen: Ständerat will nur Biomedizin regeln

Der Ständerat hat gestern dem Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen (07.072) die Grundsätze wieder hinzugefügt. Diese waren in der Herbstsession vom Nationalrat gestrichen worden. Allerdings soll sich der Verfassungsartikel nur auf die biomedizinische Forschung beschränken. Für die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung könne man auf Gesetzesebene immer noch Bestimmungen erlassen, da die Kompetenznorm auch für diese Forschungsbereiche gelte, so die Begründung. Das Geschäft geht nun zurück in den Nationalrat.

EJPD Ausländer mit Schweizer Hochschulabschluss erleichtert zulassen

Personen aus Ländern von ausserhalb der EU oder der Europäischen Freihandelsassoziation EFTA (European Free Trade Association) mit einem Schweizer Hochschulabschluss sollen künftig leichter eine Arbeitsbewilligung erhalten. Wie der Bundesrat mitteilt, sollen diese Personen auch aus wirtschaftlichem und nicht nur aus wissenschaftlichem Interesse auf dem Schweizer Arbeitsmarkt zugelassen werden, wenn ein ausgewiesener Bedarf besteht. Dazu soll die Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE) angepasst werden.

Bundeskanzlei Bundesratsziele 2009: BFI wichtig für Wirtschaftsstandort

Der Bundesrat hat seine Ziele für 2009 verabschiedet. Gemäss diesen soll der Wirtschaftsstandort Schweiz durch die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) gestärkt werden. Wichtige BFI-Geschäfte im Jahr 2009 sind gemäss Bundesratszielen beispielsweise das Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz (HFKG) oder die nationale Strategie für Hochleistungsrechnen und –vernetzung. Die Ziele des Gesamtbundesrats sind in Band I festgehalten, die Ziele der Departemente in Band II.

EVD KTI soll unabhängig werden

Der Bundesrat hat die Botschaft zur Teilrevision des Bundesgesetzes über die Forschung (08.079) verabschiedet. Die Förderagentur des Bundes für Innovation KTI soll zu einer verwaltungsunabhängigen Behördenkommission mit Entscheidungskompetenz werden und die anwendungsorientierte Forschung fördern. Beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT), das bisher für die Innovationsförderung zuständig war, verbleiben einzig hoheitliche Aufgaben wie die Erarbeitung von Grundlagen für die Innovationspolitik des Bundes oder die Evaluation der Fördertätigkeit.

UVEK Vernehmlassung zur Verlängerung des Gentechmoratoriums eröffnet

Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zur Verlängerung des Ende 2010 auslaufenden Moratoriums für eine gentechnikfreie Landwirtschaft eröffnet. Das Moratorium verbietet den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft. Die Aussaat zu Forschungszwecken ist unter Auflagen erlaubt. Insbesondere damit das Nationale Forschungsprogramm über Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen (NFP 59) ohne politischen Druck abgeschlossen werden kann, soll das Moratorium um drei Jahre verlängert werden.

Universität Basel Vizerektor der Universität Basel tritt auf Ende 2008 zurück

Professor Peter Kugler, Vizerektor der Universität Basel, tritt auf Ende 2008 zurück. Die Regenz hat das Verfahren zur Wiederbesetzung des Vizerektorats Lehre und Planung eingeleitet. Primär konzentriert sich die Suche auf Angehörige der Universität Basel. Bis zur Wiederbesetzung der Stelle übernimmt Rektor Professor Antonio Loprieno die Verantwortung für den Bereich Lehre und Planung.

Akademien der Wissenschaften Schweiz Wissenschaftliche Politikstipendien: zwei junge Forschende im Parlament

Die Stiftung Wissenschaftliche Politikstipendien entsendet im Jahr 2009 wieder zwei junge Forschende ins Bundesparlament. Durch die Politikstipendien soll der Dialog zwischen Wissenschaft und Politik gefördert werden. Die Forschenden werden parlamentarische Kommissionen unterstützen und den Kontakt mit Sachverständigen aus Verwaltung und Wissenschaft pflegen. Das Programm wurde von den Akademien der Wissenschaften Schweiz mit der Unterstützung der Gebert Rüf Stiftung aufgebaut.

Universität Genf Wasserforschungsprojekt an der Universität Genf

Die Europäische Kommission wird das Forschungsprojekt Acqwa finanzieren, das durch die Universität Genf koordiniert wird. Acqwa will die Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Wasservorkommnisse in Bergregionen untersuchen. Das Budget dieses internationalen Projekts beträgt elf Millionen Franken über fünf Jahre. Das Institut de hautes études internationales et du développement in Genf, Agroscope Zürich, die ETH Zürich und die Universität Bern sind unter anderem Partner des Projekts.

SBF Schweiz beteiligt sich weiterhin an Raumfahrtaktivitäten

Die für Raumfahrt zuständigen Minister der achtzehn Mitgliedstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA haben die Umsetzung der europäischen Weltraumpolitik bestätigt. Die Schweiz wird sich weiterhin mit jährlich 150 Millionen Franken beteiligen. Die Priorität legt der Bund auf die Weiterentwicklung der europäischen Trägerrakete Ariane 5, die Entwicklung eines europäischen Daten-Relais-Satelliten und die Entwicklung der dritten Generation von Wettersatelliten.

Universität Basel Schweizer Premiere: Uni Basel eröffnet Zentrum für Philanthropie

Das Centre for Philanthropy Studies (CEPS) an der Universität Basel wurde am Mittwoch, 26. November 2008 eröffnet. Es ist das erste dieser Art in der Schweiz. Das Zentrum will die wissenschaftliche Forschung und Weiterbildung fördern sowie Dienstleistungen im Bereich Philanthropie anbieten. Das interdisziplinäre Zentrum wird vom Verband der Schweizer Förderstiftungen «Swiss Foundations» mit 2,5 Millionen Franken unterstützt.

ETH Lausanne Partnerschaft mit Alcan für die Entwicklung von neuen Materialien

Alcan Engineered Products hat eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) abgeschlossen. Dank dieser Zusammenarbeit kann ein Lehrstuhl im Bereich der Werkstoffkunde gegründet werden. Alcan beteiligt sich mit 2,5 Millionen Franken am Projekt. Das Unternehmen wird im zukünftigen «Quartier de l’innovation» der EPFL angesiedelt sein.

ETH Zürich Centre for Climate Systems Modeling in Zürich eröffnet

Am Dienstag, 25. November 2008 hat die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) das Centre for Climate Systems Modeling C2SM eröffnet. Das Hauptziel ist es, bessere Klimasystemmodelle zu entwickeln. Damit sollen künftig die Veränderungen des Klimasystems besser vorausgesagt werden können. Im Zentrum werden Forschende der ETH Zürich, von Meteo Schweiz, der Empa und der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon arbeiten. Das Budget beträgt jährlich 660'000 Franken.

EurActiv Europaabgeordnete stimmen dem Blue Card-System zu

Trotz Differenzen zwischen den Fraktionen hat das Europäische Parlament am 20. November 2008 dem Blue Card-System der EU zugestimmt. Damit möchte Europa, im Stil der amerikanischen Green Card, hochqualifizierte Zuwanderer anwerben. Forschende und innovative Unternehmen fordern eine solche Blue Card seit langem. Die Abstimmung im Europarat wird Anfang 2009 statt finden.

SBF Gymnasiasten generell auf einem guten Niveau

Letztes Jahr haben 3'800 Maturandinnen und Maturanden aus der ganzen Schweiz kurz vor ihrer Maturaprüfung nationale Leistungstests in verschiedenen Fächern absolviert. Durchgeführt wurden die Tests im Rahmen von EVAMAR (Evaluation des Maturitätsanerkennungsreglements MAR) im Auftrag von Bund und Kantonen. Die Resultate sind insgesamt gut, das Niveau der Kenntnisse ist zufriedenstellend. Es zeigten sich jedoch grosse Leistungsunterschiede sowohl zwischen Personen als auch zwischen ganzen Klassen.

EurActiv Zweifel über europäische Forschungsfinanzierung

Die European Association of research and technology organizations (EARTO) ruft die Europäische Kommission dazu auf, die Verteilung von öffentlichen Forschungsgeldern zu sichern. Die EARTO betont, dass ihre Mitgliedorganisationen Gemeinkosten in der Höhe der Direktkosten ihrer Forschungsprojekte zu bewältigen hätten. Ferner kritisiert die EARTO die Handhabung des geistigen Eigentums. Diese sei etwas zu sehr zu Gunsten der Industrie ausgelegt.

Bundesrat Bundesrat hebt Kreditsperre auf

Der Bundesrat hat am 12. November 2008 Massnahmen zur Stützung der Auftrags- und Beschäftigungslage in der Schweiz beschlossen. Dieses Massnahmenpaket beinhaltet die Aufhebung der Kreditsperre für das Jahr 2009. Bei Anwendung der Kreditsperre von 1 Prozent würde zum Beispiel das Budget des ETH-Bereichs von rund zwei Milliarden Franken für das Jahr 2009 um zwanzig Millionen Franken gekürzt.

EPFL 40 Millionen für Neuroprothesenzentrum an der ETH Lausanne

Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) gründet ein internationales Zentrum für Neuroprothesen. Ab Januar 2009 werden sich an diesem interdisziplinären Institut fünf neue Lehrstühle mit allen Formen der Interaktion zwischen Mensch und therapeutischen Maschinen beschäftigen. Vierzig Millionen Franken werden in den nächsten zehn Jahren investiert werden. Die Hälfte tragen die Familienstiftung Bertarelli und die Stiftung Defitech von Daniel Borel bei, der Rest wird von der EPFL und der Internationalen Stiftung für die Paraplegieforschung finanziert.

EVD Doris Leuthard lanciert Plan zur Nachwuchsförderung in den NMT

Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard hat einen Massnahmenplan verabschiedet, der dem Nachwuchsmangel in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik (NMT) entgegen wirken soll. Wichtiger Bestandteil dieser Partnerschaft von Industrie, Kantonen und Bund ist die Internetplattform www.simplyscience.ch. Sie soll die Berührungsängste der Jugendlichen mit Wissenschaftsthemen abbauen und offenen Fragen beantworten.

ERC Schweizer Erfolg bei Advanced Grant Ausschreibung

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat kürzlich die Resultate der ersten Ausschreibung für führende Forschende (Advanced Grant) publiziert. Die Schweiz liegt bezüglich erhaltene Subventionen (absoluter Wert) auf dem 3. Platz. Vor ihr klassierten sich Frankreich und Grossbritannien, den 4. Rang belegt Deutschland. Das wichtigste Kriterium bei der ERC Advanced Grant Ausschreibung ist die wissenschaftliche Exzellenz.

Universität Luzern Paraplegiker-Stiftung gründet Lehrstuhl an Universität Luzern

Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung errichtet and der Universität Luzern eine Professur für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik. Diese hat zum Ziel, die Lebensqualität von querschnittgelähmten Menschen nachhaltig zu verbessern. Die Stiftung leistet dazu einen einmaligen Beitrag von drei Millionen Franken sowie eine jährliche Summe von 450'000 Franken. Der Luzerner Kantonsrat hat einen Beitrag von 3,5 Millionen Franken genehmigt.

IUHEID Sechs Millionen für Institut de Hautes Etudes Internationales

Eine private Spende von sechs Millionen Franken ermöglicht dem Institut Universitaire de Hautes Etudes Internationales et du Développement in Genf die Gründung eines Lehrstuhls für Umweltökonomie. Der Spender ist André Hoffmann, der bei Hoffmann-La Roche und Givaudan im Verwaltungsrat sitzt. Der Lehrstuhl soll die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesellschaft analysieren und mit internationalen Partnern Lösungen erarbeiten.

WBK-S Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen angenommen

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat den Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen einstimmig angenommen, nachdem sie bereits am 14. Oktober 2008 Eintreten beschlossen hatte. Die WBK-S stimmte der Kompetenznorm zu. Diese ermöglicht es dem Bund, Vorschriften für alle Forschungsbereiche zu erlassen, die Schutz und Würde des Menschen gefährden können. Die Grundsätze der Forschung sollen sich nicht wie in der bundesrätlichen Vorlage vorgesehen auf die Forschung im Allgemeinen, sondern spezifisch auf die biomedizinische Forschung mit Personen beziehen.

WAK-N Hochschulzusammenarbeit soll von Mehrwertsteuer befreit sein

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) hat beschlossen, die Beiträge für die wissenschaftliche Forschung und Ausbildung an Hochschulen nicht dem Anwendungsbereich der Mehrwertsteuer zu unterwerfen. Für die Kommission sowie im Übrigen auch für die Akteure des BFI-Bereichs sind diese Beiträge als Nicht-Entgelt zu definieren. Die WAK-N hat diesen Entscheid im Rahmen ihrer Beratung zur Mehrwertsteuerreform Teil A getroffen.

Universität Lausanne – EPFL Gemeinsames Weiterbildungsprogramm der Uni und der ETH Lausanne

Ab dem 1. Januar 2009 legen die Universität Lausanne (UNIL)und die ETH Lausanne (EPFL) ihre Programme zur universitären Weiterbildung zusammen. Die EPFL bringt dabei ihre Kompetenzen im Bereich Technologie, die UNIL ihre im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften ein. Die Zusammenarbeit soll zu einer Verbesserung der universitären Weiterbildung führen.

BFS Aktualisierte Daten zu den Kosten der universitären Hochschulen

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Basisdaten 2007 zu den Kosten der universitären Hochschulen aktualisiert. Das Dokument steht auf der Website des BFS zur Verfügung.

ETHZ Sawiris-Stiftung unterstützt ETH Zürich mit 1,5 Millionen Franken

Die Sawiris Foundation for Social Development der ägyptischen Familie Sawiris unterstützt ein neues Programm von Doktoratsstipendien an der ETH Zürich mit 1,5 Millionen Schweizer Franken. Mit diesem Geld können zehn neue Doktoratsstellen über fünf Jahre finanziert werden

NZZ NZZ Sonderbeilage zu Bildung, Forschung und Innovation

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) vom 29. Oktober 2008 enthält eine 33-seitige Sonderbeilage «Denkplatz Schweiz». Ausgewählte Artikel finden sich in unserer Presseschau (bitte Passwort anfordern).

OECD OECD fordert Talentförderung bei den Fachkräften

Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) empfiehlt ihren Mitgliedländern in einem neuen Bericht, die internationale Kooperation und die Beziehung zwischen öffentlichen Forschungseinrichtungen und der Industrie zu verstärken. Ferner sollen die Länder die Talentförderung in der Wirtschaft intensivieren, da der internationale Wettbewerb um Fachkräfte zunehme. Zudem müsse die Innovation in Unternehmen neben der technischen Forschung auch Organisation und Marketing einschliessen.

CRUS Jean-Marc Rapp wird Präsident der European University Association

Die European University Association (EUA), in der die Rektorenkonferenzen und über 800 Universitäten aus 46 europäischen Ländern zusammenarbeiten, wird ab April 2009 vom früheren Rektor der Universität Lausanne und früheren CRUS-Präsidenten Jean-Marc Rapp geleitet. Rapp ist damit an einer Schlüsselposition für die europäische Hochschul- und Forschungslandschaft.

SBF Frauenanteil in Bildung und Forschung erhöhen

Im Bildungs- und Forschungsbereich braucht es koordinierte Strategien und Massnahmen zur Förderung der Chancengleichheit der Geschlechter. Der Frauenanteil in Professorenschaft, Leitungs- und Gutachtergremien soll erhöht und die Genderfrage auf der Agenda der aktuellen und künftigen Hochschul- und Wissenschaftsplanung behalten werden. Dies haben am 22. Oktober 2008 die Schweizer Vertreter an der Tagung «Gender Equality in Higher Education and Research» in Bern bestätigt.

Booz & Company Schweizer Konzerne bei Forschungsinvestitionen top

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F+E) von Schweizer Konzernen sind letztes Jahr im internationalen Vergleich überdurchschnittlich, nämlich um zwanzig Prozent, gestiegen. Dies ergibt eine Studie der Beratungsfirma Booz & Company über die F+E-Budgets der 1000 Unternehmen mit den höchsten Ausgaben in diesem Bereich. Der Roche-Konzern liegt im Ranking auf Platz acht, Novartis auf Rang elf. Mit insgesamt 24 Unternehmen in den Top 1000 ist die Schweiz laut Booz & Company stark vertreten.

VSS Studierendenverbände der ETH Zürich und Lausanne in VSS aufgenommen

An der Delegiertenversammlung des Verbands der Schweizer Studierendenschaften (VSS) am19. Oktober 2008 in Lausanne wurden die Studierendenverbände der ETH Zürich und Lausanne (VSETH resp. Agepoly) in den VSS aufgenommen. Dadurch wird der VSS zum einzigen Studierendenverband, der auf nationaler Ebene aktiv ist. Der Verband der Schweizerischen Hochschulstudierendenschaften (VSH), dem die ETHs bis jetzt angehörten, wird voraussichtlich Mitte November aufgelöst. Die Universität St. Gallen, bis anhin ebenfalls dem VSH zugehörig, wird dem VSS vorerst nicht beitreten.

SPK-S SPK-S: Ausländische Hochschulabsolventen erleichtert zulassen

Die Staatspolitische Kommission des Ständerates (SPK-S) stimmt dem Beschluss ihrer Schwesterkommission zu, Ausländer nach dem Abschluss einer Schweizer Hochschule erleichtert auf dem Arbeitsmarkt zuzulassen. Damit hat die SPK des Nationalrats (SPK-N) grünes Licht zur Umsetzung einer entsprechenden parlamentarischen Initiative (08.407) von Nationalrat Jacques Neirynck (CVP).

Universität Bern Mobiliar finanziert Professur an der Universität Bern

Der Sachversicherer Mobiliar ermöglicht der Universität Bern die Einrichtung einer ausserordentlichen Professur in der Klimafolgenforschung im Alpenraum. Die Versicherung finanziert die Professur für vorerst zehn Jahre mit fünf Millionen Franken.

SBF Bundesrat genehmigt revidierte Schweizer Weltraumpolitik

Der Bundesrat hat am 15. Oktober 2008 dem Bericht zur «Revision der schweizerischen Weltraumpolitik» zugestimmt. Damit genehmigt er die revidierte Schweizer Weltraumpolitik. Diese unterstreicht die Richtigkeit der bisherigen Aktivitäten zur Stärkung des Wissenschafts-, Forschungs- und Industriestandorts Schweiz und empfiehlt, diese Aktivitäten zu konsolidieren und zu verstärken.

SNF SNF-Forschungsratspräsident Dieter Imboden wird Präsident von EuroHORCs

Dieter Imboden, Präsident des Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF), wurde am 8. Oktober 2008 in Wien zum Präsident von EuroHORCs (European Heads of Research Councils) gewählt. Er ist der erste Schweizer, der die Organisation präsidiert. EuroHORCs ist das Gremium der Repräsentanten öffentlicher nationaler Forschungsförderungsorganisationen in Europa.

WBK-S Forschung am Menschen: WBK-S will Zuständigkeit des Bundes

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat in ihrer Sitzung vom 13. Oktober 2008 Eintreten auf die Vorlage des Bundesrats zum Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen (07.072) beschlossen. Anders als der Nationalrat will die WBK-S dem Bund eine umfassende Zuständigkeit zur Regelung der Forschung am Menschen gewähren. Die Detailberatung wird am 3. November 2008 abgeschlossen.

EPFL EPFL gründet Unterstützungsfonds für Jungunternehmen

Die ETH Lausanne (EPFL) hat zusammen mit dem Kanton Waadt, dem Parc Scientifique sur le site de l’EPFL, der Fondation pour l’innovation technologique (FIT) und der Sandoz-Familienstiftung aus Pully einen Fonds zur Unterstützung von innovativen Startup Unternehmen gegründet. Der Fonds ist mit 20 Millionen Franken dotiert. Das Geld wird, verteilt über zehn Jahre, zehn Projekten mit einem hohen Wertschöpfungspotential zugute kommen.

ETH-Life THES Ranking: ETH Zürich bestklassierte Hochschule in Europa

Beim diesjährigen Times Higher Education Supplement Ranking (THES) belegt die ETH Zürich den 24. Rang und verbessert sich gegenüber dem Vorjahr um 18 Plätze. Noch grösser ist der Sprung der ETH Lausanne, die sich gegenüber dem Vorjahr vom 117. auf den 50. Rang verbessert hat. Die Universität Genf belegt den 68. Platz und ist damit die beste frankophone und generalistische Universität im Ranking. Die Universität Zürich kommt auf den 106. Rang. Auf kontinentaleuropäischem Boden ist die ETH Zürich nach wie vor die bestklassierte Hochschule.

ETH Life ETH-Spin-offs: Risikokapital führt zu hoher Wertsteigerung

Wenn aus der ETH Zürich heraus entstandene Jungfirmen (Spin-offs) in der Anfangsphase beraten und mit Risikokapital versorgt werden, weisen sie die höchste Wertsteigerung auf. Zudem überleben sie länger und schaffen im Durchschnitt mehr Jobs als andere Schweizer Startups. Dies zeigt eine Studie über die 130 zwischen 1998 und 2007 entstandenen ETH Zürich-Spin-offs.

IDHEAP Schaffung eines nationalen Studiennetzwerks für öffentliche Verwaltung

Das Hochschulinstitut für öffentliche Verwaltung (Idheap) mit Sitz nahe bei Lausanne richtet zusammen mit den Universitäten Bern, Lausanne und der italienischen Schweiz ein nationales Netzwerk für Lehre und Forschung in Verwaltungswissenschaften ein. Es werden ein Masterstudiengang, eine Doktorandenausbildung sowie Forschungsprogramme im Bereich der öffentlichen Verwaltung angeboten werden.

Euractiv OECD: Mittelkürzungen gefährden Bildungsqualität

Die Länder der Europäischen Union (EU) müssen ihre Bildungsausgaben aufstocken, wenn sie der steigenden Nachfrage nach höheren Abschlüssen und qualitativ hochwertiger Bildung nachkommen wollen, sagt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Die diesjährige Ausgabe des OECD-Berichts «Bildung auf einen Blick» rät den Ländern zudem, ein besseres Kosten-Leistungsverhältnis anzustreben, um Bildungsinvestitionen effizient zu nutzen.

Schweizerischer Nationalfonds (SNF) Einführung des Overhead beim SNF ab 2009

Der Bundesrat hat einer Änderung der Forschungsverordnung zugestimmt, die die Einführung des Instruments Overhead beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ermöglicht. Somit wird der SNF ab Anfang 2009 neben den direkten auch einen Teil der indirekten Forschungskosten der Hochschulen decken können. Die bisherige Regelung führte dazu, dass die finanzielle Belastung der Hochschulen zunahm, je erfolgreicher ihre Forschenden im Wettbewerb um SNF-Fördermittel waren.

Bundesamt für Statistik (BFS) Stipendien und Plätze in Studentenwohnheimen sind rar

Studierende in der Schweiz kommen seltener als ihre europäischen Kollegen in den Genuss von Studienförderungsbeiträgen oder Plätzen in Studentenwohnheimen. Dafür sind ihre Chancen für eine Hochschulzulassung weniger mit dem sozialen Hintergrund ihrer Eltern verbunden als in den meisten übrigen europäischen Ländern. Dies ergibt die Studie «Eurostudent», an der das Bundesamt für Statistik erstmals teilnimmt.

ETH-Rat ETH Zürich: Zwei neue Schulleitungmitglieder ernannt

Der ETH-Rat hat Dr. Roman Boutellier und Dr. Robert Perich als Mitglieder der Schulleitung der ETH Zürich gewählt. Boutellier wird Vizepräsident für Personal und Ressourcen, Perich wird Vizepräsident für Finanzen und Controlling. Sie treten ihr Amt am 1. Oktober 2008 an. Der ETH-Rat hat ausserdem die seit 1998 als Vizepräsident für Planung und Logistik geleisteten Dienste von Prof. Dr. Gerhard Schmitt verdankt.

Universität Freiburg (UNIFR) Ein drittes Studienjahr in Humanmedizin

Der Freiburger Staatsrat schlägt vor, ab Beginn des Studienjahres 2009/2010 ein drittes Studienjahr in Humanmedizin einzuführen. Dieser Schritt würde es der UNIFR erlauben, den Studenten einen Bachelor-Abschluss anzubieten. Änderungen in der medizinischen Ausbildung, vor allem im Zusammenhang mit dem Bologna-Modell, machen die Einführung unumgänglich. Der Grosse Rat muss über den Kredit von 27 Million Franken entscheiden.

Akademien der Wissenschaften Schweiz Drei Forderungen für die Nanotechnologie

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben in einem Thesenpapier drei Forderungen aufgestellt, wie die Nanotechnologie gefördert und ihr Potenzial zum Wohle der Gesellschaft genutzt werden soll. Die Akademien wollen eine von der Wirtschaft unabhängige Forschungsförderung, aktive Kontrollen von Chancen und Risiken der Nanotechnologie sowie einen proaktiven Dialog mit der Gesellschaft durch erfahrene Forschende. Der Forschungsbereich Nanotechnologie wird in der Schweiz massiv gefördert, wie die Akademien feststellen.

ETH-Rat Bundesrat nimmt Kenntnis vom erfreulichen Schlussbericht

Der Bundesrat hat den Schlussbericht des ETH-Rats über die Periode des Leistungsauftrags 2004-2007 den Eidgenössischen Räten zur Genehmigung weitergeleitet. Gemäss dem Bericht sind die wachsenden Studierendenzahlen und der stabile Anteil der ausländischen Studierenden Indikatoren für eine erstklassige Lehre an der ETH Zürich und der ETH Lausanne. Die internationalen Rankings und die zahlreichen Wissenschaftspreise bestätigen die hochstehenden Forschungsleistungen im ETH-Bereich. Neben den ETH Zürich und Lausanne umfasst der ETH-Bereich die Institutionen PSI, WSL, Empa und Eawag.

Parlament Forschung am Menschen: Nationalrat lässt nur Kompetenznorm stehen

Am ersten Tag der Herbstsession hat der Nationalrat den neuen Bundesverfassungsartikel zur Forschung am Menschen (FaM) gekürzt. Vom bundesrätlichen Vorschlag blieb nur noch die Kompetenznorm stehen: "Der Bund erlässt Vorschriften über die Forschung am Menschen, soweit der Schutz seiner Würde und Persönlichkeit es fordert." Insbesondere soll dabei die Freiheit der Forschung gewahrt und der Bedeutung der Forschung für Gesellschaft und Gesundheit Rechnung getragen werden. Weitergehende Grundsätze, die bei der FaM zu beachten sind, liess der Nationalrat weg.

Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) Stipendien-Konkordat: Positive Vernehmlassung

Die Kantone befürworten mehrheitlich eine Harmonisierung des Stipendienwesens in der Schweiz. Dies ist das Ergebnis der Ende Mai dieses Jahres zu Ende gegangenen Vernehmlassung des Entwurfs für eine Interkantonale Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen (Stipendien-Konkordat). Ziel dieser Vereinbarung ist, die 26 kantonalen Stipendiengesetzgebungen in wichtigen Punkten zu harmonisieren. 23 Kantonsregierungen stimmen dem Vernehmlassungsentwurf grundsätzlich zu.

EurActiv Start des Europäischen Technologieisstituts: Erfolg hängt von Wirtschaft ab

Mit dem ersten Treffen der 18 Mitglieder des Verwaltungsrats hat das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) am 15. September 2008 offiziell seine Tätigkeiten aufgenommen. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erinnerte daran, dass die umfassende Beteiligung der Wirtschaftspartner eine Voraussetzung für den Erfolg des EIT sei. Der Verwaltungsrat diskutierte ausserdem die Auswahl der ersten zwei oder drei Wissens- und Innovationsgemeinschaften (KIC), die bis Anfang 2010 eingerichtet werden sollen. Zu den Kernthemen der KIC gehören der Klimawandel, erneuerbare Energien und die nächste Generation der Informations-und Kommunikationstechnik.

Universitäten Lausanne und Neuenburg Aufwind für die Westschweizer Geologie

Das vom Bund unterstützte nationale Koordinationsprojekt Genova soll frischen Wind in die Erdwissenschaften in der Westschweiz bringen. Die Universitäten Lausanne und Neuenburg werden einen gemeinsamen Masterstudiengang in Biogeosciences anbieten. Zur Umsetzung dieses Innovations- und Kooperationsprojekts erhielt die UniL von der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) einen Beitrag von fünf Millionen Franken für die Periode 2008-2011.

Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) Koalition Jugend fordert einheitliches Stipendiensystem

Die Koalition Jugend für Stipendien fordert, dass Stipendien für Studierende, Schüler und Lernende schweizweit gleich gehandhabt werden. Das Konkordat zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren wird nicht als befriedigende Lösung angesehen. Die Koalition setzt sich aus der Union der Schülerorganisationen (USO), dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB), der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) und dem Verband der Schweizer Studierendenschaft zusammen.

Bundesamt für Statistik (BFS) Tendenz zu längerer Ausbildungsdauer hält an

Wie in den meisten OECD-Ländern steigt auch in der Schweiz die Bildungsbeteiligung. Insbesondere die steigende Beteiligung an Hochschulstudiengängen bewirken, dass die durchschnittliche Ausbildungsdauer in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen hat: Die Schweiz weist heute eine Studienanfängerquote von 38% auf (1995 waren es 17%). Dieses Wachstum ist primär auf den Aufbau der Fachhochschulen ab Mitte der 1990er Jahre zurückzuführen.

Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) Schweiz - Frankreich: Gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome

Die schweizerischen und französischen Hochschuldiplome werden für die Fortsetzung des Studiums im anderen Land gegenseitig anerkannt. Dies ist das Ergebnis eines neuen Rahmenabkommens zwischen den verschiedenen Konferenzen der Hochschulen beider Länder. Das Abkommen betrifft die Abschlüsse, welche gemäss der in ganz Europa umgesetzten Bolognareform verliehen werden (Licence/Bachelor und Master).

EurActiv Informationstechnologien: EU will Forschungsstrategie ändern

Die EU-Kommission hat Anfang September 2008 einen öffentlichen Meinungsaustausch zu Forschung und Innovation auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) initiiert. Sie will sich mit Industrie, Experten und Politikern beraten, um die EU-Agenda in diesem Bereich zu überarbeiten. Die Konsultation läuft noch bis Anfang November dieses Jahres. Die überarbeitete Strategie wird voraussichtlich im April 2009 publiziert.

Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) Resultate der Studierendenumfrage 2008

Erste Resultate der Studierendenumfrage 2008 zum Bologna-System (Stellungnahme VSS und VSH) zeigen, dass gut 80% der Studierenden zufrieden mit der Organisation ihres Studienganges sind. Dieses positive Resultat wird durch folgende Punkte allerdings etwas relativiert:

  • Die durchschnittliche Zufriedenheit nach Fachbereich liegt zwischen 93.3% und 59.8%, was auf grosse Unterschiede hindeutet.
  • Knapp 40% der Studierenden empfinden ihren Studiengang als zu starr und fast 30% sind der Meinung, dass wichtige Veranstaltungen fehlen.
  • Rund 40% der Studierenden können ihr Studium nicht innerhalb der Regelstudienzeit abschliessen.
  • Studierende mit schwierigen Lebensumständen sind weniger zufrieden mit ihrem Studium und streben darum häufiger keine Fortsetzung desselben an.
  • Beim Übertritt von einer Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule hatten fast zwei Drittel der Studierenden Probleme.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) Akademien der Wissenschaften Schweiz: Bundesrat genehmigt Statuten

Der Bundesrat hat am 3. September 2008 den Statuten der Akademien der Wissenschaften Schweiz die im Forschungsgesetz vorgesehene Genehmigung erteilt. Im Rahmen einer Aufgabenüberprüfung wurden die vier wissenschaftlichen Akademien (SCNAT, SAGW, SAMW und SATW) reorganisiert und im Sommer 2006 im Verbund der Akademien der Wissenschaften Schweiz zusammengeführt.

ETHLife Novartis schenkt Hochschulen 25 Millionen Franken

Die ETH Zürich, die ETH Lausanne (EPFL) und die Universität Basel erhalten vom Pharmakonzern Novartis eine Donation in der Höhe von insgesamt 25 Millionen Franken. Mit 20 Millionen Franken sollen an den drei Universitäten besonders begabte und leistungswillige junge Forschende unterstützt werden. Fünf Millionen Franken gehen an das neue "Learning Centre" der EPFL.

Parlamentsdienste WBK-Ständerat beschliesst Teilnahme der Schweiz an Fusionsprojekt ITER

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerates (WBK-S) hat sich einstimmig für die Teilnahme der Schweiz am internationalen Fusionsprojekt ITER ausgesprochen (Fusionsforschungsprojekt ITER. Teilnahme der Schweiz, 08.033) und empfiehlt deshalb die Annahme des "Bundesbeschlusses über die Genehmigung zweier Briefwechsel zwischen der Schweiz und der Europäischen Atomgemeinschaft Euratom betreffend die Schweizer Teilnahme am Fusionsforschungsprojekt ITER".

Bundesamt für Statistik (BFS) Über 34'000 Hochschulabschlüsse im Jahr 2007

Im Jahr 2007 erlangten über 34'000 Studierende einen Hochschulabschluss. In den Bachelor- und Masterstudiengängen der universitären Hochschulen schlossen knapp 50% Frauen ab, in den Bachelor- und Masterstudiengängen der Fachhochschulen waren es mit rund 78% deutlich mehr Frauen. Fast 40% der Studierenden, die an einer Universität das Doktorat erlangten, waren Ausländer.

Paul Scherrer Institut (PSI) Paul Scherrer Institut wird zwanzig

Das Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen (AG) hat am 25. August 2008 sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Für den neuen Direktor Joël Mesot ist das PSI ein gutes Beispiel dafür, wie eine Institution durch Wandlungsfähigkeit am Puls der Zeit bleiben kann und die eigene Zukunft sichert. Das PSI steht seit 1993 unter der strategischen Führung des ETH-Rats. Seit seiner Gründung 1988 hat es sich zu einem erfolgreichen, international anerkannten Forschungszentrum für Natur- und Ingenieurwissenschaften entwickelt.

Parlamentsdienste Neue Aufenthaltsregelung für Ausländer mit Schweizer Hochschulabschluss

Die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates hat eine parlamentarische Initiative (08.407) gutgeheissen, die das Ausländergesetz (AuG) lockern soll. Ziel der Initiative ist, dass Ausländerinnen und Ausländer mit einem schweizerischen Hochschulabschluss auf dem Schweizer Arbeitsmarkt erleichtert zugelassen werden. Weitere parlamentarische Vorstösse zum Thema Bildung und Forschung finden sich auf der FUTURE-Website unter Parlamentarische Geschäfte.

EurActiv EU-Kommission testet freien Zugriff auf Forschungsergebnisse

Unter dem Stichwort Open Access lancierte die EU-Kommission am 20. August 2008 ein Pilotprojekt, das unbegrenzten Online-Zugang zu den Ergebnissen EU-finanzierter Forschung ermöglichen soll. Damit soll eine bessere Ausnutzung wissenschaftlicher Studien gewährleistet werden. Fachverlage sind mit diesem Schritt hingegen nicht zufrieden.

ETHLife ETH Zürich baut Leitung aus

Die Leitungsstrukturen der ETH Zürich erfahren ab 1. Oktober dieses Jahres wichtige Veränderungen. Ziel der Revision der Organisationsverordnung ist, klarere Zuständigkeiten zu schaffen, Prozesse deutlicher zu strukturieren und, wo nötig, Schnittstellen neu zu definieren. Dazu erweitert sich die Schulleitung um ein fünftes Mitglied. Mit dessen Wahl wird sich der dafür zuständige ETH-Rat voraussichtlich am 23./24. September 2008 befassen.

EurActiv Ist Europa zu vorsichtig im Umgang mit neuen Technologien?

Die EU steht neuen Technologien eher vorsichtig gegenüber. Dies könne sich als Hindernis für die Innovation auswirken und die europäische Wettbewerbsfähigkeit mindern, so die Forscherin Marie-Hélène Fandel vom European Policy Centre (EPC). Zudem müsse auf neue Technologien schneller reagiert werden, nicht dass - wie bei der Nanotechnologie - Richtlinien zur Herstellung erst dann erlassen werden, wenn bereits Produkte auf dem Markt sind. Grundsätzlich sei es nicht schlecht, wenn die Politik über die Autorisierung neuer Technologien entscheide.

ETH-Rat Frauen in den Schulleitungen der ETHs

In der laufenden Leistungsperiode 2008-2011 sind erstmals sowohl in der ETH Zürich als auch in der ETH Lausanne Frauen in den Schulleitungen vertreten. Mitte August 2008 wählte der ETH-Rat Dr. Adrienne Corboud Fumagalli zur Vize-Präsidentin für Innovation und Valorisation. Sie wird ihre neue Aufgabe per 1. September 2008 aufnehmen - genau ein Jahr nachdem Prof. Heidi Wunderli-Allenspach als erste Rektorin der ETH Zürich ihr Amt angetreten hat.

Shanghai Jiao Tong University Shanghai Ranking 2008: Schweiz wiederum mit acht Hochschulen vertreten

Auch im diesjährigen Hochschulranking der Shanghai Jiao Tong University (Shanghai Ranking 2008) ist die Schweiz, wie auch schon in den Jahren davor, mit acht Hochschulen in den Top 500 vertreten. Drei Hochschulen, namentlich die ETH Zürich (Rang 24), die Universität Zürich (Rang 53) sowie die Universität Basel (Rang 87), schafften es in die Top 100 der weltbesten Hochschulen. Im Fachbereich "Naturwissenschaften und Mathematik" belegt die ETH Zürich weltweit den 15. und europaweit den dritten Platz. Die ETH Lausanne konnte im Fachbereich "Ingenieur-, Technische und Informatikwissenschaften" Plätze gutmachen und belegt nun weltweit den 18. und europaweit den 2. Rang (mehr zum Thema Hochschulranking: FUTURE News, März 2007, S.3).

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) Eröffnung des Wissenschaftshaus SwissNex in Shanghai durch Mauro Dell'Ambrogio

Anstelle des von Unwettern in Vietnam festgehaltenen Bundespräsidenten Pascal Couchepin hat Staatssekretär Mauro Dell'Ambrogio am 7. August 2008 das Wissenschaftshaus Swissnex in Shanghai eröffnet.

Bundesamt für Statistik (BFS) Wie gut können sich Hochschulabsolventen auf dem Arbeitsmarkt etablieren?

Fünf Jahre nach dem Abschluss verdienen Universitätsabsolventen mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 90'000 Franken jährlich 2'000 Franken mehr als Fachhochschulabsolventen. Die Jahre davor ist es gerade umgekehrt, da viele Universitätsabgänger nach dem Abschluss Praktika- oder Doktoratsstellen bekleiden. Allgemein verzeichnen Wirtschaftswissenschafter das höchste Einkommen. Dies geht aus der kürzlich publizierten Studie "Hochschulabsolventen auf dem Arbeitsmarkt" des Bundesamts für Statistik hervor.

Universität Zürich Andreas Fischer ist neuer Rektor der Universität Zürich

Am 1. August 2008 tritt Prof. Andreas Fischer sein Amt als neuer Rektor der Universität Zürich an und löst damit Prof. Hans Weder ab, der die Universität Zürich von 2000 bis Juli 2008 als Rektor geleitet hat. Die Universitätsleitung setzt sich neu zusammen aus Prof. Andreas Fischer, Prof. Heini Murer, Prof. Egon Franck, Prof. Otfried Jarren und dipl. Ing. ETH Stefan Schnyder. Andreas Fischer ist seit 1985 Ordinarius für Englische Philologie an der Universität Zürich und seit 2006 Prorektor Geistes- und Sozialwissenschaften.

Eidgenössisches Departement des Innern (EDI) Bundesrat Couchepin eröffnet Wissenschaftshaus SwissNex in Shanghai

Am 7. August 2008 wird Bundesrat Pascal Couchepin in Shanghai das Wissenschaftshaus SwissNex eröffnen. Swissnex, die Schweizer Häuser für den wissenschaftlichen Austausch, sind ein wichtiges Instrument zur Umsetzung der Bundespolitik der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Forschung und Innovation zwischen der Schweiz und ausgewählten Partnerländern, wozu China prioritär zählt.

Paul Scherrer Institut (PSI) Paul Scherrer Institut: Amtsantritt des neuen Direktors Joël Mesot

Bereits im vergangenen Dezember vom Bundesrat berufen (siehe Medienmitteilung vom 21.12.2007), hat Prof. Joël Mesot sein Amt als Direktor des Paul Scherrer Instituts in Villigen (AG) per 1. August dieses Jahres angetreten.

EurActiv EU ernennt neuen Ausschuss für Technologieinstitut

Am 30. Juli 2008 ernannte die EU-Kommission einen neuen Verwaltungsrat für das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (ETI). Dessen 18 Mitglieder haben bis Ende 2009 Zeit, die ersten Wissens- und Innovationsgemeinschaften der EU zu bestimmen (Knowledge and Innovation Communities, KICs). Diese werden sich sehr wahrscheinlich mit den Bereichen Klimawandel, erneuerbare Energien sowie Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigen.

EurActiv Wissenschaftsdiplomatie: USA wollen globale Beziehungen verbessern

Ein amerikanischer Wissenschaftsverband hat die Einrichtung eines Zentrums für Wissenschaftsdiplomatie angekündigt, das dazu beizutragen soll, die Einstellung der Öffentlichkeit zu den USA weltweit zu ändern. Das Vorhaben läuft parallel zu den Plänen der EU-Kommission, im Herbst dieses Jahres einen strategischen EU-Rahmen für die internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft und Technologie vorzulegen.

EurActiv Bericht: Zu viel Druck auf Universitäten

Die vielfältigen Erwartungen an Hochschulen, wie beispielsweise wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit bei gleichzeitiger sozialer Verantwortlichkeit, kann dazu führen, dass die Institutionen sich künftig mit einer Überfülle an Aufgaben konfrontiert sehen. Dies geht aus einem Bericht der Europäischen Wissensstiftung (EWS) über die Zukunft des Hochschulwesens hervor, der Anfang Juli 2008 veröffentlicht wurde.

EurActiv Frankreich will neues Hochschulranking entwickeln

Der französische Senat will ein neues europäisches Hochschulranking entwickeln. Ziel dabei ist, dem einflussreichen Shanghai-Ranking zu begegnen, von dem behauptet wird, es bevorzuge englischsprachige Institutionen. Da Frankreich derzeit die rotierende sechsmonatige EU-Ratspräsidentschaft innehat, ist es wahrscheinlich, dass diese Angelegenheit im November dieses Jahres von den EU-Bildungsministern diskutiert werden wird.

EurActiv Neuer EU-Rechtsrahmen für Forschungsinfrastruktur

Gemäss einem neuen Vorschlag der EU-Kommission soll gesamteuropäischen Forschungsinfrastrukturen wie CERN, der weltweit grössten Organisation für Kernforschung, ein rechtlicher Sonderstatus und Mehrwertsteuerbefreiung zugesichert werden.

EurActiv EU-Nationen sollen Etats für öffentliche Forschung zusammenlegen

Die EU-Kommission will, dass die EU-Mitgliedstaaten ihre Gelder und Ideen zusammenlegen, um gemeinsame Forschung über entscheidende gesellschaftliche Herausforderungen wie die Alterung der Gesellschaft und Energiesicherheit durchzuführen. Einzelne Bemühungen auf solchen umfassenden Gebieten stellen nach Ansicht der Kommission eine Verschwendung der Ressourcen dar.

Bundesamt für Statistik (BFS) Die Schweiz hat überdurchschnittlich viele Akademiker

Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz mit einem Anteil von 30 Prozent der Bevölkerung mit abgeschlossener Hochschulausbildung auf Tertiärstufe über dem OECD-Durchschnitt. International führend sind Kanada und Island mit 46 bzw. 45 Prozent. Dies geht aus dem Bericht "Indikatoren Wissenschaft und Technologie (W+T) in der Schweiz" hervor.

Bundesamt für Statistik (BFS) Dynamische Unternehmen machen Schweiz innovativ

Gemäss dem Syntheseindex der Innovation (SII) 2007 gehört die Schweiz zu den innovativsten Ländern Europas. Diese gute Position ist auf die Dynamik der Schweizer Unternehmen zurückzuführen, insbesondere auf:
- hohe Aufwendungen für Forschung und Entwicklung,
- hohe Aufwendungen für Innovation,
- hohe Anzahl Patentanmeldungen.

Bundesamt für Statistik (BFS) Fast die Hälfte der Schweizer sind in Wissenschaft und Technologie tätig

In der Schweiz sind 45 Prozent der Erwerbstätigen im Bereich Wissenschaft und Technologie (W+T) tätig. Knapp die Hälfte von ihnen verfügt nicht über eine Ausbildung auf Tertiärstufe. Zu den in W+T tätigen Personen zählen Führungskräfte (ISCO 122, 123, 131), akademische Berufe (ISCO 2) sowie Techniker und gleichrangige Berufe (ISCO 3).

Bundesamt für Statistik (BFS) Mehr Personen arbeiten in Forschung und Entwicklung

In der Schweiz hat sich die Zahl der in Forschung und Entwicklung (F+E) tätigen Personen in den letzten zehn Jahren erhöht. Im internationalen Vergleich kann die Schweiz mit den meisten EU- und OECD-Ländern mithalten. Von tausend Erwerbspersonen sind hierzulande zwölf in F+E, davon sechs als Forschende tätig. Der Anteil der Frauen in der Forschung erreichte 2005 in keinem europäischen Land die 50-Prozent-Marke. Am niedrigsten ist ihr Anteil in der Privatwirtschaft.

EurActiv Universitäten in Europa wettbewerbsfähiger machen

Europäische Universitäten hinken den amerikanischen bezüglich ihrer Forschungsleistungen hinterher - so der Bericht "Higher aspirations: An agenda for reforming European universities"des Brüsseler Think Thank Bruegel. Um dies zu ändern bräuchten die europäischen Hochschulen ein grösseres Budget pro Studierender, einen hohen Grad an Budget-Autonomie sowie bessere Selektionsverfahren beim Eintritt in die Universität.

Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) Abschaffung des Numerus clausus: VSS unterstützt Forderung der SP

Der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) unterstützt die im Tages-Anzeiger vom 4. Juli 2008 geäusserten Forderung der SP, den Numerus clausus abzuschaffen (zum Artikel, bitte Passwort anfordern.) Dieser sei für die nachhaltige Steuerung der Studierendenzahlen nicht geeignet, wie beispielsweise der Mangel an Schweizer Ärzten und der seigenden Zahl an ausländischen Ärztinnen und Ärzten beweise (zur Medienmitteilung des VSS).

Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) Bundesrat genehmigt zweite private Fachhochschule

Der Bundesrat hat am 2. Juli 2008 die Genehmigung zur Errichtung und Führung einer zweiten privaten Fachhochschule erteilt. Die neue Fachhochschule Les Roches-Gruyère bietet ab 2009 einen Bachelor-Studiengang in Hotellerie an. Nach Ansicht des Bundesrats erfüllt sie die gesetzlichen Anforderungen an eine Fachhochschule.

Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) Wieviel Vielfalt braucht es im Hochschulbereich?

Sollen Hochschulen sich sehr unterschiedlich profilieren oder wenigen Typen zugeordnet sein? Sollen sie möglichst viele Fächer anbieten oder sich auf wenige Schwerpunkte konzentrieren? Welche Voraussetzungen fördern oder reduzieren die Diversität im Hochschulbereich? Eine Studie der European University Association befragt akademische und politische Akteure aus fünf Ländern zu diesem Thema.

Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) Forschungsleistungen messen: Grünes Licht für drei Initiativen

Ende Juni 2008 hat die Schweizerische Universitätskonferenz (SUK) drei von der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) vorgeschlagene Initiativen zur Messung von Forschungsleistungen gutgeheissen. Damit können die Projekte im September dieses Jahres offiziell starten.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) 250 Millionen für Kooperationsprojekte in den Jahren 2008-2011

Der Bund wird in den Jahren 2008-2011 innovative und national bedeutsame Kooperationsprojekte der Schweizer Hochschulen mit insgesamt 250 Millionen Franken fördern. Eine Priorität stellen dabei die Projekte Nano-Tera.ch und SystemsX.ch dar. Sie werden in dieser Periode mit 20 respektive 50 Millionen Franken unterstützt.

Förderagentur für Innovation KTI Innovationsförderung des Bundes: Insbesondere KMU profitieren

Im Jahr 2007 unterstützte die Förderagentur für Innovation des Bundes (KTI) fast 280 Projekte (2006: knapp 230 Projekte). Die meisten dieser Projekte stammten aus den Bereichen Ingenieurwissenschaften und Enabeling Sciences. An den bewilligten Projekte waren über 530 Unternehmen beteiligt, fast 80 Prozent davon KMU. Dies geht aus dem Jahresbericht 2007 der KTI hervor.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) Schweizer Beteiligung am 6. EU- Forschungsrahmenprogramm: Erfreuliche Bilanz

Die Schweiz investierte 780 Millionen Franken in das 6. Forschungsrahmenprogramm der EU (FP6) und erhielt Fördermittel in einer Gesamthöhe von 793 Millionen Franken zurück. Mit einem durchschnittlichen Rückfluss-Koeffizienten von 1,14 kann die Schweiz für FP6 also einen positiven Return on Investment verbuchen. Dies geht aus der neu erschienenen Publikation des Staatssekretariats für Bildung und Forschung "Beteiligung der Schweiz am 6. FRP. Zahlen und Fakten" hervor.

Bundesamt für Statistik (BFS) Fast 178'000 Studierende in der Schweiz

Im Herbstsemester 2007/08 besuchten fast 178'000 Studierende eine Schweizer Hochschule. Dies sind über drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zwei Drittel von ihnen waren an einer universitären Hochschule (Universitäten, ETHs) eingeschrieben, ein Drittel an einer Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule.

Schweizerische Physikalische Gesellschaft (SPS) Schweizer Physik bald ohne Nachwuchs?

Wenn nicht bald mehr junge Forschende für die Physik gewonnen werden können, hat diese Disziplin innerhalb der Wissenslandschaft Schweiz künftig ein Nachwuchsproblem. Zu diesem Schluss kommt die Schweizerische Physikalische Gesellschaft (SPS) in einem Mediencommuniqué anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens.

Eidg. Finanzdepartement (EFD) Voranschlag 2009: Kreditsperre von 1% auch für den BFI-Bereich

Der Bundesrat hat am 25. Juni 2008 den Voranschlag 2009 und den Finanzplan 2010-2012 materiell verabschiedet. Der Voranschlag sieht im nächsten Jahr einen Überschuss von gut 1,4 Milliarden Franken vor. Dies soll unter anderem mit einer Kreditsperre in der Höhe von 1 Prozent erreicht werden: Gestützt auf Art. 37a des Finanzhaushaltgesetzes werden sämtliche Kredite, welche nicht gesetzlich oder vertraglich gebunden sind, im Umfang von 1 Prozent gesperrt. Der BFI-Bereich ist von dieser Kreditsperre ebenfalls betroffen.

ETH Zürich ETH Zürich und IBM: 90 Millionen für Nanotechnologie-Labor

Die ETH Zürich und der Computerkonzern IBM bauen für rund 90 Millionen Franken ein gemeinsames Nanotechnologie-Labor in Rüschlikon. Die Grundsteinlegung erfolgt im Frühjahr 2009. Die Forschungsarbeiten im neuen Gebäude sollen per 2011 aufgenommen werden.

Eidg. Departement des Innern (EDI) Fast 119 Millionen Franken für ETH-Bauten

Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament mit dem am 25. Juni 2008 verabschiedeten Bauprogramm des ETH-Bereichs 2009 einen Verpflichtungskredit von insgesamt 118,8 Millionen Franken. Die grössten Projekte sind der Umbau und die Erweiterung des Forschungsgebäudes für Mikrotechnik BM an der ETH Lausanne (EPFL) und die Gesamtsanierung des Laborgebäudes LA der Eawag in Dübendorf.

EurActiv Europäisches Technologieinstitut: Sitz definitiv in Budapest

Die 27 Europäischen Forschungsminister haben an der Regierungskonferenz vom 18. Juni 2008 nun einstimmig beschlossen, dass das Europäische Innovations- und Technologieinstitut seine Arbeit in Budapest aufnehmen wird. Polen, das beim letzten Treffen Ende Mai 2008 noch sein Veto eingelegt hatte, musste nachgeben.

EurActiv Wissenschaftsminister der G8 für nachhaltigere Energieforschung

Während des ersten Treffens der Minister für Wissenschaft und Forschung der G8 wurde die entscheidende Rolle der Wissenschaft bei der Lösung globaler Probleme betont. Die Minister versprachen, die Investitionen in Forschung und Entwicklung für Technologien im Umweltbereich sowie im Bereich saubere Energie zu fördern.

Parlament Ende der Sommersession: Forschung am Menschen verschoben

Die Verfassungsbestimmung zur Forschung am Menschen, die in der Sommersession (26. Mai bis 13. Juni 2008) des Parlaments hätte behandelt werden sollen, wurde auf September 2008 verschoben.

Netzwerk FUTURE Who's who im Schweizer BFI-Bereich

Das Netzwerk FUTURE hat eine Übersicht mit Namen und Adresse der wichtigsten Schweizer Institutionen aus Bildung, Forschung und Innovation (BFI) erstellt. Die Liste kann in der Dokuthek von FUTURE als PDF heruntergeladen werden.

ETH Zürich (ethlife) Verbot von Affenversuchen: Hochschulen erheben Beschwerde beim Bundesgericht

ETH und Universität Zürich erheben Beschwerde beim Bundesgericht gegen den Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts, zwei von der Vorinstanz blockierte Versuche mit Primaten weiterhin zu verbieten. Die beiden Hochschulen erwarten vom Bundesgericht eine Klärung, unter welchen Bedingungen in der Schweiz biomedizinische Grundlagenforschung mit Primaten betrieben werden kann.

Schweizerischer Nationalfonds (SNF) SNF will Gleichstellung fördern

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) verpflichtet sich in einem Leitbild zur Gleichstellung, gewisse Standards einzuhalten und Massnahmen zur Förderung der Gleichstellung umzusetzen. Nach wie vor sind Frauen in höheren akademischen Positionen untervertreten. So liegt der Professorinnenanteil in der Schweiz gegenwärtig bei 14 Prozent.

Bundesamt für Statistik (BFS) 200'000 Studierende im Jahr 2012

Das Bundesamt für Statistik (BFS) stellt seine neusten Szenarien für die Hochschulen vor: Die Zahl der Studierenden an den Schweizer Hochschulen dürfte diesen Herbst um etwa 5'000 steigen und so die Gesamtzahl von 182'500 erreichen. Unter anderem aufgrund der Bologna-Reform ist damit zu rechnen, dass sich dieses Wachstum fortsetzen und die Zahl der Studierenden gegen 2012 bei über 200'000 liegen wird (plus dreizehn Prozent im Vergleich zu 2007).

EurActiv Europäisches Innovations- & Technologieinstitut: Uneinigkeit um Standort

Polen hat Einspruch gegen die ansonsten einstimmige Unterstützung für Budapest als Sitz des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts erhoben. Die endgültige Entscheidung wird nun von den Forschungsministern während der Regierungskonferenz am 18. Juni 2008 getroffen.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) Europäischer Forschungsraum: 800 Stellungnahmen eingegangen

Im Rahmen der Konsultation zum Grünbuch "Der Europäische Forschungsraum: Neue Perspektiven" sind bei der EU-Kommission über 800 Stellungnahmen und Empfehlungen eingegangen. Darauf basierend hat die EU-Kommission im April 2008 die Arbeiten zur Umsetzung von fünf Initiativen in die Wege geleitet, die auch Positionen der Schweiz aufnehmen. Die Schweiz begrüsst insbesondere den Vorschlag der EU-Kommission, mit der Schaffung eines speziellen Passes die herrschenden Mobilitätshemmnisse für Forschende zu mindern.

EDK Stipendienharmonisierung: Ende der Vernehmlassung

Die vom Vorstand der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) Ende November 2007 lancierte Vernehmlassung zur Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen ist am 31. Mai 2008 zu Ende gegangen. FUTURE hat in der Dokuthek ein Dossier mit dem Konkordatstext, den Vernehmlassungsantworten wichtiger Akteure aus Bildung, Forschung und Innovation sowie weitere Informationen zum Thema aufgeschaltet.

EurActiv Europaweite Biobanken sollen medizinische Forschung vorantreiben

Am 28. Mai 2008 fand in Brüssel ein Seminar zur europaweiten Biomaterialbank-Kooperationsinitiative statt. Als "Biobanken" werden Sammlungen von Proben menschlicher Körpersubstanzen verstanden. Ziel dieser Initiative ist, die in Europa existierenden Biobanken besser zu vernetzen und so eine echte pan-europäische Biobank zu schaffen. Bis im Juli 2008 wird die EU-Kommission einen entsprechenden Gesetzesvorschlag ausarbeiten. In der Schweiz ist zurzeit ein Humanforschungsgesetz in Vorbereitung, welches auch die Biobanken regeln soll (www.biobanken.ch).

Bundesamt für Statistik (BFS) 80% der Maturanden setzen ihre Ausbildung an einer Hochschule fort

Neunzig Prozent der Personen mit einer gymnasialen Maturität und 57 Prozent der Personen mit einer Berufsmaturität (BM) setzen ihre Ausbildung an einer Hochschule fort. Insgesamt sind dies acht von zehn Maturitätsabsolventen. Die Inhaber einer BM gehen besonders häufig an eine Fachhochschule. Dies geht aus der neu erschienenen Broschüre des Bundesamts für Statistik  "Maturitäten und Übertritte an Hochschulen 2007" hervor.

Eidg. Departement des Innern (EDI) HFKG: Bundesrat reagiert auf Vernehmlassungsantworten

Der Bundesrat hat die Vernehmlassungsantworten zum Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) zur Kenntnis genommen. Er hat das Eidgenössische Departement des Innern und das Volkswirtschaftsdepartement beauftragt, den Entwurf in einzelnen kontroversen Punkten anzupassen. Die Botschaft zum HFKG will der Bundesrat noch dieses Jahr den Eidgenössischen Räten überweisen. Der Ergebnisbericht der Vernehmlassung findet sich in der FUTURE-Dokuthek ebenso wie ein Kommentar von Staatssekretär Mauro Dell'Ambrogio zum HFKG.

EurActiv Technologietransfer: Europaweite Zusammenarbeit angestrebt

Am 28. Mai 2008 diskutierten Vertreter aus Industrie, Forschung und EU-Kommission darüber, wie durch einen verbesserten Technologietransfer zwischen Hochschulen und Industrie mehr Forschungsergebnisse in Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit umgewandelt werden können. Themen waren unter anderem das Europäische Technologieinstitut (EIT), die Mobilität der Forschenden, die Bedingungen für die Gründung von Spin-off-Firmen sowie der Einfluss von nationalen Regelungen und Standards.

ETH Lausanne / RSR Keine Sonderregelung für ausländische Absolventen?

Gemäss Bundesrötin Eveline Widmer-Schlumpf braucht es in der Schweiz keine Sonderregelung für ausländische Studierende: Wer nach dem Abschluss nicht sofort eine Anstellung vorweisen kann, muss die Schweiz verlassen. Das Thema war am 23. Mai 2008 Gegenstand der Morgensendung auf dem Westschweizer Radio RSR.

Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) Revidiertes Patentgesetz tritt in Kraft

Der Bundesrat hat beschlossen, die Änderung des Patentgesetzes auf den 1. Juli 2008 in Kraft zu setzen. Gleichzeitig wird auch der Patentrechtsvertrag für die Schweiz wirksam. In der Sommersession 2007 stimmten die Eidgenössischen Räte der Änderung des Patentgesetzes und dem Bundesbeschluss über die Genehmigung des Patentrechtsvertrags zu. Das neue Recht ist für die Standortattraktivität des Forschungs- und Wissensplatzes Schweiz wichtig: Sie passen das Patentrecht dem technologischen Fortschritt und den internationalen Entwicklungen der vergangenen Jahre an.

Economiesuisse Bologna-Reform: Positive Zwischenbilanz bei Fachhochschulen

Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) und economiesuisse ziehen eine positive Zwischenbilanz zur Umsetzung der Bologna-Reform auf Ebene der Fachhochschulen. Besonders positiv bewertet wurde ihre Arbeitsmarktorientierung, die auch von der Wirtschaft belohnt werde. Economiesuisse identifizierte zudem drei Punkte, die erfüllt sein müssen, damit die Fachhochschulen weiterhin starke Partner der Wirtschaft bleiben.

FH-CH Fachhochschulen: zu viel Administration

Gemäss dem Verband der Fachhochschuldozierenden Schweiz (FH-CH) hat die Administration an den Fachhochschulen in den letzten Jahren stark zugenommen - und zwar auf Kosten von Lehre und Forschung. Der Verband fordert, deshalb, dass

  • der eingeschlagene Weg, immer mehr Administration in die Fachhochschulen zu tragen, gestoppt wird;
  • Lehre und Forschung wieder im Mittelpunkt stehen;
  • nicht unnötig Geld, das für Lehre und Forschung vorgesehen ist, in die Administration abfliesst.

Schweizerischer Nationalfonds (SNF) SNF: Über 530 Millionen in Forschung investiert

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat 2007 Forschungsprojekte und Nachwuchsforschende mit insgesamt 531 Millionen Franken unterstützt. Die Erfolgsquote ist trotz neuerlichem Rekordeingang angestiegen: In der Projektförderung der freien Forschung lag sie bei rund 50%. Dieser Anstieg ist auf den Willen von Bundesrat und Parlament zurückzuführen, die kompetitive Forschungsförderung wieder zu stärken und dem SNF mehr finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

CRUS Gesamtschweizerische Prioritätenplanung der Universitäten 2012-2015

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) hat zur Vorbereitung der gesamtschweizerischen Prioritätenplanung der Universitäten für die Jahre 2012–2015 ein Mandat der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) angenommen. In einem ersten Schritt wird die CRUS bis Ende dieses Jahres Anträge für umfassende Projekte zur Portfolioentwicklung ausarbeiten.

Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) Antonio Loprieno wird neuer Präsident der CRUS

Anlässlich ihrer Plenarsitzung vom 8. Mai 2008 wählte die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten (CRUS) Antonio Loprieno, Rektor der Universität Basel, zu ihrem neuen Präsidenten. Per Ende Juli 2008 tritt Hans Weder als Rektor der Universität Zürich und als Präsident der CRUS zurück und übergibt das Präsidialamt seinem Nachfolger.

Akademien Schweiz eHealth: Akademien publizieren Informationsbroschüre

Das Zentrum für Technologiefolgeabschätzung (TA-Swiss), das seit Anfang dieses Jahres den Akademien der Wissenschaft Schweiz angegliedert ist, publizierte Anfang Mai 2008 die Informationsbroschüre «Unsere Gesundheitsdaten im Netz: eHealth und elektronisches Patientendossier». Zudem haben die Akademien eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe zu diesem Thema ins Leben gerufen.

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) Teilrevision Forschungsgesetz: Vernehmlassungsantworten publiziert

Im Rahmen der von Ende Dezember 2007 bis Ende März 2008 dauernden Vernehmlassung zur Teilrevision des Forschungsgesetzes (FG) sind beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) 60 Stellungnahmen eingegangen. FUTURE hat die der politischen Parteien und der wichtigsten BFI-Akteure in der Dokuthek zusammengestellt.

EurActiv Zwei Milliarden Euro für Innovationen der EU-Pharmaindustrie

Am 30. April 2008 wurde die erste Ausschreibung der gemeinsamen Forschungsinitiative "Innovative Medicines Initiative Joint Undertaking" (IMI) von EU-Kommission und Pharmaindustrie lanciert. Das Gesamtbudget von IMI beträgt zwei Milliarden Euro, die je hälftig von der EU-Kommission und dem Europäischer Verband der pharmazeutischen Industrie beigesteuert werden. Als an der EU-Forschung assoziiertes Land kann die Schweiz ebenfalls teilnehmen.

EurActiv EU-Länder nicht begeistert von Zusammenarbeit in Forschung & Entwicklung

Trotz wiederholter politischer Erklärungen streben die EU-Länder keine gesteigerte Koordinierung ihrer nationalen Programme im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) an. Dies zeigten die endgültigen Ergebnisse der Konsultation über die Zukunft des Europäischen Forschungsraums (EFR).

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) 100 Tage im Amt: Staatssekretär Dell'Ambrogio und ETH-Ratspräsident Schiesser

Der neue Staatsekretär Mauro Dell'Ambrogio und der neue ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser setzten ein klares Zeichen für pragmatische und entspannte Zusammenarbeit in der Schweizer Hochschullandschaft und hielten am 25. April 2008 ihre erste Medienkonferenz gemeinsam ab.

Universität Neuenburg Uni Neuenburg: Erstmals mehr Frauen in einem Rektorat

Der Rat der Universität Neuenburg hat die neue Zusammensetzung des Rektorats bestätigt: Rektorin Martine Rahier wählte zwei Vizerektorinnen und ein Vizerektor in ihren Stab. Damit sind schweizweit erstmals mehr Frauen als Männer in einem Rektorat einer Universität vertreten.

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) Internationale Spitzentechnologie unter Schweizer Führung

Anfang 2008 hat die Schweiz den Vorsitz des internationalen Forschungs- und Entwicklungsprogramms "Intelligent Manufacturing Systems" (IMS) übernommen. Anlässlich der ersten IMS-Konferenz unter Schweizer Präsidium trafen sich am 24. April 2008 rund 80 Personen aus Forschung und Industrie im Bereich internationale Spitzentechnologie. Gegenstand des Kongresses war die Entwicklung von saubereren, effizienteren und umweltfreundlicheren Produktionsmethoden für die nächste Generation.

ETH Zürich (ethlife) Technologiekonzern Bühler unterstützt ETH Zürich Foundation

Der international tätige Technologiekonzern Bühler unterstützt die ETH Zürich Foundation mit 1,5 Millionen Franken. Mit dem Betrag sollen strategische Projekte gefördert werden, welche die Innovationskraft und den akademischen Nachwuchs an der ETH Zürich stärken.

Economiesuisse Für Höchstleistungen in Bildung und Forschung

Economiesuisse publiziert Leitlinien für Bildung und Forschung für die Jahre 2008 bis 2011 und identifiziert dabei drei Schwerpunkte: Der Wettbewerb zwischen den Hochschulen soll gestärkt werden. Die Koordination zwischen ihnen soll auf ein Minimum beschränkt werden. Gefordert wird eine stärkere Leistungsorientierung im Bildungswesen. Demnach sollen auf Masterebene  leistungsabhängige Studiengebühren erfolgreiche Studierende belohnen. Verwaltung und Politik sollen möglichst wenig in die Themenfestlegung von SNF und KTI eingreifen. Die KTI soll zudem in eine Stiftung überführt werden.

Eidg. Departement des Innern (EDI) Fusionsenergie: Bundesrat beantragt Teilnahme der Schweiz an ITER

Ende 2007 wurde die Beteiligung der Schweiz am internationalen Versuchsreaktor ITER vereinbart. Da es sich bei diesem Projekt um einen völkerrechtlichen Vertrag handelt, hat der Bundesrat die Botschaft über deren Genehmigung an die Eidg. Räte überwiesen. Mit dem Bau von ITER in Frankreich soll der letzte Entwicklungsschritt hin zur Energieproduktion aus Fusionsenergie vollzogen werden. Die europäische Wissenschafts- und Technologiedelegation von ITER wird durch Prof. Minh Quang Tran, Direktor des Forschungszentrums für Plasmaphysik der EPFL, geleitet.

ETH Lausanne (EPFL) Tag der Forschung: Al Gore wird Ehrendoktor und neuer Lehrstuhl angekündigt

Der frühere Vizepräsident der USA Al Gore ist im Rahmen des Tages der Forschung an der ETH Lausanne (EPFL) mit dem Ehrendoktortitel ausgezeichnet worden. Gleichzeitig wurde auch die Schaffung eines neuen Lehrstuhls für eine nachhaltige Entwicklung angekündigt, der von der Genfer Privatbank Lombard Odier Darier Hentsch & Cie finanziert werden wird.

Eidg. Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) Die Würde der Kreatur bei Pflanzen: Bericht der Ethikkommission

Gilt die Würde der Kreatur auch bei Pflanzen? Bundesverfassung und Gentechnikgesetz bejahen dies und verlangen deren Berücksichtigung. Auch die Eidg. Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) vertritt die Auffassung, dass wir mit Pflanzen nicht völlig beliebig umgehen dürfen. Die EKAH ist beauftragt, Vorschläge für die Konkretisierung des Verfassungsbegriffs der Würde der Kreatur auszuarbeiten, und hat dazu einen Bericht vorgelegt.

Parlamentsdienste Forschung am Menschen: Verfassungsartikel nimmt erste Hürde

Der Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen (FaM) nimmt die erste Hürde: Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) hat dem bundesrätlichen Entwurf in leicht modifizierter Weise zugestimmt. Die Vorlage wird voraussichtlich in der Sommersession 2008 im Nationalrat behandelt.

Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) Bundesrat verabschiedet Aktionsplan «Synthetische Nanomaterialien»

Der Bundesrat hat den Aktionsplan "Synthetische Nanomaterialien" verabschiedet. Damit spricht er sich für eine nachhaltige Entwicklung der Nanotechnologie aus und setzt auf einen differenzierten öffentlichen Dialog über deren Chancen und Risiken. Mit der Verabschiedung äussert sich der Bundesrat zu den Chancen und Risiken der Nanotechnologie und beantwortet die parlamentarische Anfrage der Fraktion der Grünen, welche eine gesetzliche Regulierung für synthetische Nanomaterialien fordert.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) Schweiz - EU: Verhandlungsbeginn zum Bildungsabkommen

Im Hinblick auf eine künftige Vollbeteiligung der Schweiz an den europäischen Bildungs- und Jugendprogrammen hat eine Schweizer Delegation unter der Leitung des Staatssekretariats für Bildung und Forschung am 9. April 2008 in einer ersten Verhandlungsrunde offene Fragen mit der EU-Kommission diskutiert. Ziel der Programme ist, durch die Vernetzung der europäischen Bildungsinstitutionen sowie durch die Förderung von Auslandsaufenthalten für Studierende, Schüler, Lernende und Lehrpersonen Angebot und Mobilität in der Aus- und Weiterbildung zu steigern.

ETH Life ETH Zürich und EPFL: Forschungspartnerschaft mit Nokia

Die ETH Zürich und die ETH Lausanne (EPFL) gehen mit Nokia eine Forschungs- und Technologiepartnerschaft ein. An der EPFL wird zu diesem Zweck Anfang Juni 2008 das Nokia Research Center eröffnet. Wissenschafter aus den Departementen Informatik, Management, Technologie und Ökonomie sowie Informationstechnologie und Elektrotechnik beider ETH sind am Forschungsprogramm beteiligt.

Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) Zehn Jahre Fachhochschulen: Bundesrat zieht Bilanz

Zehn Jahre nach Gründung der Fachhochschulen zog der Bundesrat an seiner Sitzung vom 2. April 2008 eine mehrheitlich positive Bilanz. Mit Blick auf die künftige Hochschullandschaft verfolgt er aber weiterhin das Ziel, die Effizienz und Effektivität des Fachhochschulsystems zu verbessern.

ETH Zürich Systembiologie: ETH Zürich und Universität Basel verstärken Zusammenarbeit

Die ETH Zürich baut ihre Forschungsaktivitäten in Systembiologie in Basel aus: Die Zahl der Professuren am Departement Biosystems Science and Engineering wird verdoppelt. Universität Basel und ETH Zürich verstärken ihre Zusammenarbeit - unter anderem mit der Errichtung einer gemeinsamen Professur für Bioethik.

ETH-Rat ETH-Rat: Mittelzuteilung 2009 verabschiedet

Am 2. und 3. April 2008 hat der neu gewählte ETH-Rat unter der Leitung des neuen Präsidenten, alt Ständerat Fritz Schiesser, seine erste Sitzung in der Leistungsperiode 2008-2011 abgehalten. Dem ETH-Bereich stehen für diese Periode insgesamt 8,2 Milliarden Franken zur Verfügung. Für das Jahr 2009 hat der ETH-Rat ein Gesamtbudget von über zwei Milliarden Franken bewilligt. Mit Blick auf die Mittelzuteilung 2012-2015 beschloss der Rat, ein System von Indikatoren, basierend auf der Strategie und leistungsbezogenen Kriterien, auszuarbeiten.

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) Teilrevision Forschungsgesetz: Ende der Vernehmlassung

Am 1. April 2008 ging die Vernehmlassung der Teilrevision des Forschungsgesetzes zu Ende. FUTURE sammelt die Vernehmlassungsantworten und Stellungnahmen der wichtigsten Schweizer Akteure im Bereich Bildung, Forschung und Innovation in der Dokuthek.

Bundesamt für Statistik (BFS) Trends bei Abschlüssen in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik

Während in der höheren Berufsbildung die Zahlen der Abschlüsse in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik (NMT) rückläufig sind, können die Fachhochschulen einen Zuwachs verzeichnen. Im Bereich der universitären Hochschulen hat die Zahl der NMT-Abschlüsse auf Stufe Lizentiat/Diplom und Master zwischen 1996 und 2006 stagniert. Überproportional gewachsen ist in diesen Bildungsfeldern hingegen die Anzahl Doktorate. Diese und weitere Ergebnisse finden sich in einer aktuellen Studie des BFS.

Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) BR Doris Leuthard zum Hochschulförderungs- & -koordinationsgesetz

Bundesrätin Doris Leuthard legte in ihrer Rede an der Faculté des sciences in Genf dar, weshalb das geplante Gesetz über die Förderung der Hochschulen und die Koordination im schweizerischen Hochschulbereich nötig ist und was genau unter "Koordination" verstanden wird. Weiter betonte sie die Wichtigkeit der Forschungsfreiheit aber auch die der Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) VSS kritisiert Vorschlag der Kantone zur Stipendienharmonisierung

Der Verband der Schweizerischen Studierendenschaften (VSS) kritisiert in seiner Stellungnahme die von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) zur laufenden Vernehmlassung erarbeiteten Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen als unzeitgemäss. Zudem sei die die freie Studienwahl nicht gewährleistet und viele Elemente der aktuellen und künftigen Hochschullandschaft würden nicht berücksichtigt.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) Wie leistungsfähig ist der Wissenschaftsplatz Schweiz?

Das Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) hat eine bibliometrische Studie zur internationalen Leistungsfähigkeit des Wissenschaftsplatzes Schweiz publiziert. Dabei wurde unter anderem die Anzahl Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften und die Anzahl Zitationen dieser Publikationen durch andere Forschende gemessen. Fazit: Die Schweiz ist im internationalen Vergleich an der Spitze.

Bundesamt für Energie Gute Noten für Schweizer Energieforschung

Die Schweiz hat in der Energieforschung ihre Stellung als innovativer Partner im letzten Jahr international bestätigen können. Dies geht aus dem Jahresbericht 2007 der Eidgenössischen Energieforschungskommission (CORE) hervor. Zudem erhielt die Schweiz gute Noten von der Internationalen Energie Agentur (IEA): Positiv bewertet werden die 2007 eingeführten Master-Studien in Energiebereichen. Kritisiert wird hingegen der Rückgang der Finanzaufwendungen für die Energieforschung.

SystemsX.ch SystemsX: Acht Projekte werden gefördert

SystemsX.ch, die Schweizer Initiative in Systembiologie, wird in den nächsten 4 Jahren 8 grosse Forschungs-, Technologie- und Entwicklungsprojekte fördern. Beteiligt sind 79 Forschungsgruppen an zehn Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Die Gesamtfördersumme für die 8 Projekte wird mindestens 90 Millionen Franken betragen, wobei die definitive Mittelverteilung erst Anfang Mai feststehen wird. Das Parlament hat für SystemsX 100 Millionen Franken für die Jahre 2008 bis 2011 bewilligt.

Eidg. Departement des Innern (EDI) Neues Reglement für Wissenschafts- und Technologierat (SWTR)

Der Bundesrat hat heute das angepasste Reglement des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats (SWTR) genehmigt. Neu untersteht das Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung (TA-Swiss), nicht mehr dem SWTR, sondern den Schweizer Akademien der Wissenschaften. Das Zentrum für Wissenschafts- und Technologiestudien (CEST), das bislang als Untereinheit des SWTR organisiert war, wird als solches aufgehoben und seine Aufgaben werden neu verteilt.

Neue Zürcher Zeitung Hochschulwettbewerb: kritische Gedanken von Staatssekretär Dell'Ambrogio

In seinem Referat vor der Schweizerischen Public-Affairs-Gesellschaft (SPAG) am 11. März 2008 in Bern äusserte Staatssekretär Mauro Dell'Ambrogio einige kritische Gedanken zur Hochschulpolitik, speziell zum Gewicht von Koordination und Kooperation. Eine Resümee des Referats findet sich in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 12. März 2008.

EPFL / Schweizerische Post Post eröffnet PostLab an der ETH Lausanne (EPFL)

Die Schweizerische Post eröffnet auf dem Campus der ETH Lausanne (EPFL) das PostLab und verstärkt so die Zusammenarbeit mit der Hochschule. Das PostLab soll als Inkubator (Brutkasten für neue Geschäftsideen) funktionieren und richtet sich an Forschende und Studierende der EPFL. Ziel ist, den Weg von einer innovativen Idee bis zu deren Umsetzung zu verkürzen, um schneller von konkreten Ergebnissen profitieren zu können.

SesamSwiss Nationaler Forschungsschwerpunkt «sesam» will Kernstudie einstellen

Das Leitungsgremium (SEC) des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) "Schweizerische ätiologische Studie zur psychischen Gesundheit" (sesam) stellte in seiner Sitzung vom 10. März 2008 fest, dass die sesam Kernstudie nicht erfolgreich durchgeführt werden kann und hat deshalb beschlossen, beim Schweizerischen Nationalfonds (SNF) die Einstellung der Kernstudie zu beantragen. Hauptgrund ist, dass nicht genügend Studienteilnehmer rekrutiert werden konnten.

Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH) Thomas Bachofner wird neuer Generalsekretär der KFH

Die Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH) hat an ihrer Sitzung vom 4. März 2008 Thomas Bachofner zu ihrem neuen Generalsekretär gewählt. Er löst in dieser Funktion Fredy Sidler ab, der auf 1. Juli 2008 in den Ruhestand tritt. Zurzeit ist Thomas Bachofner stellvertretender Leiter der Kommission für Technologie und Innovation (KTI).

ETH Life ETHs und Microsoft lancieren gemeinsame Forschungsinitiative

Die ETH Zürich, die ETH Lausanne (EPFL) und Microsoft Schweiz wollen im Bereich "Embedded Software" zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck wird das vorerst auf fünf Jahre angelegte Forschungsprogramm "Microsoft Innovation Cluster for Embedded Software" (ICES) lanciert. Microsoft will im ersten Jahr bis zu einer Million Franken in die Projektausschreibung investieren. Für die weitere Dauer des Programms sind Investitionen in vergleichbarer Höhe vorgesehen.

Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) Rolf Hügli ist neuer Generalsekretär der SATW

Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) hat Rolf Hügli zum neuen Generalsekretär ernannt. Der promovierte Elektroingenieur wird anfangs März 2008 die Leitung der Geschäftsstelle übernehmen. Er löst Hans Hänni ab, der nach sechs Jahren die Leitung krankheitsbedingt abgibt. Zuletzt war Rolf Hügli bei Swisscom AG als Head of Payment tätig.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) HFKG: Rege Teilnahme an der Vernehmlassung

Im Rahmen der von September 2007 bis Januar 2008 dauernden Vernehmlassung zum Entwurf für ein neues Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) sind beim Staatssekretariat für Bildung  und Forschung (SBF) 148 Stellungnahmen eingegangen. FUTURE hat die der politischen Parteien und der wichtigsten BFI-Akteure in der Dokuthek zusammengestelt.

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) KMU sollen von Spitzenforschung profitieren

Hinter dem Erfolg von Alinghi steht nicht zuletzt die an der ETH Lausanne (EPFL), in Zusammenarbeit mit der Förderagentur für Innovation (KTI) entwickelten Spitzentechnologie. Diese Kooperation stand im Zentrum des heutigen Alinghi Events in Bern, wo sich über 200 Vertreter aus KMU und Wissenschaft über die Nutzung der Hochschulforschung für Innovationsideen informierten. Bundesrätin Doris Leuthard plädierte dafür, Anreize für eine intensivere Kooperation zwischen KMU und Hochschulen zu setzen.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) 8 Millionen für Zentrum für angewandte Toxikologie

Der Bund stellt 8 Millionen Franken zur Schaffung eines Zentrums für angewandte Toxikologie mit Schwerpunkt (menschliche) Gesundheit bereit. Das SBF hat in Zusammenarbeit mit den Bundesämtern für Landwirtschaft, Gesundheit, dem Staatssekretariat für Wirtschaft und Swissmedic eine Ausschreibung für die Einreichung von Offerten zur Errichtung des Zentrums erarbeitet.

Bundesamt für Statistik (BFS) 26,5 Milliarden für Bildungszwecke

Im Jahr 2005 wendeten Bund, Kantone und Gemeinden insgesamt 26,5 Milliarden Franken für Bildungszwecke auf. Dies geht aus der neusten Publikation "Öffentliche Bildungsausgaben 2005" des BFS hervor. Fast die Hälfte dieser Gelder kommen der obligatorischen Schulbildung zugute, 26 Prozent gehen an den Tertiärsektor und 20 Prozent an die Sekundarstufe II.

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) Bundesrat verabschiedet revidierte Forschungsverordnung

Am 27. Februar 2008 hat der Bundesrat die geänderte Forschungsverordnung verabschiedet. Ziel der Revision von Art. 16 des Bundesgesetzes über die Forschung ist, eine explizite Rechtsgrundlage für neue Kooperationsprogramme im Bereich der schweizerischen Wissenschaftsaussenpolitik zu schaffen.

Bundesamt für Statistik (BFS) Mehr Personal an den Fachhochschulen

Gemäss der neuen Publikation "Personal an den Fachhochschulen 2006" des BFS waren im Jahr 2006 an den Schweizer Fachhochschulen insgesamt 31'151 Personen beschäftigt. Dies entspricht einer Zunahme von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

EurActiv Europäischen Universitäten fehlt Autonomie und Vielfalt

Am europäischen Wirtschaftsgipfel am 22. Februar 2008 waren sich die Vertreter aus Hochschulen und Wirtschaft einig, dass die Universitäten in Europa zu wenig autonom und vielfältig sind, um die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulsystems zu gewährleisten. Weitere Gründe seinen die chronische Unterfinanzierung, eine übermässige Regulierung von Führungsstrukturen sowie eine isolationistische Einstellung der Hochschulen.

Bundesamt für Statistik (BFS) Bologna-Reform weitgehend umgesetzt

Gemäss dem "Panorama der Hochschulen 2007" des BFS studierten 2006 90 Prozent der Studienanfänger an universitären Hochschulen nach Bologna-System. Die Reform ist jedoch nicht überall gleich weit fortgeschritten: Während sie an der ETH Lausanne sowe in den Universitäten St.Gallen und Luzern zum Messzeitpunkt fast abgeschlossen war, hatten Zürich, Bern und Lausanne gerade erst mit der Umstellung begonnen.

Universität Lausanne Neues nationales Kompetenzzentrum für Sozialwissenschaften

Heute wurde die im Auftrag des Bundes gegründete Schweizer Stiftung für die Forschung in den Sozialwissenschaften FORS an der Universität Lausanne lanciert. Mit FORS wird die Universität Lausanne zum nationalen Kompetenzzentrum auf diesem Gebiet. Das jährliche Budget der Stiftung beläuft sich auf knapp sechs Millionen Franken.

Schweizerischer Nationalfonds (SNF) SNF: Reformprojekt soll Abläufe verbessern

Mit seinem Reformprojekt "SNF futuro" will der Schweizerische Nationalfonds (SNF) verschiedene Verfahren und seine Unterstützung für die Forschenden verbessern. Reformziele sind die Harmonisierung und Vereinfachung von Prozessen sowie mehr Transparenz. Zudem soll der Forschungsrat so entlastet werden, dass er sich künftig noch vermehrt auf die Wahrnehmung seiner Kernaufgaben konzentrieren kann.

ETH Lausanne (EPFL) 6,5 Millionen für Forschungsinstitut IDIAP in Martigny

Der Bund unterstützt das «Institut Dalle Molle d'Intelligence Artificielle Perceptive» (IDIAP) in Martigny mit 6,5 Millionen Franken und vervierfacht damit sein bisheriges Engagement. Gut sechs Jahre hat das Wallisser Forschungsinstitut auf diese Anerkennung von offizieller Seite gewartet. Die Subventionierung ist mit Auflagen verbunden: IDIAP soll eine strategische Allianz mit der ETH Lausanne (EPFL) eingehen.

Parlament Forschung am Menschen: WBK beginnt Arbeit für Verfassungsbestimmung

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) ist in die Arbeiten zum Themenbereich „Forschung am Menschen“ eingestiegen. Sie hat sich ein erstes Mal mit dem vom Bundesrat vorgelegten Verfassungsartikel befasst und wird ihre Beratungen hierzu anlässlich ihrer Sitzung im April 2008 fortsetzen.

Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) Bundesrat untersucht Weiterbildungspolitik

Für die Weiterbildung sollen auf Bundesebene günstige Voraussetzungen und einheitliche Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden. Dazu hat der Bundesrat das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) und das Eidg. Departement des Innern (EDI) mit der Erarbeitung einer Analyse und eines allfälligen Rahmengesetzes zur Weiterbildung beauftragt.

Schweizerischer Nationalfonds (SNF) Hans Ulrich Stöckling ist neuer Präsident des SNF-Stiftungsrats

Der für die Amtsperiode 2008-2011 neu besetzte Stiftungsrat des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) hat am 25. Januar 2008 den Sankt Galler Regierungsrat Hans Ulrich Stöckling zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Seit Januar 2008 setzt der SNF auch seine Reform „SNF futuro“ um.

Schweizerischer Nationalfonds (SNF) Schweizerischer Nationalfonds unterschreibt Leistungsvereinbarung 2008-2011

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat mit dem Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) eine Leistungsvereinbarung 2008-2011 unterschrieben. Diese legt die strategischen Leistungsziele fest, die der SNF gemäss der Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation während dieser Periode zu erfüllen hat (BFI-Botschaft 2008-2011).

Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) Fusionsforschung: Verlängerung der Kooperation Schweiz - EURATOM

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat im Rahmen der bestehenden Kooperation mit EURATOM eine Verlängerung für vier Ausführungsverträge im Bereich der Plasmaphysik und Fusionsforschung unterzeichnet. Damit sichert sich die Schweiz auch weiterhin die vollwertige Mitgliedschaft in der Europäischen Fusionsforschung.

Universität Neuenburg Martine Rahier ist neue Rektorin der Universität Neuenburg

In seiner Sitzung vom 15. Januar wählte der Regierungsrat des Kantons Neuenburg die Professorin Martine Rahier zur neuen Rektorin der Universität Neuenburg. Die 53-jährige ist bereits Vizedirektorin des neuenburger Instituts für Biologie. Mit der Amtsübernahme am 1. August 2008 löst Martine Rahier Jean-Pierre Derendinger ab, der im Februar 2007 zum interimistischen Rektor ernannt wurde.

Netzwerk FUTURE In eigener Sache: Team FUTURE neu konsolidiert

Das FUTURE-Politikerteam ist neu formiert: Präsidiert wird es von Ständerat Felix Gutzwiller (Präsident) und Nationalrat Urs Hofmann (Vize-Präsident). Eine Liste aller Mitglieder und ihrer Kommissionszugehörigkeiten ist auf der FUTURE-Website als PDF aufgeschaltet.